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Schlagzeilen August 2008

Fünf neue deutsche Satelliten im All

Die Satellitenflotte RapidEye umkreist die Erde. Grafik: RapidEye, Deutschland.
Am Freitagvormittag startete die RapidEye-Satellitenflotte erfolgreich vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan. Die fünf baugleichen Erdbeobachtungssatelliten liefern in Zukunft Daten für die zivile Nutzung: sie können ein Gebiet auf der Erde täglich mit einer Auflösung von 6,5 Metern beobachten.
aba. Die deutsche Satellitenflotte RapidEye ist vor allem auf die kommerzielle Anwendung für Landwirtschaft, Versicherungen, Ernährungsindustrie und der Katastrophenhilfe ausgerichtet. . . (DLR/RapidEye), 29.08.2008

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First Light für das Fermi Weltraumteleskop

Das neueste Weltraumteleskop der NASA, ehemals bekannt als GLAST, hat seine ersten Überprüfungen in der Umlaufbahn mit Bravour bestanden und startet jetzt eine Mission, das unvorhersagbare und energiegeladene Gammastrahlen-Universum zu untersuchen.
fer. Es beginnt mit einem neuen Namen: Die NASA verkündete heute, dass GLAST umbenannt wurde zu Fermi Gamma-ray Space Telescope, zu Ehren von Prof. Enrico Fermi (1901 - 1954), einem Pionier im Bereich der Hochenergiephysik. . . (NASA/MPE), 27.08.2008

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Leuchtende Nachtwolken – Wolken an der Grenze zum All

Letzten Monat beobachteten Astronauten an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) leuchtende Nachtwolken. Die Raumstation befand sich am 22. Juli 2008 etwa 340 Kilometer über der westlichen Mongolei, als die Crew dieses Bild aufnahm. Bild NASA.
Letzten Monat beobachteten Astronauten an Bord der Internationalen Raumstation leuchtende Nachtwolken (NLC) und konnten diese über der Mongolei fotografieren. Zum ersten Mal wurden die büschelartigen blauen Filamente am dunkler werdenden Himmel am Ende des 19. Jahrhunderts bemerkt, nach dem Ausbruch des Krakatau im Jahr 1883.
fer. Der Atmosphärenwissenschaftler Gary Thomas von der University of Colorado hat schon tausende Fotos von leuchtenden Nachtwolken (Noctilucent Clouds, NLC) gemacht, und er bewertet dieses von den ISS-Astronauten gemachte Foto (NASA), 26.08.2008

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Massereichster Galaxienhaufen im frühen Universum entdeckt

Das im optischen Bereich vom Large Binocular Telescope aufgenommene Bild bestätigt, dass 2XMM J083026+524133 ein ferner Galaxienhaufen ist. Die Röntgenemission ist in blau dargestellt. Die individuellen Galaxien sind als kleine Punkte im blauen Oval erkennbar. ESA XMM-Newton/EPIC, LBT/LBC, AIP (J. Kohnert).
Wissenschaftler des Astrophysikalischen Instituts Potsdam haben mit Hilfe des Röntgensatelliten XMM-Newton und des Large Binocular Telescope (LBT) in Arizona ein echtes Schwergewicht unter den Galaxienhaufen aufgespürt. Der Haufen mit der Bezeichnung 2XMM J083026+524133 wurde in 7,7 Milliarden Lichtjahren Entfernung beobachtet. Der Fund bestätigt kosmologische Modelle, bei denen eine so genannte „Dunkle Energie“ die Entwicklung des Universums dominiert.
aba. Seit dem Jahr 1999 umkreist der ESA-Satellit XMM-Newton die Erde und hat bisher mehr als 5000 (Astrophysikalisches Institut Potsdam/ESA), 25.08.2008

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Am Samstagabend bedeckt der Mond den Sternhaufen der Plejaden. Ab 23 Uhr verschwinden einige der Sterne hinter dem Mond. Ein Fernglas hilft bei der Beobachtung. 22.08.2008

Knapp über Horizont: Mond bedeckt Plejaden am Samstagabend

Die Plejadenbedeckung vom 7. August 2007 festgehalten von Werner Probst. Das Bild ist ein Komposit aus vier Aufnahmen mit einer Canon 350 und 300mm Teleobjektiv.
Der abnehmende Mond läuft diese Nacht durch den offenen Sternhaufen der Plejaden. Zahlreiche Sterne werden bedeckt, darunter auch einige helle. Das Ereignis kann bereits mit einem Fernglas mitverfolgt werden. Die Sterne verschwinden am hellen Rand des Mondes und tauchen später am dunklen Rand wieder auf. Bei Mondaufgang gegen 23 Uhr ist die Bedeckung bereits im Gange, so dass nicht der volle Vorgang beobachtet werden kann.
tba. Der Mond geht am 23. August in Zürich um 22.57 Uhr MESZ, in Berlin bereits um 22.09 Uhr MESZ auf. . . 23.08.2008

