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Schlagzeilen März 2005

Exotischer supermassiver Sternhaufen Westerlund 1

ESO-Foto des schwer zu beobachtenden Sternhaufens Westerlund 1. ESO PR Photo 09a/05
Die Europäische Südsternwarte enthüllte die Natur eines sehr merkwürdigen offenen Sternhaufens. In diesem stehen die Sterne dichter beieinander, sind schwerer und leuchtkräftiger als in normalen offenen Sternhaufen.
rbr. Offene Sternhaufen entstehen, wenn der Kollaps einer grossen, kalten Molekülwolke abgeschlossen ist. Dabei entstehen einige hundert bis eine tausend Sterne. Die Plejaden sind ein Beispiel eines solchen normalen offenen Sternhaufens. Dabei entstehen auch Sterne wie unsere Sonne. . . (ESO), 25.03.2005

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Direktes Licht von einem Planeten einer anderen Sonne nachgewiesen

Prinzipskizze: Der Planet tritt gerade hinter dem Stern hervor. Im sichtbaren Licht (links) ist der Planet schwerer zu erkennen als im infraroten Licht (rechts). Gemälde © JPL/NASA.
Zwei Astronomenteams des im Weltraum befindlichen Infrarotteleskops Spitzer (JPL/NASA) ist es gelungen, in zwei Fällen die Infrarotstrahlung eines extrasolaren Planeten klar von der Strahlung seiner Sonne zu unterscheiden. Dies ist die erste derartige Messung in der Astronomiegeschichte. R. Neuhäuser, Uni-Jena, stellt ein neues Foto vor, das einen Planeten klar getrennt von seinem Stern zeigt.
rbr. Der Planet HD209458b kreist auf einer sehr engen Bahn um seine Sonne. . . 25.03.2005

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Neues von der Dunklen Energie

Dimulation der Dichteverteilung. © University of Washington.
Seit etwa einem Jahrzehnt verdichten sich die Hinweise darauf, dass sich das Universum nicht nur dauernd ausdehnt, sondern es dies immer schneller tut. Nun konnte Fabio Governato, (University of Washington, Italy's National Institute for Astrophysics) zeigen, dass nur mit der das Universum auseinandertreibenden Dunklen Energie das Verteilungsmuster der Galaxien in unserer Umgebung in Computersimulationen rekonstruiert werden kann. Allerdings werden auch zur Dunklen Energie alternative Modelle diskutiert.
rbr. Die Bedeutung dieser Simulationen liegt 23.03.2005

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Dünne Atmosphäre auf dem Saturnmond Enceladus entdeckt

Grabenbrüche auf Saturnmond Enceladus. Bildgrösse 80 km. Falschfarben. Copy; JPL/NASA.
Enceladus ist eine nur 500 km grosse Kugel aus Eis, die alle in 33 Stunden um Saturn kreist. Es gab schon länger Spekulationen, dass Enceladus auf seiner relativ engen Umlaufbahn durch Gezeitenkräfte bis in die Gegenwart geologisch aktiv geblieben ist und der Mond noch heute Wasserdampf ausgast. Das Cassini-Forscherteam hat nun erste Belege für diese Vermutung vorgestellt.
rbr. Die seit Juli 2004 um Saturn kreisende Sonde Cassini flog in den vergangenen Wochen zwei mal nahe an Enceladus vorbei; am 17. . . (JPL/NASA), 17.03.2005

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Krater in Arizona: Einschlag komplizierter als bisher angenommen

Barringer-Krater
Neue Untersuchungen am Barringer-Krater in Arizona und Modellrechnungen zeigten, dass die Wirkung der Atmosphäre doch wesentlicher ist als bisher angenommen. Das 40 Meter grosse Stück Eisen aus dem Weltraum brach bereits 14 Kilometer über dem Boden auf. Der Krater wurde vom grössten Bruchstück geschlagen, das bis auf eine Geschwindigkeit von 12 Kilometer pro Sekunde abgebremst wurde bevor es den Boden erreichte.
rbr. Das von Melosh (University of Arizona) und Collins (Imperial College) verwendete mathematische Modell simuliert, wie der Asteroid bei s (nature), 11.03.2005

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Die europäische Kometensonde Rosetta fliegt an der Erde vorbei

Gemälde von Rosetta. © ESA.
Am 4. März um 23.10 passiert Rosetta die Erde in 1900 km Höhe. Für mit einem grösseren Ferngläsern ausgestattete Himmelsbeobachter in Europa ergibt sich am späten Abend des 4. März eine gute Sichtbarkeitschance.
rbr. Gestartet wurde die Raumsonde vor einem Jahr am 2. März 2004. Ihre Bahn um die Sonne bringt sie nun wieder in Erdnähe. Dieses Vorbeiflugmanöver bringt die Raumsonde auf eine neue Umlaufbahn um die Sonne, die bereits etwas besser an das Ziel Komet 67P/Churyumov-Gerasimenko angepasst ist. Jedoch reicht dies noch lange nicht. . . (ESA), 04.03.2005

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18.06.2007 13:19 Uhr, Arnold Barmettler

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