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Schlagzeilen Januar 2006

Schmale Mondsichel in der Abenddämmerung

Die Mondsichel kurz vor Monduntergang
Am Montagabend kann eine ganz schmale Mondsichel bis rund eine Stunde nach Sonnenuntergang ausgemacht werden.
aba. Am 30. Januar geht der Mond rund eine Stunde nach der Sonne unter − nur 26 Stunden nach Neumond. Das Zeitinterval von 26 Stunden sollte eigentlich für eine Sichtung der schmalen Mondsichel gut reichen, bedarf vielleicht aber eines Fernglases. Der beste Zeitpunkt ist etwa 15-30 Minuten nach Sonnenuntergang.
Ende Februar kann dann sogar eine Mondsichel gesehen werden, die nicht einmal 17 Stunden alt ist. . . 29.01.2006

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Saturn in Opposition − ganze Nacht sichtbar

Simulierte Ansicht von Saturn - laufend aktualisiert. (CalSKY.com)
Saturn erreicht die kürzeste Distanz zur Erde und steht scheinbar der Sonne gegenüber. Seine Ringe erscheinen durch eine Teleskop noch schön geöffnet.
aba. Saturn erreicht am 27. Januar kurz vor Mitternacht die Oppositionsstellung, steht also bezüglich der Erde der Sonne gegenüber. Somit geht der Planet bei Sonnenuntergang auf und bei Sonnenuntergang unter - ist somit die gesamte Nacht zu sehen. Nach Mitternacht kulminiert Saturn in Höhen um 60° über Horizont. . . (Swiss Astro SMS), 27.01.2006

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Eisiger Planet einer schwachen Sonne entdeckt

Exoplanet um roten Zwergstern. © ESO.
Mit der Technik der Gravitationslinse konnte ein Beobachterteam von 72 Astronomen unter der Leitung des European Southern Observatoy einen Planeten nachweisen, der nur fünf mal schwerer ist als die Erde. Nach und nach werden die Beobachtungsmethoden empfindlich genug, um auch solche Leichtgewichte wie unsere Erde nachzuweisen.
rbr. Der Planet wurde entdeckt, da er zufällig gerade in der Sichtlinie zu einem noch viel weiter entfernten Stern stand. . . (ESO), 26.01.2006

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Saturn bedeckt am 25. Januar einen Fixstern

Saturnposition bei Beginn der Sternbedeckung um 19.45 MEZ
Am 25. Januar bedeckt der Ringplanet Saturn den Fixstern SAO 98054 (TYC 1395-1113-1) von Mitteleuropa aus gesehen etwa zwischen 19.45 und 21.50 MEZ. Der Stern selber ist mit 8. Grössenklasse leider nicht wesentlich heller als der hellste Mond von Saturn, Titan.
aba. Die Bedeckung beginnt durch eine ausführliche Bedeckungen der Ringe. Zu Beginn steht der Planet etwas mehr als 20° über Horizont. Interessant dürfte das fünfminütige Auftauchen des Sterns durch die Cassini-Teilung sein (etwa ab 19.56 MEZ). Um 21. . . 22.01.2006

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Die Reise zu Pluto und darüber hinaus hat begonnen

Start von New Horizons auf einer Atlas 5. © NASA.
New Horizons ist seit heute, 19.1.2006, 20:00 MEZ unterwegs zu Pluto und in den Kuipergürtel. Nach einer zweitägigen Startverschiebung hob die Atlas V Trägerrakete von Cape Canaveral nun ab. Die Raumsonde New Horizons ist funktionstüchtig und ist auf Kurs Richtung Jupiter, Pluto und darüber hinaus.
rbr. Die Sonde hat bereits erste technische Daten zur Erde zurück gesendet. Alle Bordsysteme arbeiten normal, der Kurs stimmt. Damit ist der Start der Mission geglückt. . . 19.01.2006

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Externer Artikel - astro!nfo übernimmt keine Verantwortung! New Horizons ist gestartet 19.01.2006

Start von New Horizons ein weiteres Mal verschoben

Wegen leicht zu starken Winden musste der Start von New Horizons am Dienstag verschoben werden. Heute Mittwoch führte ein Stromausfall bei einer projektbegleitenden Universität zu einer weiteren Startabsage. Der neue Starttermin ist Donnerstag 19. Januar um 19.08 MEZ 18.01.2006

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Zum ersten Mal, Start in Richtung Pluto

