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Am Morgen des 4. Dezember bedeckt der fast volle Mond die Plejadensterne. Am 5. Dezember ist Vollmond − der Vollmond erreicht in der Nacht auf den 5. Dezember den höchsten Punkt einer Vollmondnacht im Jahr 2006. Am 20. Dezember ist Neumond.
Die Plejadenbedeckung am frühen Morgen des 4. Dezember 2006 tritt nur einen Tag vor Vollmond ein. An sich wäre es ein spektakuläres Ereignis, überfährt der Erdtrabant den offenen Sternhaufen doch diesmal recht zentral. Da der Mondschein aber die 3 bis 4 mag lichtschwachen Plejadensterne überstrahlt, ist mindestens ein Fernglas notwendig, um das Schauspiel zu verfolgen. Die Bedeckung beginnt z.B. in Zürich um 04:04.8 Uhr MEZ mit 17 Tauri (Electra). Dann verschwinden der Reihe nach 16 Tauri (04:11.1 Uhr MEZ), 20 Tauri (04:41.5 Uhr MEZ), 23 Tauri (04:52.7 Uhr MEZ), Eta Tauri – hellster Plejadenstern – um 05:11.0 Uhr MEZ. Alle Sterneintritte erfolgen am schmalen unbeleuchteten Mondrand. Eta Tauri erscheint um 06:00.5 Uhr MEZ wieder auf der hellen Seite.
Das Jahr 2007 bringt Europa nicht weniger als vier gut sichtbare Plejaden-Bedeckungen durch den Mond, die erste in der Nacht vom 23. auf den 24. Februar.
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Mit einem Feldstecher oder Fernrohr erscheinen Mondkrater, Berge und Täler an der Lichtschattengrenze des Mondes besonders plastisch, da hier die Sonnenstrahlen flach auf das Mondrelief fallen und lange Schatten werfen. Die beste Zeit für die Mondbeobachtung ist deshalb der zunehmende Mond zwischen Neumond und Vollmond am Abend, oder der abnehmende Mond in der zweiten Nachthälfte. Vollmond ist für die Mondbeobachtung ungünstig, da dann die Sonnenstrahlen fast senkrecht auf die Mondoberfläche fallen und keine Schatten werfen. Als Orientierungshilfe können Sie unsere interaktive Mondkarte verwenden, welche über 800 Krater und Mondmeere beinhaltet.
Mond-Beobachtungen |
Für Mondbeobachtungen sind die Zeitintervalle vom 1. bis 9. Dezember (ohne 4./5. Dezember) und ab dem Heiligabend besonders geeignet, weil dann die Schattengrenze von der Erde aus abends gut beobachtet werden kann. |
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Erdlicht |
Zwischen 13. bis 17. und zwischen 23. bis 26. Dezember erhellt das reflektierte Erdlicht die sonnenabgewandte Mondoberfläche genügend, so dass die gesamte Mondscheibe von blossem Auge gut gesehen werden kann, und nicht nur die helle Mondsichel. |
Schmale Mondsichel |
In der Abenddämmerung am 22. Dezember ist die schmale Mondsichel erstmals nach Neumond zu sehen. Am 18. Dezember letztmals vor Neumond in der Morgendämmerung. |
Deep-Sky Beobachtungen |
Die abendliche Beobachtung von lichtschwachen Himmelsobjekten (z.B. Deep-Sky-Objekten wie Galaxien, Nebel, Sternhaufen) führt man am Besten zwischen dem 11. und 24. Dezember durch − dann stört das Mondlicht abends nicht. |
| Dezember 2006 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die folgenden Daten beziehen sich auf den deutschsprachigen Raum. Verwenden Sie CalSKY, um ortsgenaue Zeiten und Abstandsdaten zu erhalten.
Plejaden |
3./4. Dezember
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Saturn, Regulus |
9. Dezember, ab etwa 22 Uhr
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Regulus |
10. Dezember, ab 23 Uhr
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