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Schlagzeilen Februar 2007

Mond bedeckt Planeten Saturn in der Nacht auf den 2. März

Der Mond bedeckt den Ringplaneten Saturn. Ansicht des Eintritts für Zürich. (CalSKY/A. Barmettler).
Der zunehmende Mond steht kurz vor seiner Vollphase, wenn er am frühen Freitagmorgen (2. März 2007) den Ringplaneten Saturn bedeckt.
aba. Im Gegensatz zu einer Sternbedeckung verschwindet der Planet nicht schlagartig hinter dem Mond, sondern der Mond braucht 60 Sekunden, um den gesamten Ringplaneten zu überfahren. Dies kann bereits von blossem Auge oder mit Hilfe eines Fernglases beobachtet werden. Um das Spektakel noch etwas besser geniessen zu können, ist es aber bequemer, Saturn durch ein stabil montiertes Teleskop zu beobachten. . . 27.02.2007

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Pluto-Sonde New Horizons erreicht Jupiter

New Horizons fliegt am Jupiter vorbei. Ansicht eines Künstlers. (NASA).
Nach nur etwas über einem Jahr Flugzeit hat die Raumsonde New Horizons den Planeten Jupiter erreicht. Das Schwerefeld des Riesenplaneten wird die Raumsonde um rund 16'000 km/h beschleunigen, so dass sich die Reise zu Pluto um drei Jahre verkürzt. Trotzdem werden wir erst 2015 Nahaufnahmen des Zwergplaneten zu sehen bekommen.
aba. Am 19.1.2006 startete New Horizons mit einer Atlas V Rakete von Cape Canaveral in direktem Flug zu Jupiter. . . (NASA), 27.02.2007

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Rosetta glückt Weltraumbilliard mit Mars

Rosetta beobachtete Mars mit ihrer Infrarotkamera OSIRIS am 24. Februar 2007 aus einer Distanz von 240
Am Sonntagmorgen flog die ESA-Sonde Rosetta zwischen 03.13 Uhr MEZ und 03.40 Uhr MEZ flog in nur 250 km Entfernung am Mars vorbei und setzte anschließend ihre weite Reise, die sie bis über die Umlaufbahn des Planeten Jupiter hinaustragen wird, auf einer neuen Flugbahn fort.
aba. Im Europäischen Raumflugkontrollzentrum (ESOC) in Darmstadt war die Erleichterung heute regelrecht greifbar. . . (ESA), 25.02.2007

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THEMIS-Satelliten liefern erste Daten zur Erforschung des Polarlichts

Ansicht der THEMIS-Satelliten, Grafik NASA.
Nach dem Bilderbuchstart einer Delta-II Rakete am 17. Februar 2007 mit den fünf THEMIS-Satelliten an Bord sind die ersten wissenschaftlichen Messdaten empfangen worden. Die NASA-Mission soll eine endgültige Antwort auf die Frage nach dem Ursprung von Polarlichtern geben soll. Die letzten Geheimnisse für dieses energiereichste Ereignis in der Erdmagnetosphäre sind bis heute nicht geklärt.
aba. Polarlichter, die wir von der Erde aus als wunderbares Naturschauspiel bestaunen können, sind im Weltraum schwere Stürme, deren Auswirkungen Einfluss auf die Sa (TU Braunschweig), 23.02.2007

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Europäische Kometensonde Rosetta besucht den Mars

Künstlerische Darstellung der Rosetta-Sonde am Mars (ESA).
In der Nacht von Samstag auf Sonntag kommt es am Mars zu einem engen Raumflugmanöver: Die Kometensonde Rosetta der Europäischen Weltraumorganisation ESA wird auf ihrem zehnjährigen Weg zum Kometen 67/P Churyumov-Gerasimenko um 02.54 Uhr MEZ in nur 250 Kilometer Höhe über den Planeten fliegen.
aba. Das Raumschiff wird am Sonntagmorgen vom Schwerefeld des Planeten Mars gebremst und in Richtung des inneren Sonnensystems abgelenkt werden. . . (DLR), 22.02.2007

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Helle Nova im Sternbild Skorpion

