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Schlagzeilen März 2006

Partielle Sonnenfinsternis in Mitteleuropa. Zuerich: Beginn 11:38, Mitte 12:38 (44%), Ende: 13:39. Total ueber z.B. Libyen, Aegypten, Tuerkei. 29.03.2006

Berichte von der totalen Sonnenfinsternis

Totale Sonnenfinsternis  am 29.3.2006. © Stefan Seip.
Heute, 29.3.2006, fand in einem Streifen über Afrika – Libyen – Türkei eine bis zu vier Minuten lange totale Sonnenfinsternis statt. Besonders in der Türkei, jedoch auch in Libyen und Ägypten wurde die Totalität von vielen Touristen und Einheimischen beobachtet. Stefan Fichtner und Stefan Seip berichten aus Adrasan. 29.03.2006


Sonnenfinsternis am Mittwoch 29. März 2006

Animation der Sofi für z.B. Zürich
Am Mittag des 29. März 2006 stehen von der türkischen Riviera aus gesehen Sonne und Mond genau hintereinander. Der Mond verdeckt dabei die Sonne total und gibt durch die Dunkelheit den Blick auf rote Protoberanzen und strahlende Sonnenkorona frei. Mitteleuropa - inkl. ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz - sieht von dieser Finsternis eine partielle Phase.
aba. Die totale Sonnenfinsternis kann entlang eines Streifens in Afrika, besonders in Libyen und Ägypten, einer griechischen Insel und der touristischen Mittelmeerküste der Türkei (Antalya) 24.03.2006

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Astronomischer Frühlingsbeginn

Heute Montag überquert die Sonne um 19.26 MEZ den Äquator nordwärts: Es beginnt der astronomische Frühling. Die Sonne kulminiert heute für Orte am Erdäquator im Zenit. 20.03.2006

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Raumstation ISS vor der verfinsterten Sonnenscheibe

Beispiel Region Köln: Flugpfad der ISS vor der verfinsterten Sonne am 29. März 2006. Abstand der ISS-Positionenen beträgt jeweils 0.2 Sekunden. Simulation CalSKY.com
Die Beobachtung von Satelliten vor der Sonnenscheibe oder vor dem Mond ist eine Herausforderung für Beobachter mit Teleskopen. Am 29. März 2006 kann von Teilen Europas und Afrikas aus die Raumstation ISS vor der gleichzeitig verfinsterten Sonne gesehen werden - wenn auch nur für einen kurzen Augenblick.
aba. Während der Sonnenfinsternis vom 29. . . (astronomie.info/CalSKY.com), 13.03.2006

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Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) ist in der Marsumlaufbahn

Gemälde NASA.
Mit einem präzise getimten Zünden der Haupttriebwerke gelangte die amerikanische Sonde MRO am 10. März 2006 in die Umlaufbahn des Roten Planeten. Nach NASA-Angaben soll MRO mehr Daten sammeln als alle bisherigen Missionen zusammen.
rbr. MRO legte seit seinem Start von der Erde am 12. August 2005 eine Distanz von ca. 500 Millionen Kilometern zurück. Mit dem Einbremsen in eine erste provisorische Umlaufbahn ist der Transfer Erde – Mars abgeschlossen, doch muss die gewünschte kreisförmige polare Umlaufbahn erst noch erreicht werden. . . (NASA), 11.03.2006

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Keine Gefahr von Asteroid 2004 VD17

Wieder einmal ist ein Routineeintrag in der Datenbank des Near Earth Objects Programms (NEO) zu unrecht zur Mediensensation geworden.
rbr. In dieser Datenbank wird für den 500 Meter grossen Asteroiden 2004 VD17 heute (6.3.2006) eine Einschlagswahrscheinlichkeit von 0.71 Promille für den 5.4.2102 angegeben. Dies ist kaum mehr als eine Rundungszufälligkeit in den Bahndaten, wie sie alle paar Monate vorkommt. Die Angabe bedeutet ja auch, dass mit 99.929% Wahrscheinlichkeit der Asteroid an der Erde vorbeizieht. Ins Deutsche übersetzt bedeutet 99. . . (NEO/NASA), 06.03.2006

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Mission zu den Asteroiden abgesagt

Dawn. © NASA.
Nach Informationen des Senders CNN streicht die NASA die Mission, die zu den grössten Asteroiden des Hauptgürtels hätte fliegen sollen. Als Grund gibt die NASA Kostenüberschreitung an und die Notwendigkeit, die Mittel für Entwicklungen im Zusammenhang einer neuen bemannten Mondlandung auszugeben.
rbr. Dawn hätte im Juni zu einer neunjährigen Reise zu den Asteroiden Vesta und Ceres aufbrechen sollen. Das Projekt wurde bei Kosten von 371 Millionen Dollar gestoppt, als die Wissenschaftler weitere 40 Millionen Dollar letztes Jahr verlangten. . . (CNN), 06.03.2006

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Der „10. Planet“ Xena, wahrscheinlich kaum grösser als Pluto

Xena mit Mond   Bild: W.M. Keck Observatory
Bisher wurde angenommen, dass der vermeintliche 10. Planet, 2003 UB313 „Xena“, ein Objekt im Kuipergürtel, deutlich grösser als Pluto sei. Neue Hubble Bilder lassen ihn ungefähr auf Pluto-Grösse schrumpfen. Xena reflektiert 92% des Lichtes, ist also schneeweiss.
cld. Wie Ende Juli der Astronomen Mike Brown und Mitarbeiter die Entdeckung eines grösseren Körpers als Pluto im Kuipergürtel bekannt gaben, wurde sein Durchmesser auf ca. 3’000 km geschätzt, also wesentlich grösser als Pluto (2300 km). Dieser vermeintliche 10. . . (Science, Vol. 311 s. 589, 3. Feb. 2006), 03.03.2006

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18.06.2007 13:19 Uhr, Arnold Barmettler

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