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Monatsübersicht Dezember 2008

Monatsthema: Das Finsternisjahr 2009

Globale Sichtbarkeit der Sonnenfinsternis vom 22. Juli 2009
Das Internationale Jahr der Astronomie 2009 ist ein finsternisreiches Jahr. Es bringt neben zwei Sonnenfinsternissen gleich vier Mondfinsternisse, von denen allerdings nur die kleine partielle Mondfinsternis am Silvesterabend bei uns in Mitteleuropa beobachtet werden kann.
Normalerweise gibt es pro Jahr im Schnitt vier Finsternisse. Doch 2009 liegen die Finsternisperioden so, dass die erste gleich zu Beginn des Jahres, eine weitere im Juli und die letzte Ende des Jahres erfolgt. So gibt es Winter- und Sommerfinsternisse. Das herausragende Ereignis ist zweifelsohne die längste totale Sonnenfinsternis des Jahrhunderts am 21./22. Juli, welche über Indien beginnt, dann über China in den Pazifik hinausläuft und eine maximale Totalitätsdauer von 6 Minuten 39 Sekunden erreicht. 27.11.2008

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Die Sonne im Dezember 2008

Aktuelle Ansicht der Sonne durch ein Sonnen-Teleskop. © aba/www.CalSKY.com.
Astronomischer Winterbeginn und frühester Sonnenuntergang.
Die Wintersonnenwende ist am 21. Dezember 2008 um 13.04 MEZ. Dann erreicht die Sonne ihre jährlich südlichste Deklination. Gleichzeitig sind die Nächte 20./21. und 21./22. Dezember die längsten in diesem Jahr. Der früheste Sonnenuntergang findet bereits etwa 10 Tage früher statt. 28.11.2008

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Der Mondkalender für den Dezember

Darstellung der Mondphase, inklusive Libration. © aba/www.CalSKY.com.
Längste Vollmondnacht ist in diesem Jahr vom 12. auf den 13. Dezember. In dieser Nacht steht uns der Mond so nahe wie seit über 15 Jahren nicht mehr.
Am Abend des 1. Dezembers bedeckt die erdlichtbeschienene Mondsichel den hellsten Planeten Venus. Dieses Ereignis kann bereits von blossem Auge mitverfolgt werden. Gleichzeitig steht Jupiter, der zweithellste Planet, unmittelbar oberhalb des Mondes. Am Abend des 12. Dezembers ist Vollmond. In dieser Nacht steht der Mond besonders nahe an der Erde − so nahe wie seit 8. März 1993 nicht mehr. Am 27. ist Neumond. Am 28. Dezember kann mit Hilfe eines Fernglases versucht werden, die noch schmale Mondsichel erstmals nach Neumond in der hellen Abenddämmerung zu finden. 27.11.2008

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Die Planeten im Dezember

Aktuelle Ansicht von Venus durch ein virtuelles Teleskop. © aba/CalSky.com.
Venus, der Abendstern, wird am Abend des 1. Dezembers vom Mond bedeckt. Die beiden hellsten Planeten Venus und Jupiter stehen am 1. Dezember in Konjunktion; die beiden Himmelskörper trennt dann scheinbar nur rund vier Monddurchmesser.
Venus verbessert seine abendliche Sichtbarkeit im Dezember markant und geht am Silvesterabend erst vier Stunden nach der Sonne unter. Saturn taucht am späten Abend im Osten auf. Der Ringplanet schliesst seine Ringe weiter. Am 27. Dezember steht die Erde nur noch 0.8° unterhalb der Ringebene. Merkur startet am 25. Dezember zu einer Abendsichtbarkeit, wobei er am Silvesterabend eng bei Jupiter steht. 27.11.2008

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Sichtbare Kometen im Dezember

Peter Heinzen fotografierte Komet Lovejoy (C/2007 E2)
Die Aufmerksamkeit sollte nun auf den Kometen Lulin (C/2007 N3) gelenkt werden. Dieser Komet hat das Zeug um ab Ende Januar bis im März 2009 ein von blossem Auge einfach sichtbarer Komet zu werden.
Der Komet McNaught (C/2008 A1) schwächt sich auf weniger als 10. Grösse ab und ist nur noch für erfahrene Beobachter ein lohnendes Ziel. Der Kometen Lulin (C/2007 N3) hat Anfang des Dezembers erst 8. Grösse, hellt aber bis im Februar auf 3. bis 4. Grösse auf. Erst gegen Ende Dezember dürfte er ein interessantes Ziel werden, wenn er zu Beginn der nautischen Morgendämmerung 10-15° Höhe erreicht. Er läuft der Ekliptik entlang vom Sternbild Skorpion in die Waage. 27.11.2008

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Der abendliche Sternenhimmel

Triangulum-Galaxie im Sternbild Dreieck, M33.
Die Wintersternbilder stehen im Osten und die Milchstrasse wölbt sich hoch über das Firmament.
Am Himmel befinden sich nun Sterne, die dem Sommer, Herbst und Winter zugeordnet werden. Die Wintersternbilder mit dem zusammenfassenden Wintersechseck stehen nun allesamt im Osten und Südosten. Die Milchstrasse ragt vom Nordwesten (Schwan) über den Zenit (Perseus) nach Osten und lädt zu Besuch mit seinen vielen Sternhaufen. Aber auch unsere Nachbargalaxien stehen in Zenitnähe: M31 und M33. 27.11.2008

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29.11.2008 22:40 Uhr, Arnold Barmettler

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