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Planetenüberblick für Januar 2008

Siehe auch: » Planetenlauf in diesem Monat und die » Jahresübersicht

Planetenüberblick
PlanetAnblick im TeleskopSichtbarkeit
AbendMitternachtMorgen
Merkur Merkur, aktuelle Ansicht ab 9. Januar in der Abenddämmerung - -
Merkur kann − falls obenstehend als sichtbar erwähnt − nur während der hellen Dämmerung tief am Horizont beobachtet werden. Falls Venus ebenfalls sichtbar: Merkur ist immer lichtschwächer.
Venus Venus, aktuelle Ansicht - - überaus hell im Osten
Venus ist üblicherweise der hellste Stern am Abend- oder Morgenhimmel, und wird deshalb Abend- oder Morgenstern genannt.
Mars Mars, aktuelle Ansicht im Nordosten, auffällig hell hoch und hell im Südwesten Untergang am Morgen
Mars erscheint wegen seiner rötlichen Farbe recht auffällig und kann praktisch nur mit den etwa gleich hellen Sternen Antares und Aldebaran verwechselt werden.
Jupiter Jupiter, aktuelle Ansicht - - tief in der Morgendämmerung links unterhalb von Venus
Häufig dominiert Jupiter dank seiner Helligkeit den Nachthimmel. Nur die Venus kann noch heller scheinen.
Saturn Saturn, aktuelle Ansicht - im Südosten hoch im Südwesten
Der Ringplanet ist etwa so hell wie die hellsten Sterne, welche auf seiner scheinbaren Bahn am Himmel liegen. Man erkennt Saturn an seiner etwas gelblichen Farbe.

Erläuterungen

Anblick im Teleskop: Der tatsächliche Anblick durch ein Teleskop weicht von den Abbildungen ab. Die oben gezeigten Renderings (realistische Anblicke) der Planeten werden mit CalSky von astro!nfo alle 20 Minuten automatisch neu gerechnet. Man kann somit z.B. die Rotation von Mars und Jupiter im Laufe einiger Stunden gut verfolgen. Um neue Versionen der Renderings zu sehen, müssen Sie die Internetseite neu laden. Halten Sie dabei die Umschalttaste [shift] gedrückt, damit auch die Bilder neu vom Server geladen werden. Wenn Sie auf die Bilder klicken, können Sie sich für jeden denkbaren Zeitpunkt die Planetenansichten berechnen lassen.

Abend, Mitternacht, Morgen: In diesen Spalten wird mit "unsichtbar", "sichtbar", "gut sichtbar" und "auffällig" vermerkt, ob der jeweilige Planet sichtbar ist. Die Nacht wird dabei grob in Abend, Mitternacht und Morgen aufgeteilt. Wobei mit Abend die Zeit nach Sonnenuntergang und mit Morgen die Zeit vor Sonnenaufgang gemeint ist. Mit den Himmelsrichtungen "Norden", "Osten", "Süden", "Westen" soll die ungefähre Richtung angegeben werden, in der ein Planet zu finden ist.

Tipp: Bei jedem Planeten ist seine generelle Erscheinung angegeben, unabhängig von der momentanen Sichtbarkeit. Dies soll Ihnen helfen die Planeten auch dann zu finden, wenn Sie nicht gerade ein aktuelles Monatsbulletin zur Hand haben. Beispielsweise wissen Sie dann, dass Merkur nicht um Mitternacht gesehen werden kann.



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05.01.2008 23:36 Uhr, Arnold Barmettler

astro!nfo