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Während der Vollmondnacht am 7. September tritt der Mond in den Kernschatten der Erde ein − es kommt zu einer partiellen Mondfinsternis, die von Europa aus beobachtet werden kann. Am 12. September läuft der Mond durch den offenen Sternhaufen Plejaden und bedeckt einige der Sterne. Neumond ist am 22. September, wobei der Mond die Sonne für Orte in Südamerika und Afrika bedeckt.
Zur besten Beobachtungszeit spielt sich in den Abendstunden des 7. September 2006 über dem Südosthorizont eine partielle Mondfinsternis ab. Just mit Mondaufgang beginnt der Vollmond um 20.05 Uhr MESZ mit seinem oberen Rand in den dunklen Kernschatten der Erde einzutauchen. Im Maximum (20.51 Uhr MESZ) ist etwa ein Fünftel der Mondscheibe verfinstert. Das Ende der in der Abenddämmerung stattfindenden Mondfinsternis haben wir auf 21.38 Uhr MESZ vorausberechnet.
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» Mehr zu dieser Mondfinsternis
Alle 18.6 Jahre können die Plejaden über einen längeren Zeitraum vom Mond bedeckt werden. Eine neuerliche Serie hat 2005 begonnen und wird 2009 enden. In Mitteleuropa kommt es in den Abendstunden des 12. September 2006 zur erstmaligen Bedeckung des Siebengestirns seit dem 21. Februar 1991. Der abnehmende Dreiviertelmond geht in Zürich um 21.43 Uhr MESZ auf, steht daher während des gesamten Bedeckungsvorgangs noch relativ tief am Horizont. Vor allem die Sternaustritte am dunklen unbeleuchteten Mondrand dürften teleskopisch gut zu beobachten sein. Ein Feldstecher reicht wohl in Anbetracht des noch grossen hellen Lichtanteils der Mondscheibe kaum aus, um die Bedeckungsenden der hellsten Plejadensterne zu erhaschen. In Zürich erscheint Eta Tauri (Alcyone) um 22:44.9 Uhr MESZ, 27 Tauri (Atlas) gegen 23:21.3 Uhr MESZ und 28 Tauri (Pleione) um 23:24.5 Uhr MESZ.
Zeitpunkte der Bedeckungen für wählbaren Standort bei CalSKY.
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Am 15. September erreicht der Mond mit einer geozentrischen Deklination von +28°43'22" die nördlichste Lage für fast 40 Jahre. Der abnehmende Mond steht für geografische Breiten wie von Frankfurt vom 14. auf den 15. September über 18 Stunden über Horizont. Da der Mond abnehmend ist, findet der Transit erst in den Morgenstunden statt, für Deutschland um etwa 8 Uhr. Gehen Sie am 15. September um 8 Uhr nach draussen und suchen den noch fast halben Mond − er steht so hoch, dass Sie auf Ihren Nacken aufpassen müssen! Er ist auch bei Sonnenschein gut sichtbar.
Mit einem Feldstecher oder Fernrohr erscheinen Mondkrater, Berge und Täler an der Lichtschattengrenze des Mondes besonders plastisch, da hier die Sonnenstrahlen flach auf das Mondrelief fallen und lange Schatten werfen. Die beste Zeit für die Mondbeobachtung ist deshalb der zunehmende Mond zwischen Neumond und Vollmond am Abend, oder der abnehmende Mond in der zweiten Nachthälfte. Vollmond ist für die Mondbeobachtung ungünstig, da dann die Sonnenstrahlen fast senkrecht auf die Mondoberfläche fallen und keine Schatten werfen. Als Orientierungshilfe können Sie unsere interaktive Mondkarte verwenden, welche über 800 Krater und Mondmeere beinhaltet.
Mond-Beobachtungen |
Für Mondbeobachtungen sind die Zeitintervalle vom 1. bis 11. und ab dem 27. September besonders geeignet, weil dann die Schattengrenze von der Erde aus abends gut beobachtet werden kann. |
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Erdlicht |
Am 15. bis 20. und am 29. September erhellt das reflektierte Erdlicht die sonnenabgewandte Mondoberfläche genügend, so dass die gesamte Mondscheibe von blossem Auge gut gesehen werden kann, und nicht nur die helle Mondsichel. |
Schmale Mondsichel |
In der Abenddämmerung am 24. September ist die schmale Mondsichel erstmals nach Neumond zu sehen. Am 21. September letztmals vor Neumond in der Morgendämmerung. |
Deep-Sky Beobachtungen |
Die abendliche Beobachtung von lichtschwachen Himmelsobjekten (z.B. Deep-Sky-Objekten wie Galaxien, Nebel, Sternhaufen) führt man am Besten vom 15. bis zum 26. September durch, − dann stört das Mondlicht abends nicht. |
| September 2006 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die folgenden Daten beziehen sich auf den deutschsprachigen Raum. Verwenden Sie CalSKY, um ortsgenaue Zeiten und Abstandsdaten zu erhalten.
Plejaden |
12. September, ganze Nacht
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Saturn |
19. September, am Morgen
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