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Planetenüberblick für November 2007

Siehe auch: » Sichtbarkeitsdiagramme, Planetenlauf in diesem Monat und die » Jahresübersicht

Planetenüberblick
PlanetAnblick im TeleskopSichtbarkeit
AbendMitternachtMorgen
Merkur Merkur, aktuelle Ansicht - - in bester Morgensichtbarkeit des Jahres
Merkur kann − falls obenstehend als sichtbar erwähnt − nur während der hellen Dämmerung tief am Horizont beobachtet werden. Falls Venus ebenfalls sichtbar: Merkur ist immer lichtschwächer.
Venus Venus, aktuelle Ansicht - - überaus hell im Osten
Venus ist üblicherweise der hellste Stern am Abend- oder Morgenhimmel, und wird deshalb Abend- oder Morgenstern genannt.
Mars Mars, aktuelle Ansicht - hoch und hell im Osten hoch und hell im Westen
Mars erscheint wegen seiner rötlichen Farbe recht auffällig und kann praktisch nur mit den etwa gleich hellen Sternen Antares und Aldebaran verwechselt werden.
Jupiter Jupiter, aktuelle Ansicht in der Abenddämmerung tief im Südosten - -
Häufig dominiert Jupiter dank seiner Helligkeit den Nachthimmel. Nur die Venus kann noch heller scheinen.
Saturn Saturn, aktuelle Ansicht - Aufgang im Nordosten hoch im Süden
Der Ringplanet ist etwa so hell wie die hellsten Sterne, welche auf seiner scheinbaren Bahn am Himmel liegen. Man erkennt Saturn an seiner etwas gelblichen Farbe.

Erläuterungen

Anblick im Teleskop: Der tatsächliche Anblick durch ein Teleskop weicht von den Abbildungen ab. Die oben gezeigten Renderings (realistische Anblicke) der Planeten werden mit CalSKY von astro!nfo alle 20 Minuten automatisch neu gerechnet. Man kann somit z.B. die Rotation von Mars und Jupiter im Laufe einiger Stunden gut verfolgen. Um neue Versionen der Renderings zu sehen, müssen Sie die Internetseite neu laden. Halten Sie dabei die Umschalttaste [shift] gedrückt, damit auch die Bilder neu vom Server geladen werden. Wenn Sie auf die Bilder klicken, können Sie sich für jeden denkbaren Zeitpunkt die Planetenansichten berechnen lassen.

Abend, Mitternacht, Morgen: In diesen Spalten wird mit "unsichtbar", "sichtbar", "gut sichtbar" und "auffällig" vermerkt, ob der jeweilige Planet sichtbar ist. Die Nacht wird dabei grob in Abend, Mitternacht und Morgen aufgeteilt. Wobei mit Abend die Zeit nach Sonnenuntergang und mit Morgen die Zeit vor Sonnenaufgang gemeint ist. Mit den Himmelsrichtungen "Norden", "Osten", " Süden", "Westen" soll die ungefähre Richtung angegeben werden, in der ein Planet zu finden ist.

Tipp: Bei jedem Planeten ist seine generelle Erscheinung angegeben, unabhängig von der momentanen Sichtbarkeit. Dies soll Ihnen helfen die Planeten auch dann zu finden, wenn Sie nicht gerade ein aktuelles Monatsbulletin zur Hand haben. Beispielsweise wissen Sie dann, dass Merkur nicht um Mitternacht gesehen werden kann.

Sichtbarkeitsdiagramme

Die folgenden Diagramme veranschaulichen grafisch die Nachtstunden und die Auf- und Untergänge von Sonne, Mond und Planeten. Die blaue Region in Bildmitte ist umrahmt von den Sonnenuntergangs- und Aufgangslinien und zeigt die Nacht an. Je dunkler das Blau, desto dunkler der Himmel. Eingezeichnet sind ebenfalls die Dämmerungsgrenzen für die bürgerliche, nautische und astronomische Dämmerung. Ob der Mond zu einer bestimmten Nachtstunde am Himmel steht, lässt sich anhand der etwas helleren Blautönung feststellen. Diese Zeiten eignen sich für die Mondbeobachtung, während sich dunkelblaue Perioden sich speziell für die Beobachtung lichtschwacher Deep-Sky-Objekte anbieten. Hierbei ist zu Beachten, dass es im Norden Deutschlands um die Sommersonnenwende nie ganz dunkel wird.

Die Aufgangs- und Untergangszeiten der Planeten lassen sich ebenfalls aus den Diagrammen herauslesen. Dadurch wird rasch ersichtlich, ob ein Planet z.B. abends oder am Morgenhimmel beobachtet werden kann.

Weil sich die Zeiten abhängig von der geografischen Breite ändern, finden Sie im folgenden zwei Diagramme: eines für die südlichen Regionen, wie Österreich oder die Schweiz (gezeichnet für Zürich) und das andere Diagramm für die ungefähre Mitte Deutschlands. Wohnen Sie östlich von diesen Referenzpunkten, müssen Sie zu den Zeiten pro Längengrad Abweichung 4 Minuten abzählen, d.h. die Ereignisse treffen bei Ihnen früher ein. Wohnen Sie westlich von den Referenzpunken, können Sie pro Längengrad Abweichung jeweils 4 Minuten hinzuzählen, d.h. die Ereignisse treffen bei Ihnen später ein.

» Mehr über das Lesen der Sichtbarkeitsdiagramme

Mitte Deutschland

Diagramm gezeichnet von Roland Brodbeck für 10.5° Ost und 50.5° Nord.

Schweiz

Diagramm gezeichnet von Roland Brodbeck für Zürich.



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24.10.2007 15:53 Uhr, Arnold Barmettler

astro!nfo