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Am 7. Februar ist Neumond. Somit beginnt der Monat mit mondlosen Abenden. Zum ersten Mal kann die Mondsichel am 8. Februar in der Abenddämmerung erhascht werden. Vollmond ist am 21. Februar. Dabei findet in den frühen Morgenstunden eine totale Mondfinsternis statt, die in voller Länge von Mitteleuropa aus beobachtbar ist. Am 4. Februar steht die Mondsichel während der Morgendämmerung nahe bei den beiden hellen Planeten Venus und Jupiter.
In den frühen Morgenstunden des 21. Februar 2008 wandert der Vollmond durch den südlichen Bereich des Erdschattens. Es handelt sich um eine randnahe totale Finsternis, was sich auch durch die relativ kurze Totalität von 51 Minuten manifestiert. Im deutschen Sprachraum ist das lunare Schattenspiel bei klarem Wetter in der vollen Länge beobachtbar.
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Mathematisch beginnt die Finsternis um 01:34.7 Uhr MEZ mit dem unscheinbaren Eintritt des Mondes in den Halbschattenkegel der Erde. Säße man auf dem Mond, würde die Sonne mehr und mehr hinter unserem Heimatplaneten verschwinden, was auch die nur ganz allmähliche Abschattung dieses Schattens erklärt. Erst nach 2 Uhr MEZ morgens dürfte der aufmerksame Beobachter den rauchartigen Schleier des Halbschattens im oberen Bereich der Mondscheibe allmählich ausmachen können.
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Das eigentliche Beschattungsereignis beginnt dann ab 02:42.6 Uhr MEZ mit dem Kernschatteneintritt. Um 04:00.3 Uhr MEZ wird die Finsternis schließlich total. Es ist zu erwarten, dass der Vollmond wegen seines wenig tiefen Eintauchens in den Erdschatten nicht sonderlich dunkel wird.
Die Mitte der Finsternis wird um 04:25.9 Uhr MEZ erreicht, das Ende der totalen Phase um 04:51.0 Uhr MEZ.
Wieder folgt eine lange partielle Finsternis, die sich bis 06:08.9 Uhr MEZ in die Stunden vor Sonnenaufgang erstreckt.
Mit einem Feldstecher oder Fernrohr erscheinen Mondkrater, Berge und Täler an der Lichtschattengrenze des Mondes besonders plastisch, da hier die Sonnenstrahlen flach auf das Mondrelief fallen und lange Schatten werfen. Die beste Zeit für die Mondbeobachtung ist deshalb der zunehmende Mond zwischen Neumond und Vollmond am Abend, oder der abnehmende Mond in der zweiten Nachthälfte. Vollmond ist für die Mondbeobachtung ungünstig, da dann die Sonnenstrahlen fast senkrecht auf die Mondoberfläche fallen und keine Schatten werfen. Als Orientierungshilfe können Sie unsere interaktive Mondkarte verwenden, welche über 800 Krater und Mondmeere beinhaltet.
Mond-Beobachtungen |
Für Mondbeobachtungen ist das Zeitintervall vom 11. bis 23. Februar besonders geeignet, weil dann die Schattengrenze von der Erde aus abends gut beobachtet werden kann. |
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Erdlicht |
Bis am 2. und zwischen 9. bis 13. Februar erhellt das reflektierte Erdlicht die sonnenabgewandte Mondoberfläche genügend, so dass die gesamte Mondscheibe von blossem Auge gut gesehen werden kann, und nicht nur die helle Mondsichel. |
Schmale Mondsichel |
In der Abenddämmerung am 8. Februar ist die schmale Mondsichel erstmals nach Neumond zu sehen. Am 5. Februar letztmals vor Neumond in der Morgendämmerung. |
Deep-Sky Beobachtungen |
Die abendliche Beobachtung von lichtschwachen Himmelsobjekten (z.B. Deep-Sky-Objekten wie Galaxien, Nebel, Sternhaufen) führt man am Besten bis zum 11. Februar, bzw. ab dem 23. Februar durch − dann stört das Mondlicht abends nicht. |
| Februar 2008 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die folgenden Daten beziehen sich auf den deutschsprachigen Raum. Verwenden Sie CalSky, um ortsgenaue Zeiten und Abstandsdaten zu erhalten.
Venus, Jupiter |
4. Februar, in der Morgendämmerung
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Mars |
15./16. Februar ab Nachtbeginn, bis um 4.30 Uhr
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Antares |
29. Februar, Morgenhimmel
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