Stefan Meister (astroinfo), 23.2.07, Nikon D70, 30s bei f/3.5, nicht nachgeführt.
Im Sternbild Skorpion ist derzeit die hellste Nova der nördlichen Hemisphäre seit mehr als dreissig Jahren zu beobachten. Skorpion ist hierzulande etwa ab 04.30 Uhr morgens am tiefen Osthorizont bis in die Morgendämmerung hinein bereits mit Fernglass oder bei optimalen Bedingungen auch von blossem Auge beobachtbar. Beim neuen Objekt handelt es sich um 1651-32 V1280 Sco, welches nun als Nova Scorpii 2007 benannt wurde. Entdeckt wurde der "neue", damals 9 mag helle Stern am 4. Februar unabhängig durch zwei Teams aus Japan. Die Koordinaten der Nova sind: R.A. 16h 57m 41.26s, Dekl. -32° 20' 35.6" (2000.0). 21.02.2007

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Normale Galaxien verwandeln sich durch Interaktion mit massiven Galaxien in dunkle Galaxien

Nach ein paar Umdrehungen um die Milchstrassen-Galaxie deformiert die Gezeitenkraft die ursprünglich scheibenförmige Struktur der Sterne der kleinen Galaxie (links), während das Gas vom Wind erfasst wird - es entweicht von der kleinen Galaxie und hinterlässt eine Spur gleich dem Schweif eines Kometen (Bild Universität Zürich).
Ein Forschungsteam von der Universität Zürich beschreibt in einem neuen Modell wie dunkle Galaxien entstanden sind. Ursprünglich verfügten diese Galaxien über einen normalen Anteil leuchtender Materie. Erst im Kontakt mit grösseren Galaxien wie der Milchstrasse verloren sie die leuchtende Materie und wurden dunkel.
aba. Eine der interessantesten Eigenheiten der Galaxien unseres Universums ist die Tatsache, dass sie grosse Mengen einer mysteriösen Form von Materie enthalten. . . (Universität Zürich), 16.02.2007

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Kometenkollisionen hinterlassen Staubwolke um weissen Zwerg

Der Helixnebel besteht aus Gas, das von seinem Zentralstern ausgestoßen wurde. Dieses Bild ist aufgenommen worden mit dem SPITZER-Weltraumteleskop der NASA im infraroten Spektralbereich. Es zeigt ein Feld von etwa 31.5´23.7 Bogenminuten und ist zusammengesetzt aus Aufnahmen bei Wellenlängen von 3.6 - 4.5, 5.8 - 8.0 und 24 Mikrometern, die entsprechend blau, grün und rot kodiert sind. Die Helligkeit entspricht der jeweiligen gemessenen Intensität. (NASA/JPL-Caltech/K. Su , Uni. Arizona).
Das SPITZER-Weltraumteleskop der NASA hat Aufnahmen eines sterbenden Sterns gemacht, der im Zentrum des Helixnebels im Sternbild Wassermann liegt. Ein internationales Team von Wissenschaftern haben darauf eine Staubwolke entdeckt, die möglicherweise durch kollidierende Kometen entstanden ist.
aba. Der Helixnebel (NGC 7293) ist eine schimmernde Gaswolke, die an ein gigantisches Auge erinnert. . . (Universität Tübingen), 16.02.2007

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Saturn in Opposition

aba. Saturn erreicht die kuerzeste Distanz zur Erde und steht scheinbar der Sonne gegenueber. Seine Ringe erscheinen noch schoen geoeffnet. (Swiss Astro SMS), 10.02.2007

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Internationale Nacht der Saturnbeobachtung

Der Ringplanet Saturn steht am Samstag in Erdnähe und Opposition zur Sonne. Saturn bietet schon im kleinen Fernrohr einen grandiosen Anblick. Den Ringplaneten mit eigenen Augen sehen - dieses Erlebnis bleibt oft ein Leben lang unvergessen.
aba. Haben Sie sich noch nie mit Astronomie beschäftigt? Sie werden erstaunt sein, wie gut man die Saturnringe erkennen kann. Vielleicht verstehen Sie dann auch ein bisschen besser, welche Faszination der Nachthimmel auf die Hobby-Astronomen ausübt. . . 06.02.2007

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18.06.2007 13:19 Uhr, Arnold Barmettler

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