Kometen im Januar 2006
Helle Kometen am Himmel zu sehen ist ein seltenes Erlebnis.
Kometen, die von blossem Auge gesehen werden können,
finden nur alle paar Jahren den Weg an unseren Himmel und dann auf Titelseiten von Zeitungen.
Im Januar befindet sich der Komet McNaught C/2005 E2 mit rund 9.-10. Helligkeitsklasse am Abendhimmel,
anfangs im Sternbild Steinbock, dann Wassermann und ab 24.1. in den Fischen.
Durch ein Teleskop ist aber nur als Nebelfleck sichtbar.
Ansonsten sind sämtliche Kometen im Januar lichtschwächer als die
13. Helligkeitklasse und somit den Amateurastronomen vorbehalten.
Selbst heute noch haben diese eisigen Besucher einen Hauch von Mystik:
Die meisten Kometen erreichen nur einmal die warmen Zonen des inneren
Sonnesystems und sie kommen von weit entfernt, von der Grenze unseres
Sonnensystems. Nach der Vorführung von bis zu einigen Wochen Dauer
verschwinden sie wieder (häufig für immer) in den Tiefen des Weltraums,
brechen vielleicht in Sonnennähe auseinander oder stürzen sogar in die Sonne.
Etwa alle 5-10 Jahre erscheinen von blossem Auge sichtbare Kometen.
Mit einem Teleskop ist es aber jede Nacht möglich, gleich mehrere
dieser interessanten Himmelskörper zu sehen − allerdings wird
man selten einen Schweif erkennen können, sondern höchstens ein
verschwommenes Flecklein, oder sogar nur ein punktförmige Lichtquelle,
die sich im Laufe von Stunden merklich vor dem Fixsternhintergrund verschiebt.
Komet McNaught C/2005 E2
Im Januar befindet sich der Komet McNaught C/2005 E2 mit rund 9.-10. Helligkeitsklasse am Abendhimmel,
anfangs im Sternbild Steinbock, dann Wassermann und ab 24.1. in den Fischen.
Er kann mit Hilfe eines Teleskops gesehen werden.
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Der Komet McNaught C/2005 E2 am Abendhimmel bei nautischer Dämmerung,
gezeichnet für Süddeutschland. Die schematische Darstellung des Schweifes soll nur deren Richtung
anzeigen, aber nicht dessen Länge.
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