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Monatsübersicht September 2008

Die Geschichte der Erforschung des Uranus

Hubble-Aufnahme von Wolken auf Uranus. Bild: NASA
Uranus ist der erste in der Neuzeit mit einem Fernrohr entdeckte Planet. Mit ihm verdoppelte sich der Durchmesser des bekannten Sonnensystems.
Uranus ist von der Sonne aus gesehen der siebente Planet, und der erste Planet, der in der Neuzeit mit einem Fernrohr entdeckt wurde. Die Uranusbeobachtungen waren auch die Grundlage für die Entdeckung des Neptun. Den Höhepunkt der Uranusforschung bildete der Voyager 2-Flyby im Jahre 1986. Heute wird Uranus vor allem mit dem Hubble Weltraumteleskop beobachtet. 27.8.2008

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Die Sonne im September 2008

Aktuelle Ansicht der Sonne durch ein Sonnen-Teleskop. © aba/www.CalSKY.com.
Astronomischer Herbstbeginn am 22. September.
Am 22. September ist um 17.44 MESZ der astronomische Herbstbeginn. Der Sonnenuntergang findet Ende September 1 Stunde früher statt als am Monatsersten − gegen 19¼ Uhr. Auch am Morgen ist es bedeutend länger dunkel: Der Sonnenaufgang verspätet sich bis nach 7 Uhr. 27.8.2008

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Der Mondkalender für den September

Darstellung der Mondphase, inklusive Libration. © aba/www.CalSKY.com.
Am 30. August und 29. September ist Neumond, am 15. September Vollmond. Der Mond durchläuft die Plejaden am 19./20. September.
Der September beginnt und endet mit grösstenteils mondlosem Himmel. Am 1. September ist erstmals nach Neumond die schmale Mondsichel im Westen zu sehen, allerdings nur in der noch hellen Abenddämmerung. Oberhalb des Mondes befindet sich die helle Venus. Am Abend des 7. September hält sich der Mond beim rötlichen Stern Antares auf und am 9. beim Gasplaneten Jupiter. Vollmond ist am 15. September. In der Nacht vom 19. auf den 20. September durchläuft der noch fast halbe Mond die Plejaden und bedeckt einige der helleren Sterne. 27.8.2008

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Die Planeten im September

Aktuelle Ansicht von Jupiter durch ein virtuelles Teleskop. © aba/CalSky.com.
Jupiter, Venus, Uranus und Neptun sind bereits abends sichtbar, wobei Venus nur kurz nach Sonnenuntergang zu finden ist.
Jupiter fällt in der Abenddämmerung in südlicher Richtung auf. Er ist bis um Mitternacht der hellste Stern am Himmel. Tief im Westen geht die Venus rund 45 Minuten nach der Sonne unter. Sie wird erst ab November besser sichtbar. Nahezu unbemerkt kommt es zwischen 10. und 15. September zu einem Planetentreffen, wobei die Venus als Aufsuchhilfe dienen kann: In diesem Zeitfenster befindet sich Merkur 3½° unterhalb von Venus und am 11./12. September beträgt der Abstand zwischen Venus und Mars nur gerade 20 Bogenminuten. Uranus gelangt im September in Opposition. Er und der lichtschwächere Planet Neptun sind am Besten um den Datumswechsel zu beobachten. 27.8.2008

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Sichtbare Kometen im September

Kometen Tuttle fotografiert im Dezember 2007 von Peter Heinzen.
Der lichtschwache Komet McNaught (C/2008 A1) taucht Ende September gemächlich am Abendhimmel auf.
Der Komet McNaught (C/2008 A1) steht am 3. September in Erdnähe und am 29. im Perihel. Er kann ab Ende September erstmals tief in der Abenddämmerung aufgesucht werden. Ansonsten kann von Europa aus kein Komet heller als 10. Grössenklasse beobachtet werden. 27.8.2008

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Der abendliche Sternenhimmel

Das Sternbild Steinbock
Die Stunde des Steinbocks - Sommersternbilder stehen im Zenit und die Herbststernbilder bereits im Osten.
Wenn wir gegen 22 Uhr an den Himmel sehen, erkennen wir im Süden das Sternbild Steinbock. Gleichzeitig vermittelt der Anblick aber ein Gefühl von Herbst, weil zwar die Sommersternbilder noch fast im Zenit stehen, aber auch die typischen Herbststernbilder im Osten rasch an Höhe gewinnen. 27.8.2008

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28.09.2008 23:56 Uhr, Arnold Barmettler

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