Die Sonne im Juni
Am 21. Juni erreicht die Sonne um 20.06 Uhr MESZ den nördlichsten Punkt ihrer
scheinbaren jährlichen Bahn: es beginnt nun auch der astronomische Sommer.
Sommerbeginn am 21. Juni
Am 21. Juni erreicht die Sonne um 20.06 Uhr MESZ den nördlichsten Punkt ihrer
scheinbaren jährlichen Bahn: es beginnt der astronomische Sommer.
An diesem Tag kann die Mitternachtsonne nördlich von geografischen Breiten
von etwa 66° gesehen werden. Auch im deutschsprachigen Raum sind die
Nächte kurz: nördlich der Linie Strassburg-Ulm endet beispielsweise die
astronomische Dämmerung nicht mehr und an der dänischen Grenze wird
es gar nicht mehr richtig dunkel.
Das Sichtbarkeitsgebiet der Mitternachtssonne weitet sich bis am 21. Juni
weiter gegen Süden aus. In ganz Lappland geht die Sonne nicht mehr unter.
Sonnenlauf
Die Kulminationshöhe ändert in diesem Monat nur unmerklich. Im Süden des deutschsprachigen Raums beträgt sie maximal
67½°, im Norden Deutschlands noch bis zu 58½°.
Entsprechend der hoch stehenden Sonne ist die Taglänge v.a. im Norden sehr lang.
In Berlin beträgt diese beispielsweise Anfang Juni 16½ Stunden,
und in geografischen Breiten von Zürich 15h40m.
Um die Tage der Sommersonnenwende dauert das Zeitinterval von Sonnenauf- zu Sonnenuntergang
16h50m (Berlin), in Zürich immerhin noch fast 16 Stunden.
Im Norden Deutschlands wird es gar nicht mehr richtig dunkel. Die Sonne taucht keine 12° mehr unten den Horizont,
was der Bedingung für die nautische Dämmerung entspräche.
Sonnenauf-/Untergangszeiten
| Sonnenaufgang | Sonnenuntergang |
5. Juni
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5. Juni
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20. Juni
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20. Juni
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Grafen der Sonnenauf- und Untergangszeiten für den deutschsprachigen Raum.
Die regenbogenfarbigen Linien verbinden die geografischen Orte mit
gleichzeitigem Sonnenauf-, bzw. Untergang (in Lokalzeit).
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© A. Barmettler, CalSky.com.