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Geminiden-Sternschnuppen um den 14. Dezember

Langzeitaufnahme der Geminiden am 13. November um 22 Uhr 
Himmelsanblick an den Tagen um den 14. Dezember, jeweils um 22 Uhr MEZ. Die Sternschnuppen Geminiden fliegen scheinbar vom Stern Castor des Sternbildes Zwillinge aus über den Himmel. Bei guten Verhältnissen kann pro Minute ein helles Exemplar der sich relativ langsam bewegenden und gelblich scheinenden Geminiden gesehen werden. © A. Barmettler, CalSKY.

Als Sternschnuppen-Monat gilt weit verbreitet der August mit seinen Perseiden. Aber im Dezember tritt ein Sternschnuppenstrom in Aktion, der aktiver ist als die Perseiden. Wegen der klimaüblichen Kälte wird dieser nicht so stark wahrgenommen. Am 14. Dezember findet das Maximum des jährlichen Meteorstroms der Geminiden statt.

Am 14. Dezember kann nachts praktisch jede Minute ein helles Exemplar der sich relativ langsam bewegenden und gelblich scheinenden Geminiden gesehen werden. Sie unterscheiden sich somit deutlich von den schnellen Sternschnuppen der Perseiden, welche im August jeweils wegen den lauen Sommerabenden von vielen Leuten gesehen werden. Die Anzahl der Geminiden pro Stunde ist sogar noch höher als diejenige der Perseiden.

Die Sternschnuppen der Geminiden sind ein jährlich konstant auftretender Sternschnuppenstrom, die im Maximum rund 140 Meteore für einen Standort produzieren. Hierfür muss aber der Radiant im Zenit stehen. Der Radiant ist der Ort, aus dem die Sternschnuppen scheinbar strömen.

Der Radiant der Geminiden steht bereits in den Abendstunden günstig hoch am Himmel. Die Erde befindet sich am Mittag des 14. Dezember im dichtesten Bereichs des Stromes. Der Anstieg zum Maximum geschieht aber langsam, so dass bereits in den Tagen vor dem 14. Dezember eine Reihe der langsamen und gelblich scheinenden Sternschnuppen gesehen werden können. Der Abstieg vom Maximum erfolgt hingegen rasch. In diesem Jahr ist die Störung durch Mondlicht gering, so dass für das Bestaunen von zahlreichen Geminiden nur klare, dunstfreie Nächte notwendig sind. Bei einem aufgehellten Himmel 'verwaschen' viele der Sternschnuppen, so dass sie nicht auffallen. Am 14. Dezember geht der abnehmende Mond um 1.30 Uhr MEZ auf, am 15. Dezember um 2.30 Uhr. Die beste Zeit für eine Beobachtung ist deshalb die Zeit nach Mitternacht bis zum Mondaufgang.



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27.11.2006 17:01 Uhr, Arnold Barmettler

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