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Der finstere Mond gewann das Wolkenduell

Die Phasen der partiellen Mondfinsternis lassen die Kugelgestalt der Erde erkennen. Aufnahmen von Thomas Baer, Sternwarte Bülach.
Mindestens in der Region im Norden von Zürich war die Sicht auf die partielle Mondfinsternis am Samstagabend nahezu optimal. Die Schleierwolken störten das Himmelsschauspiel kaum.
tba. Lange Zeit sah es so aus, als würden die Zirrenschleier aus Westen auch die Region Zürich erreichen. Fahl stieg denn auch der Vollmond in den abendlichen Himmel, immer wieder im Versteckspiel mit dichterem Gewölk. Doch dann verdünnten sich die lästigen Wolkenfetzen und teilweise war der Himmel sogar weitgehend sternenklar. . . 17.08.2008

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Partielle Mondfinsternis ueber Europa. Sie beginnt am Samstagabend um 21:35 und dauert bis 00:44. 81% des Monddurchmessers gelangt in den Kernschatten der Erde. 15.08.2008

Starke Sonneneruptionen können sich schon Tage vorher andeuten

Instabilitäten des Magnetfeldes auf der Sonnenoberfläche und in der Korona sind für Sonneneruptionen verantwortlich. Grafik MPS.
Gewaltige Sonneneruptionen schleudern immer wieder riesige Energiemengen in Form von Strahlung und geladenen Teilchen ins All. Auf der Erde können diese Ausbrüche zu Stromausfällen führen oder Satelliten beschädigen. In der Atmosphäre verursachen sie Farbspiele in Form von Polarlichter. Neue Erkenntnisse könnten dazu beitragen, heftige Strahlungs- und Teilchenausbrüche in Zukunft vorherzusagen.
aba. Wissenschaftler vom deutschen Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) haben über mehrere Tage verfolgt, wie sich die Strahlung und geladenen 15.08.2008

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Partielle Mondfinsternis am Samstagabend

Der Mond läuft durch den Kernschatten der Erde. Grafik Thomas Baer.
Mit einer Größe von 0.8124 ereignet sich in den späteren Abendstunden des 16. August 2008 eine tiefe partielle Mondfinsternis. Wie schon die Februar-Finsternis, ist auch sie vom deutschen Sprachraum aus in ihrer gesamten Phase zu beobachten, in Westeuropa läuft die Halbschattenphase bereits, wenn der Vollmond aufgeht.
tba. Wie schon während der Mondfinsternis vom Februar 2008 steht der Mond auch diesmal in einer mittleren Entfernung zur Erde im Sternbild des Steinbocks. . . 15.08.2008

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Der Planet Venus taucht jetzt wieder in der Abenddaemmerung auf und kann taeglich etwas besser im Westen beobachtet werden. Bis 2009 ist Venus der Abendstern. 15.08.2008

Maximum der Perseiden-Sternschnuppen

Eine Sternschnuppe der Perseiden fotografiert von Ch. Bosshard.
Der August ist der Sternschnuppen-Monat schlechthin. Bereits seit anfang Monat huschen einige Meteore über den Himmel. Optimal wird es dann vom 11. bis 13. August: von dunklen Standorten aus, wenn der Mond gegen 1 Uhr untergegangen ist, sind bis 50 Sternschnuppen stündlich sichtbar. Das Maximum wird am 12. August um 16 Uhr erreicht. Wenn da noch Wünsche offen bleiben!
tba. Bereits in der letzten Juli-Woche konnten vereinzelte Sternschnuppen des legendären Perseïden-Meteorstroms erspäht werden, doch richtig gut werden die Verhältnisse erst pünktlich a 10.08.2008

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Perseiden. Die bekanntesten Sternschnuppen sind in den naechsten Tagen besonders aktiv. Ab 23.30 koennen jeweils zahlreiche helle Meteore erhascht werden. 09.08.2008

Das Warten auf die Sonnenfinsternis hat sich gelohnt

Die Sonnenfinsternis am 1. August live auf der Leinwand. Möglich macht es ein Heliostat in der Sternwarte Bülach.
Morgendliche Gewitter liessen die Astronomen verbreitet bangen, doch dann lichtete sich in der Region Zürich der Wolkenschirm gegen 11.30 Uhr MESZ ein bisschen und liess die „angebissene“ Sonne durch Wolkenlücken schimmern.
tba. In der Sternwarte Bülach bei Zürich verfolgten, die mit Regenschirmen zahlreich eingetroffenen Besucher das Himmelsschauspiel beispielsweise bequem auf einer Leinwand. Das Ausharren und Hoffen wurde belohnt. Die nächste partielle Sonnenfinsternis findet im deutschsprachigen Raum am 4. Januar 2011 bei Sonnenaufgang statt. . . 01.08.2008

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29.08.2008 12:39 Uhr, Arnold Barmettler

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