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Am 30. August und 29. September ist Neumond. Somit beginnt und endet der Monat mit grösstenteils mondlosem Himmel. Am 1. September ist erstmals nach Neumond die schmale Mondsichel im Westen zu sehen, allerdings nur in der noch hellen Abenddämmerung. Oberhalb des Mondes befindet sich die helle Venus. Am Abend des 7. September hält sich der Mond beim rötlichen Stern Antares auf und am 9. beim Gasplaneten Jupiter. Vollmond ist am 15. September. In der Nacht vom 19. auf den 20. September durchläuft der noch fast halbe Mond die Plejaden und bedeckt einige der helleren Sterne.
Der abnehmende Mond läuft in der Nacht vom 19. auf den 20. September durch die nördlichen Bereiche des offenen Sternhaufens der Plejaden. Zahlreiche Sterne werden bedeckt, darunter auch einige helle. Die Sterne verschwinden am hellen Rand des Mondes und tauchen später am dunklen Rand wieder auf. Die Bedeckungen beginnen gegen 4 Uhr, wenn der Mond fast am höchsten Punkt seiner Bahn im Süden steht. Bis zum Dämmerungsbeginn gegen 5.30 kann das Ereignis gut bereits mit einem Fernglas mitverfolgt werden.
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Mit einem Feldstecher oder Fernrohr erscheinen Mondkrater, Berge und Täler an der Lichtschattengrenze des Mondes besonders plastisch, da hier die Sonnenstrahlen flach auf das Mondrelief fallen und lange Schatten werfen. Die beste Zeit für die Mondbeobachtung ist deshalb der zunehmende Mond zwischen Neumond und Vollmond am Abend, oder der abnehmende Mond in der zweiten Nachthälfte. Vollmond ist für die Mondbeobachtung ungünstig, da dann die Sonnenstrahlen fast senkrecht auf die Mondoberfläche fallen und keine Schatten werfen. Als Orientierungshilfe können Sie unsere interaktive Mondkarte verwenden, welche über 800 Krater und Mondmeere beinhaltet.
Mond-Beobachtungen |
Für Mondbeobachtungen ist das Zeitintervall vom 5. bis 17. September besonders geeignet, weil dann die Schattengrenze von der Erde aus abends gut beobachtet werden kann. |
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Erdlicht |
Am 6. und zwischen 23. bis 27. September erhellt das reflektierte Erdlicht die sonnenabgewandte Mondoberfläche genügend, so dass die gesamte Mondscheibe von blossem Auge gut gesehen werden kann, und nicht nur die helle Mondsichel. |
Schmale Mondsichel |
In der Abenddämmerung am 1. September ist die schmale Mondsichel erstmals nach Neumond zu sehen, sowie am 28. September letztmals vor Neumond in der Morgendämmerung, wobei dann die Sichel bereits besonders schmal ist, weil es bis zum Neumondzeitpunkt nur noch 27 Stunden sind. |
Deep-Sky Beobachtungen |
Die abendliche Beobachtung von lichtschwachen Himmelsobjekten (z.B. Deep-Sky-Objekten wie Galaxien, Nebel, Sternhaufen) führt man am Besten bis zum 8. September, bzw. ab dem 19. September durch − dann stört das Mondlicht abends nicht. |
| September 2008 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die folgenden Daten beziehen sich auf den deutschsprachigen Raum. Verwenden Sie CalSky, um ortsgenaue Zeiten und Abstandsdaten zu erhalten.
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1. September, in der Abenddämmerung
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Antares |
7. September, abends, bis 22.30 Uhr MESZ
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Jupiter |
9. September, abends bis 1 Uhr
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Plejaden-Bedeckung |
20. September, ab 4 Uhr in der Früh
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