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Schlagzeilen Juni 2008

Asteroiden-Explosion im sibirischen Tunguska vor 100 Jahren

Sibirischen Taiga am 30. Juni 1908. Bild: Russ. Akademie der Wissenschaften/L. Kulik.
Vor 100 Jahren, am 30. Juni 1908, explodierte in der Abgeschiedenheit Sibiriens ein Asteroid, der mit bis zu siebzigtausend Kilometern pro Stunde in die Erdatmosphäre eingedrungen war. Solche Einschläge aus dem All sind selten, aber sie bedeuten eine durchaus reale Gefahr für die Erde.
aba. Der Gesteinsbrocken, der vor 100 Jahren mit der Erde kollidierte, hatte einen Durchmesser von etwa 30 bis 50 Metern. . . (DLR), 30.06.2008

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Mars-Sonde Phoenix: Es muss Eis sein

Im linken Bild sind in der linken unteren Ecke der Grube Dodo-Goldilock helle Körnchen zu erkennen. In der Aufnahme rechts, die einige Tage später gemacht wurde, fehlen diese Körnchen. Bild: NASA/JPL-Caltech/University of Arizona/Texas A&M University.
Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass das weiße Material im Marsboden gefrorenes Wasser ist: Auf Aufnahmen erkennbare helle Körnchen waren einige Tage später verschwunden, also verdunstet. Ebenfalls gefroren vorkommendes Kohlendioxid wäre viel schneller in den gasförmigen Zustand übergegangen.
aba. Die kleinen Brocken aus weißem Material, welche die Weltraum-Kamera im Marsboden entdeckt hat, bestehen aus Eis. Davon gehen Wissenschaftler jetzt mit großer Sicherheit aus. Denn die freigelegten Stücke sind nach nur wenigen Tagen verschwunden. . . (MPS), 24.06.2008

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Gammastrahlen-Satellit GAST gestartet

Künstlerische Darstellung des GLAST-Satelliten. Grafik NASA.
Das Gamma-Ray Large Area Space Telescope GLAST ist am Mittwochabend mit einer Delta-II-Rakete von Florida aus nach mehreren Startverschiebungen erfolgreich gestartet. Mit GLAST werden die heftigsten und spektakulärsten Phänomene des Universums untersucht, die unvorstellbare Mengen an Energie erzeugen, wie z.B. der Einsturz von Materie in Schwarze Löcher.
aba. Mit dem NASA-Satelliten GLAST werden die heftigsten und spektakulärsten Phänomene des Universums untersucht, die unvorstellbare Mengen an Energie erzeugen: der Einsturz von Materie in supermassi (MPE), 12.06.2008

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Phoenix findet Hinweise auf Mars-Eis

Diesen hellen Block unter dem Mars-Lander halten Forscher für Eis. Bild NASA/JPL-Caltech/University of Arizona/Max Planck Institut.
Die deutsche Kamera, die am Roboterarm der NASA-Sonde Phoenix angebracht ist, hat möglicherweise Eis auf dem Mars entdeckt. Das zeigen Bilder, welche die Kamera unter der Landeeinheit aufgenommen hat. Direkt neben den Füßen der Sonde erstreckt sich eine helle Fläche, die Forscher für Eis halten.
aba. "Die Struktur, die wir auf den Bildern erkennen können, erscheint außerordentlich glatt und gerundet", beschreibt Dr. Horst Uwe Keller, unter dessen Leitung die Kamera am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) entwickelt wurde. . . (MPS), 03.06.2008

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Space Shuttle Discovery ist gestartet

Start von Discovery zur Mission STS-124 zur Raumstation ISS. Bild NASA-TV.
Der Space Shuttle Discovery startete planmässig am Samstagabend um 23.02 Uhr MESZ mit sieben Astronauten und einem weiteren Modul für das japanische Forschungslabor Kibo zur Raumstation ISS. Kurz nach dem Start wurde der Shuttle und der abgeworfene Treibstofftank bei einem Überflug über Europa von zahlreichen Personen beobachtet; der orange Tank folgte dem Shuttle in einem Abstand von einem halben Grad.
aba. 19 Minuten nach dem Start überflog das in Cape Canaveral gestartete Space Shuttle Discovery um 23.21 Uhr MESZ Mitteleuropa. . . 01.06.2008

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24.07.2008 01:14 Uhr, Arnold Barmettler

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