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Am 31. Dezember war und am 29. Januar ist Neumond. Somit beginnt und endet der Monat mit mondlosen Nächten. Am 1. Januar kann eine schmale, nur 37 Stunden alte Mondsichel in der Abenddämmerung gefunden werden, diejenige Sichtung vom 30. Januar ist etwas heikler, der Mond ist dann erst 26 Stunden alt. Am 14. Januar ist Vollmond.
Mit einem Feldstecher oder Fernrohr erscheinen Mondkrater, Berge und Täler an der Lichtschattengrenze des Mondes besonders plastisch, da hier die Sonnenstrahlen flach auf das Mondrelief fallen und lange Schatten werfen. Die beste Zeit für die Mondbeobachtung ist deshalb der zunehmende Mond zwischen Neumond und Vollmond am Abend, oder der abnehmende Mond in der zweiten Nachthälfte. Vollmond ist für die Mondbeobachtung ungünstig, da dann die Sonnenstrahlen fast senkrecht auf die Mondoberfläche fallen und keine Schatten werfen. Als Orientierungshilfe können Sie unsere interaktive Mondkarte verwenden, welche über 800 Krater und Mondmeere beinhaltet.
Mond-Beobachtungen |
Für Mondbeobachtungen ist das Zeitintervall vom 4. bis 17. Januar besonders geeignet, weil dann die Schattengrenze von der Erde aus abends gut beobachtet werden kann. |
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Erdlicht |
Am 2. bis 5. und zwischen 23. bis 25. Januar erhellt das reflektierte Erdlicht die sonnenabgewandte Mondoberfläche genügend, so dass die gesamte Mondscheibe von blossem Auge gut gesehen werden kann, und nicht nur die helle Mondsichel. |
Schmale Mondsichel |
In der Abenddämmerung am 1. Januar ist die schmale Mondsichel erstmals nach Neumond zu sehen. Am 27. Januar letztmals vor Neumond in der Morgendämmerung. Weil am 29. Januar Neumond ist, kann Ende Monat noch ein weiteres Mal der Mond am Abendhimmel erspäht werden: Am 30. Januar geht der Mond −, nur 26 Stunden nach Neumond − rund eine Stunde nach der Sonne unter. Dies sollte eigentlich für eine Sichtung der schmalen Mondsichel gut reichen, bedarf vielleicht aber eines Fernglases. Der beste Zeitpunkt ist etwa 15 Minuten nach dem Sonnenuntergang (berechneter Untergangszeitpunkt verwenden). |
Deep-Sky Beobachtungen |
Die abendliche Beobachtung von lichtschwachen Himmelsobjekten (z.B. Deep-Sky-Objekten wie Galaxien, Nebel, Sternhaufen) führt man am Besten bis zum 3. Januar, bzw. ab dem 19. Januar durch − dann stört das Mondlicht abends nicht. |
| Januar 2006 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die folgenden Daten beziehen sich auf den deutschsprachigen Raum. Verwenden Sie CalSKY, um ortsgenaue Zeiten und Abstandsdaten zu erhalten.
Venus |
1. Januar, in der Abenddämmerung
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Mars |
8. Januar ab Abenddämmerung
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Plejaden |
9./10. Januar, abends, ganze Nacht
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Saturn |
15./16. Januar, ganze Nacht
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