|
||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
In diesen Monaten herrscht eine geringe Sonnenaktivität, entsprechend dem Minimum der Sonnenaktivität. Der neue 24. Sonnenzyklus hat am 4. Januar 2008 begonnen. Sollte die Aktivität soweit ansteigen, dass grössere Sonnenflecken und Nordlichter zu sehen sind, informieren wir Sie auf unseren Seiten von www.astronomie.info. Unter dem Label CalSky.com können Sie Nordlichtwarnungen per Email abonnieren.
Die Sonnenfinsternis vom 1. August 2008 naht!
Reisen Sie mit uns zur totalen Finsternis.
Auch von Europa aus ist die Finsternis partiell zu sehen
− sichern Sie sich bereits jetzt eine Sofi-Brille für die sichere Beobachtung
|
| Sonnenfleckenzahl Heute: 0 niedrig |
![]() |
Die grösste Anzahl von Sonnenflecken kann man während der Jahre um das Sonnenaktivitätsmaximum beobachten (2001, voraussichtlich 2011/2012). Die Flecken entstehen durch Magnetfelder, durch die die Photosphäre um einige hundert Grad abgekühlt wird.
Die Aktivität der Sonne ist mit der Sonnenfleckenzahl korreliert. Diese Sonnenfleckenzahl berechnet sich aus der Anzahl Fleckengruppen und der Einzelflecken. Heute beträgt die Sonnenfleckenzahl 0.
Sonnenflecken erscheinen nun in der Zeit um das Aktivitätsminimum nur noch vereinzelt. Häufig zeigt sich die Sonnenscheibe auch gänzlich ohne Flecken. Wie in der untenstehenden Grafik zu erkennen ist, zeigt das Kurzzeitmittel der Sonnenfleckenrelativzahlen tatsächlich für den Jahreswechsel 2007/2008 ein Minimum, die Sonne erschien an einigen Tagen komplett ohne Flecken.
Beginn des neuen Fleckenzyklus
Neue Sonnenzyklen beginnen immer mit einem "umgedrehten" Sonnenfleck in hohen Breitengraden. "Umgedrehte Polarität" bedeutet, dass der Sonnenfleck eine entgegengesetzte magnetische Polarität aufweist, als ein Sonnenfleck aus dem vorherigen Zyklus. Die letzten Sonnenflecken eines Zyklus bilden sich nahe dem Äquator der Sonne. Flecken eines neuen Zyklus tauchen hingegen höher auf, zwischen dem 25. und 40. Breitengrad.
Am 11. Dezember 2007 tauchte auf der Sonne ein Gebiet auf, das beide Kriterien erfüllte. Es liegt hoch (24 Grad Nord) und ist magnetisch umgedreht. Es gab allerdings ein Problem: Dort konnte kein Sonnenfleck gefunden werden. Das Gebiet war ein heller Knoten aus Magnetfeldern. Am 4. Januar 2008 was es dann soweit: ein neuer Sonnenfleck erfüllte beide Kriterien und somit hatte der 24. Sonnenzyklus offiziell begonnen.
![]() |
![]() |
| Trend der Sonnenfleckenzahl der letzten 24 Monate. Grafik: A. Barmettler/CalSky. | Trend der Sonnenfleckenzahl über einen Sonnenzyklus. Grafik: A. Barmettler/CalSky. |
Sonnenflecken selber beobachten
Zuletzt konnten im Dezember 2006 grosse Fleckengruppen problemlos durch eine Sonnenfinsternisbrille gesehen werden und diese Gruppe hat bis nach Deutschland sichtbare Nordlichter ausgelöst.
Für die sichere Beobachtung der Sonnenflecken ist eine Spezialausrüstung erforderlich. Sehr grosse Sonnenflecken
können aber bereits mit Hilfe der Sonnenfinsternisbrille, wie Sie sie vielleicht
noch von der letzten Sonnenfinsternis her besitzen
(ohne Kratzer, Risse oder Löcher!), von blossem Auge beobachtet werden (Sie können
auch eine Sonnenfinsternisbrille beim Autor beziehen).
Schauen Sie auf keinen Fall ohne Schutz in die Sonne − auch eine gute Sonnenbrille oder Nebel filtert die gefährliche Strahlung nicht
genügend ab.
Bei Teleskop- und Feldstecherbeobachtungen sollten Sie ausschliesslich für die Sonnenbeobachtung zugelassene Objektivfilter
verwenden und diese vor jeder Verwendung auf Risse, Kratzer oder gar Löcher kontrollieren, um eine Erblindung ausschliessen zu können.
Einige Sternwarten führen spezielle Beobachtungsmöglichkeiten während des Tages durch. Am besten erkundigen Sie sich direkt bei Ihrer nächsten Sternwarte. Die entsprechenden Adressen finden Sie z.B. für die Schweiz im offiziellen Verzeichnis der Schweizer Sternwarten auf dieser Site. Ob sich ein Besuch lohnt, sehen Sie auf dem kleinen Sonnenbild, das täglich anhand Aufnahmen von Sonnenteleskopen aktualisiert wird.
