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Schlagzeilen April 2005

Windhose auf Mars

Windhose auf Mars. Oben Rohbild, unten Differenzbild zwischen einem Bild ohne und mit Windhose. © JPL/NASA
Schon vor der Landung des Marsrovers Spirit sahen Marssatelliten viele Spuren von Windhosen auf der Marsoberfläche. In den vergangenen Wochen tauchten ein paar dieser Windhosen am Horizont von Spirit auf. Nun konnte eine vergleichsweise nahe Windhose fotografiert werden.
rbr. Auf den Rohbildern (oben) sind die Windhosen nur knapp erkennbar. Um sie besser hervorzuheben wird die Differenz zwischen zwei Bildern betrachtet. Ein gleichmässig graues Bild bedeutet keine Änderung. Auf dem Differenzbild ist die Windhose deutlich erkennbar. . . (JPL/NASA), 25.04.2005

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Michael Griffin tritt als 11. NASA-Direktor sein Amt an

Griffin leistet seinen Amtseid. © NASA
Der ehemalige NASA-Ingenieur wurde von US-Präsidenten am 14. März für dieses Amt vorgeschlagen und vom Senat am 14. April bestätigt. Als zukünftigen Schwerpunkt der NASA-Tätigkeit sieht Griffin die bemannte Raumfahrt mit den Fernziel einer Bemannten Marslandung. Jedoch auch eine Reparaturmission zum erfolgreichen Weltraumteleskop Hubble soll nach der Wiederaufnahme der Shuttleflüge in Erwägung gezogen werden.
rbr. In der Wissenschaft war die NASA und die Bush-Administration in den vergangenen Monaten vor allem wegen der Aufgabe des Weltraumteleskops (NASA), 19.04.2005

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EXOMARS: Europa will es mit der Marslandung noch einmal versuchen

EXOMARS mit Astronaut <b>nur</b> zum Grössenvergleich. Gemälde ESA
Nachdem der erste europäische Landeversuch auf Mars von der Planung über die Durchführung bis zum Absturz auf Mars als Fehlschlag gewertet werden muss, soll nun eine neue Landemission mit Rover (EXOMARS) den Neuanfang machen.
rbr. Europäische Weltraumwissenschaftler empfehlen im Rahmen ESA-Sonnensystem-Programms Aurora einen Marsrover (automatisches unbemanntes Fahrzeug). Diese Mission würde eine Detailanalyse der Marsumwelt ausführen und nach Leben suchen. Landung auf dem Roten Planeten wäre im Jahr 2013. . . 14.04.2005

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Neuer Begleiter der Milchstrasse entdeckt

Die schwachen Sterne auf diesem Bld gehören zur neu entdeckten Zwergalaxie. 5
Die Milchstrasse, unsere Galaxis, wird von einer Reihe kleinerer Galaxien umkreist. Ein Forscherteam um Beth Willman (New York University) hat nun eine besonders kleine Zwerggalaxie in 350'000 Lichtjahren Distanz entdeckt. Man kennt nun neu 13 Begleitgalaxien der Milchstrasse.
rbr. Diese Galaxie entdeckten die Astronomen im Sternbild Grosser Bär (Ursa Mayor), bzw. weit hinter den Sternen des Sternbilds. Die Ursa-Major-Galaxie wirkt eher wie ein zu gross geratener offener Sternhaufen, denn wie eine Galaxie. . . (S&T), 09.04.2005

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Bild eines jungen Planeten einer fernen Sonne

Infrarotbild von GQ Lupi (A) mit Planet (b). © Neuhäuser, Uni-Jena, ESO (VLT-NACO) <sup>1</sup>.
R. Neuhäuser1 von der Universität Jena stellte in einem Artikel in A&A seine Beobachtungen eines planetengrossen Begleiters des Sterns GQ Lupi vor. Besonders spektakulär ist ein Infrarotbild, das GQ Lupi und seinen Begleiter klar getrennt zeigt. Das Bild wurde an der Europäischen Südsternwarte ESO (VLT-NACO) gemacht.
rbr. GQ Lupi ist ein T-Tauri-Stern (veränderliche sehr junge Sonne) mit einem klaren Überschuss an Infrarotstrahlung. Diese Infrarotstrahlung stammt üblicherweise von Staubscheiben um eine solche junge Sonne. . . (A&A), 05.04.2005

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Hybride Sonnenfinsternis in den Weiten den Pazifiks

Karte der Finsternis (<a href=http://eclipse.astronomie.info/sofi/maps/solecl-2005-04-08.gif>vergrössern</a>). ©  A. Barmettler.
Am 8. April zieht der Kernschatten des Mondes über die Weiten des Pazifiks. Die Distanz Erde-Mond entspricht dabei recht genau der Länge des Kernschattenkegels. Deshalb wechselt die Finsternis von einer Ringförmigen zu einer Totalen und dann wieder zurück zu einer Ringförmigen. Eine Finsternis, die von Ringförmig nach Total oder umgekehrt wechselt, nennt man hybrid.
rbr. Die totale Phase findet ohne Landberührung über dem Pazifik statt. Die maximale totale Phase wird maximal 42 Sekunden erreichen bei einem Mondkernschattendurchmesser von nur 27 km. . . 03.04.2005

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18.06.2007 13:19 Uhr, Arnold Barmettler

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