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Am 1. Dezember steht der Mond im letzten Viertel. Somit beginnt der Monat mit mondlosen Abenden. Am Freitagabend 21. Dezember läuft der fast volle Mond durch den offenen Sternhaufen Plejaden. Dabei kommt es zu einigen Sternbedeckungen. Vollmond ist am frühen Morgen des 24. Dezember, wobei der Mond am selben Morgen nördlich der Linie Dortmund - Regensburg - Graz den hellen Planeten Mars bedeckt. Südlich dieser Linie geht der Mond knapp am Mars vorbei. In der Nacht vom 23. auf den 24. Dezember findet in diesem Jahr die längste Vollmondnacht statt, wobei der Mond auch sehr hoch kulminiert.
Am frühen Morgen des 24. Dezember 2007 gibt es gewissermassen das Pendant zum «Weihnachtsstern» zu sehen. Diesmal sind die Protagonisten der volle Mond und der in Opposition stehende Mars. Wenn das Duo am Abend des 23. Dezember 2007 gegen 18 Uhr MEZ im Ostnordosten steht, trennen die beiden noch gut 10 Mondbreiten. Mars ist östlich, in Bezug auf den Horizont links unterhalb des Vollmondes zu sehen.
Kurz nach 5 Uhr MEZ steht der rote Planet für z.B. Zürich lediglich noch 2’ 15” über dem Mondrand. Unweit nördlich der Schweiz, entlang einer ungefähren südlichen Grenze nördl. Dortmund – südl. Fulda – nördl. Erlangen – Regensburg – südl. Straubing – Gmunden – südl. Graz streift die Mondkante den Marsmittelpunkt. Nördlich dieser Grenze bedeckt der Mond die Marsscheibe, in Berlin beispielsweise von 4.42 bis 5.10 Uhr MEZ.
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| Stadt | Eintritt | Austritt |
|---|---|---|
| Hamburg | 4h40.5m | 5h06.6m |
| Lübeck | 4h39.1m | 5h07.4m |
| Bremen | 4h43.2m | 5h04.8m |
| Berlin | 4h41.8m | 5h10.5m |
| Hannover | 4h45.7m | 5h05.6m |
| Köln | - | - |
| Frankfurt / Main | - | - |
| Magdeburg | 4h44.4m | 5h08.4m |
| Leipzig | 4h46.6m | 5h09.2m |
| Göttingen | 4h48.6m | 5h05.2m |
| Koblenz | - | - |
| Stuttgart | - | - |
| Nürnberg | - | - |
| München | - | - |
| Wien | 4h54.2m | 5h13.0m |
| Graz | 5h03.0m | 5h07.5m |
| Zürich | - | - |
| Bern | - | - |
Kurz vor seiner Vollphase zieht unser Mond in den späten Abendstunden des 21. Dezember 2007 abermals über die Plejadensterngruppe hinweg. Die Beobachtung ist dieses Mal jedoch schwierig, da der helle Mondschein die Sterne verblassen lässt. Mit freiem Auge dürfte kaum eine Chance bestehen, das Siebengestirn zu erkennen, schon eher durch ein Fernglas oder noch besser mit einem Teleskop. Einfacher lassen sich die Eintritte am schmalen dunklen Rand des Mondes verfolgen, während das Aufblitzen der Plejadensterne auf der hellen Seite nur von versierten Beobachtern gesehen werden kann. Im nächsten Jahr zieht für Europa der Mond erst am Abend des 12. März wieder knapp nördlich am «Siebengestirn» vorbei. Ab Ende 2009 bricht dann diese Serie von Plejadenbedeckungen durch den Mond ab. Danach müssen wir uns rund 18 Jahre gedulden, ehe das Sterngrüppchen wieder an der Reihe ist.
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Mit einem Feldstecher oder Fernrohr erscheinen Mondkrater, Berge und Täler an der Lichtschattengrenze des Mondes besonders plastisch, da hier die Sonnenstrahlen flach auf das Mondrelief fallen und lange Schatten werfen. Die beste Zeit für die Mondbeobachtung ist deshalb der zunehmende Mond zwischen Neumond und Vollmond am Abend, oder der abnehmende Mond in der zweiten Nachthälfte. Vollmond ist für die Mondbeobachtung ungünstig, da dann die Sonnenstrahlen fast senkrecht auf die Mondoberfläche fallen und keine Schatten werfen. Als Orientierungshilfe können Sie unsere interaktive Mondkarte verwenden, welche über 800 Krater und Mondmeere beinhaltet.
Mond-Beobachtungen |
Für Mondbeobachtungen ist das Zeitintervall vom 14. bis 27. Dezember besonders geeignet, weil dann die Schattengrenze von der Erde aus abends gut beobachtet werden kann. |
|---|---|
Erdlicht |
Am 2. bis 6. und zwischen 12. bis 16. Dezember erhellt das reflektierte Erdlicht die sonnenabgewandte Mondoberfläche genügend, so dass die gesamte Mondscheibe von blossem Auge gut gesehen werden kann, und nicht nur die helle Mondsichel. |
Schmale Mondsichel |
In der Abenddämmerung am 11. Dezember ist die schmale Mondsichel erstmals nach Neumond zu sehen. Am 7. Dezember letztmals vor Neumond in der Morgendämmerung. |
Deep-Sky Beobachtungen |
Die abendliche Beobachtung von lichtschwachen Himmelsobjekten (z.B. Deep-Sky-Objekten wie Galaxien, Nebel, Sternhaufen) führt man am Besten bis zum 16. Dezember, bzw. ab dem 26. Dezember durch − dann stört das Mondlicht abends nicht. |
| Dezember 2007 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die folgenden Daten beziehen sich auf den deutschsprachigen Raum. Verwenden Sie CalSky, um ortsgenaue Zeiten und Abstandsdaten zu erhalten.
Plejaden-Bedeckung |
21. Dezember, abends, ganze Nacht
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Mars-Bedeckung |
23.-24. Dezember, Bedeckung um 5 Uhr morgens
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Saturn |
28. Dezember, ab Mondaufgang gegen 22.30 Uhr
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