Die Aktivität der Sonne ist mit der Sonnenfleckenzahl korreliert. Diese Sonnenfleckenzahl berechnet sich aus der Anzahl Fleckengruppen und der Einzelflecken. Heute beträgt die Sonnenfleckenzahl 0.
Die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Polarlichtern bis in den deutschsprachigen Raum kann weiterhin als sehr gering eingestuft werden.
Wir informieren Sie auf unseren Seiten von www.astronomie.info über mögliche Nordlichtaktivitäten, falls Nordlichter bis in den
deutschsprachigen Raum sichtbar sein könnten. Hierfür ist auch unser Wap-Service sehr zu empfehlen
|
|
Regelmässig werden von Regionen mit Sonnenflecken riesige Mengen von Gasen explosionsartig ausgestossen. Diese bewegen sich teilweise auf die Erde zu. Die geladenen Teilchen regnen auf die obersten Schichten der Erdatmosphäre und können starke Leuchterscheinungen verursachen. Solche Nordlichter sind üblicherweise nur in hohen Breiten, nördlich des Polarkreises (bzw. südlich des Polarkreises auf der Südhemisphäre) sichtbar, bei überaus intensiver Aktivität aber bis nach Norditalien möglich.
Eine Vorhersage der Nordlichtaktivität ist leider nicht exakt möglich, aber die Wahrscheinlichkeit, mit der dieses Phänomen von einer bestimmten geografischen Breite beobachtet werden kann, kann bereits recht gut berechnet werden. Falls Sie Benützer von CalSky sind, werden Sie auf den CalSky-Seiten automatisch gewarnt, falls von Ihrem Beobachtungsort aus potentiell Nordlichter beobachtet werden könnten. Dort können Sie sich sogar für einen Email-Alarmservice eintragen.
|
Polarlicht-Warndienst von CalSky.com Registrieren Sie sich bei CalSky.com unter Angabe einer gültigen Email-Adresse und korrekten Angaben zum Beobachtungsort: Anmeldung Anschliessend kann der 'Email Alert Manager' gestartet werden: Start Email Alert Manager Dort finden Sie verschiedene Alarme vordefiniert, unter 'Diverse' auch den 'Aurora Alert', dieser kann per Klick abonniert werden. Dies ist es dann bereits − und bei möglicher Polarlichtaktivität werden Sie dann automatisch per Email informiert. Diese Dienstleistung ist vorläufig gratis. Technisch wird dabei in regelmässigem Abstand der geomagnetische Aktivitätsindex mit dem für Ihren Beobachtungsort automatisch gewählten Wert verglichen. Ist die Aktivität genügend hoch, dass möglicherweise Polarlichter auftreten könnten, wird Ihnen ein Email zugesandt − mit der Warnung für mögliche Polarlichter für Ihren Wohnort! Ok, vielleicht sind Sie dann leider gerade offline, aber meistens fällt die Aktivität erst im Laufe von Stunden wieder zusammen. Eine Prognose über den Beginn und die Stärke der geomagnetischen Störung ist heute leider noch nicht exakt möglich. Damit Sie nicht von Mails überflutet werden, kommt eine folgende Polarlicht-Warnung erst rund 24 Stunden später. In der Zwischenzeit können Sie sich auf CalSky.com informieren − falls dann zu dem Zeitpunkt die Chance für Polarlichter besteht, werden Sie auf fast jeder Seite darauf hingewiesen. Dies übrigens auch bei astronomie.info − dort steht dann (rechts oben, unterhalb des Mondes) 'Möglicherweise Nordlichter über Deutschland' oder sogar 'Nordlichter bis nach Norditalien möglich'. Viel Glück bei den zukünftigen Nordlicht-Beobachtungen! |
Dieser Service ist ebenfalls über unser Wap-Portal mobil abrufbar (wap.astronomie.info).
In unserem Informationsservice, welchen Sie nun gerade benützen, wird bei erhöhter Nordlichtaktivität auf jeder Seite oben rechts, unterhalb des Mond- und Kalenderblattes, die momentane Nordlichtaktivität und die Sichtbarkeitsgrenze für Europa eingeblendet. Dabei wird das Niveau der geomagnetische Aktivität auf einer Skala von 0 bis 9 gezählt. Der Index hierfür wird Kp-Wert genannt. Ein Kp von grösser oder gleich 5 zeigt eine geomagnetische Aktivität mit Sturm-Niveau an. Je grösser der Kp-Index, von desto tieferen magnetischen Breiten können potentiell Nordlichter gesehen werden. Weil nun aber der magnetische Nordpol nicht mit dem geografischen Nordpol zusammenhängt, ist die magnetische Breite nicht identisch mit der geografischen Breite. Würden z.B. Phänomene von Nordlichter bis zu 52° magnetischer Breite auftreffen, so entspräche dies in Europa einer geografischen Breite von etwa 56°.
|
|
|||||||||||
|
|||||||||||