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Am 2. Februar ist Vollmond. Somit beginnt und endet der Monat mit praktisch vollem und die ganze Nacht sichtbarem Mond. In der Nacht vom 2. auf den 3. Februar nähert sich der Mond auf rund ½ Monddurchmesser dem Planeten Saturn. Neumond ist am 17. Februar. Am Abend des 19. Februar steht die schmale Mondsichel hübsch beim Abendstern Venus. Zum Tageswechsel vom 23. auf den 24. Februar bedeckt der Halbmond eine Reihe von Sternen der Plejaden.
In der Nacht vom 23. auf den 24. Februar 2007 bedeckt der zunehmende Halbmond kurz vor dem Monduntergang die Plejaden. Nach der nahen Begegnung des Mondes mit dem Siebengestirn am 27. Januar ist dies bereits das zweite Aufeinandertreffen in diesem Jahr. Je nach Beobachtungsstandort bedeckt der Trabant die nördlichen Plejadensterne Caleone, Maia, Taygeta, Sterope und Asterope. In Zürich steht der Mond noch gut 17° hoch über dem Westnordwesthorizont, wenn die Bedeckungstour pünktlich um Mitternacht mit 16 Tauri (Caleone) beginnt. In Berlin wird derselbe Stern bereits um 23:47.4 Uhr MEZ bedeckt. Danach geht es Schlag auf Schlag. Nur zwei Minuten nach Mitternacht erlischt für Zürich 19 Tauri Taygeta (5.9 mag), um 00:19.9 Uhr MEZ der lichtschwächere Nachbarstern 21 Tauri Sterope (4.0 mag) und nur Sekunden später auch die helle Maia (20 Tauri, 4.0 mag hell) am dunklen Mondrand. Danach folgen die Sterne 22 Tauri, SAO 76173, SAO 76183 und SAO 76194. Mit Wetterglück lassen sich auch sämtliche Sternaustritte am hellen Mondrand noch einigermassen gut verfolgen. Allerdings wird die Beobachtung durch den tiefer sinkenden Mond stark beeinträchtigt.
Die nächste, vom deutschen Sprachraum aus sichtbare Plejaden-Bedeckung findet am frühen Morgen des 7. August 2007 statt.
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Mit einem Feldstecher oder Fernrohr erscheinen Mondkrater, Berge und Täler an der Lichtschattengrenze des Mondes besonders plastisch, da hier die Sonnenstrahlen flach auf das Mondrelief fallen und lange Schatten werfen. Die beste Zeit für die Mondbeobachtung ist deshalb der zunehmende Mond zwischen Neumond und Vollmond am Abend, oder der abnehmende Mond in der zweiten Nachthälfte. Vollmond ist für die Mondbeobachtung ungünstig, da dann die Sonnenstrahlen fast senkrecht auf die Mondoberfläche fallen und keine Schatten werfen. Als Orientierungshilfe können Sie unsere interaktive Mondkarte verwenden, welche über 800 Krater und Mondmeere beinhaltet.
Mond-Beobachtungen |
Für Mondbeobachtungen ist das Zeitintervall vom am 4. und 5. und ab dem 20. Februar besonders geeignet, weil dann die Schattengrenze von der Erde aus abends gut beobachtet werden kann. |
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Erdlicht |
Am 11. bis 13. und zwischen 19. bis 23. Februar erhellt das reflektierte Erdlicht die sonnenabgewandte Mondoberfläche genügend, so dass die gesamte Mondscheibe von blossem Auge gut gesehen werden kann, und nicht nur die helle Mondsichel. |
Schmale Mondsichel |
In der Abenddämmerung am 18. Februar ist die schmale Mondsichel erstmals nach Neumond zu sehen. Am 15. Februar letztmals vor Neumond in der Morgendämmerung. |
Deep-Sky Beobachtungen |
Die abendliche Beobachtung von lichtschwachen Himmelsobjekten (z.B. Deep-Sky-Objekten wie Galaxien, Nebel, Sternhaufen) führt man am Besten zwischen dem 7. und 20. Februar durch − dann stört das Mondlicht abends nicht. |
| Februar 2007 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die folgenden Daten beziehen sich auf den deutschsprachigen Raum. Verwenden Sie CalSKY, um ortsgenaue Zeiten und Abstandsdaten zu erhalten.
Saturn, nahe Begegnung |
2./3. Februar, ganze Nacht, am nächsten zum Tageswechsel
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Regulus |
3./4. Februar, ganze Nacht, am nächsten bei Mondaufgang
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Jupiter |
12. Februar, morgens
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Venus |
19. Februar, in der Abenddämmerung
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Plejaden |
23. Februar, bis nach Mitternacht
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