New Horizons. ©NASA.
Pluto hat bisher noch nie Besuch von einer Raumsonde bekommen. Doch nun steht mit "New Horizons" eine Raumsonde auf der Startrampe, die in zehn Jahren die ferne Welt erreichen und erforschen soll.
rbr. Das Startfenster zu Pluto ist von 17. Januar bis zum 1. Februar offen. Dann kann "New Horizons" (USA) via Jupiter zu dem fast 5 Milliarden Kilometer entfernten Pluto fliegen. Der Jupitervorbeiflug würde bereits im Februar 2007 stattfinden, für Pluto müssen wir uns bis zum Juli 2015 gedulden. . . 16.01.2006

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Erfolg beim Wiedereintritt der Stardust-Kapsel in die Erdatmosphäre

Die Stardust-Kapsel in der Wüste von Uta (USA). © NASA.
Erleichterung bei der NASA! Anders als bei Genesis öffneten sich die Fallschirme der Startust-Kapsel, die Staub vom Kometen Wild 2 zur Erde zurückbringt. Der Wiedereintritt konnte im Westen der USA in der Nacht am Himmel verfolgt werden.
rbr. Bei Stardust wurde nicht versucht, die Kapsel bereits im Flug abzufangen. Denn selbst die Suche der gelandeten Kapsel in der stockdunklen Nacht ist eine technische Herausforderung, doch verlief sie erfolgreich. Nach einem ersten Augenschein ist die Kapsel offenbar intakt. . . (NASA), 15.01.2006

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Die Raumsonde Stardust kehrt am Sonntag, 15. Januar, zur Erde zurück

Stardust bei der Rückkehr. Gemälde NASA.
Am Sonntag soll die Kapsel der Raumsonde Stardust im amerikanischen Utah landen. Sie enthält Staubproben vom Kometen Wild und Staubpartikel von ausserhalb des Sonnensystems.
rbr. In den letzen Stunden der Stardust-Mission finden einige wichtige Manöver statt. Zunächst wird dem Raumschiff befohlen, ein Programm zur Abtrennung der Kapsel mit den Proben aufzurufen. In diesem Programm wird das Raumschiff auf Kurs Richtung Erdatmosphäre, genauer Utah, gebracht. Alle Verbindungskabel zur Kapsel werden gelöst und eine Federn trennt Raumsonde und Kapsel. . . (NASA), 14.01.2006

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Mars Express fotografiert Schmetterlingskrater

Die europäische Marssonde "Mars Express" hat auf der Marsoberfläche einen seltenen Krater in Form eines Schmetterlings fotografiert.
pes. Der Krater wurde im Hesperia Planum gefunden, das ca. auf 35° südlicher Breite und 119° östlicher Länge liegt. Der Karter hat eine Ausdehnung von 24.4 x 11.2 km und ist daher stark elliptisch. Die maximale Tiefe des Karters beträgt 650 m. Eine derartig stark elliptische Kraterform ist relativ selten, da sie einen Einschlagswinkel eines Projektils von weniger als 10° impliziert, wie die ESA mitteilt. 11.01.2006

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Neue Ringe um Uranus entdeckt

Das äussere Schwarzweissbild zeigt den neuen Ring. Die anderen 11 Ringe (inneres Bild) sind seit ca. 30 Jahren bekannt. © ESA, NASA, Hubble-Teleskop.
Astronomen entdeckten mit dem Hubble-Teleskop zwei neue Ringe des Planeten Uranus. Ebenfalls erhielten sechs Uranus-Monde Namen.
rbr. Mit Hilfe der Advanced Camera for Surveys (ACS) des Hubble-Teleskops, beobachteten Mark Showalter (SETI Institute) und Jack Lissauer (NASA/Ames Research Center) den fernen Planeten.

Erstaunlich war der Nachweis eines noch unbekannten Ringsystems ausserhalb der seit 30 Jahren bekannten Ringe des Uranus. Offenbar hat der Planet zwei Ringsysteme. . . 07.01.2006

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Sternschnuppen-Maximum der Quadrantiden

Sternschnuppen-Maximum der Quadrantiden in der kommenden Nacht. Ideale Beobachtung der aus dem Bootes kommenden Schnuppen in der zweiten Nachthaelfte. 03.01.2006

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Spätester Sonnenaufgang in diesem Jahr

Heute fand der spaeteste Sonnenaufgang in diesem Jahr statt. Wegen elliptischer Form der Erdbahn und Neigung der Erdachse trifft dies nicht am 21. Dezember zu. 01.01.2006

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18.06.2007 13:19 Uhr, Arnold Barmettler

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