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Am 28. September war Vollmond. Deshalb zieht sich der Mond anfang Oktober vom Abendhimmel zurück, bevor am 14. Oktober Neumond ist. Die ganz schmale Mondsichel kann ev. bereits am Abend des 15. Oktober wenig über dem Westhorizont gesehen werden, ev. mit Hilfe eines Fernglases. Am Morgen vom 28. Oktober ist Vollmond und es findet eine für uns sichtbare totale Mondfinsternis statt.
Am frühen Donnerstagmorgen vom 28. Oktober 2004 findet eine von Deutschland bis zum Ende der partiellen Phase beobachtbare totalen Mondfinsternis statt (Austritt des Mondes aus dem Kernschatten der Erde). Die Grösse der Finsternis ist mit 1.3 praktisch dieselbe wie bei der etwas einfacher beobachtbaren totalen Mondfinsternis vom vergangenen Mai (4. Mai 2004). Es wird erwartet dass diese Finsternis recht hell sein wird, weil bereits seit einiger Zeit keine nennenswerte Vulkanaktivität auf der Erde Staub in die Hochatmosphäre geschleudert hat.
28. Oktober 2004, Zeiten in MESZ |
Für Mondbeobachtungen ist das Zeitintervall ab dem 18. Oktober besonders geeignet, weil dann die Schattengrenze von der Erde aus abends gut beobachtet werden kann.
Erdlicht: Zwischen 9. und 19. Oktober erhellt das reflektierte Erdlicht die sonnenabgewandte Mondoberfläche genügend, so dass die gesamte Mondscheibe von blossem Auge gut gesehen werden kann, und nicht nur die helle Mondsichel − aber Vorsicht, am 13. und 14., und wahrscheinlich 15. Oktober suchen Sie den Mond wegen Neumond vergebens; er steht dann zu nahe bei der Sonne. Dafür können Sie versuchen, am 12. Oktober kurz vor Sonnenaufgang, und am 16. Oktober kurz nach Sonnenuntergang die schmale Mondsichel zu finden. Am 15. Oktober geht der Mond 38½ Stunden nach Neumond unter. Dies sollte eigentlich für eine Sichtung gut reichen, manchmal hilft hierfür auch ein Fernglas.
Die abendliche Beobachtung von lichtschwachen Himmelsobjekten (z.B. Deep-Sky-Objekten wie Galaxien, Nebel, Sternhaufen) führt man am Besten vom 6. bis 18. Oktober durch, (und auch während der totalen Mondfinsternis am frühen Morgen des 28. Oktobers!) − dann stört das Mondlicht nicht.
Mit einem Feldstecher oder Fernrohr erscheinen Mondkrater, Berge und Täler an der Lichtschattengrenze des Mondes besonders plastisch, da hier die Sonnenstrahlen flach auf das Mondrelief fallen und lange Schatten werfen. Die beste Zeit für die Mondbeobachtung ist deshalb der zunehmende Mond zwischen Neumond und Vollmond am Abend, oder der abnehmende Mond in der zweiten Nachthälfte. Vollmond ist für die Mondbeobachtung ungünstig, da dann die Sonnenstrahlen fast senkrecht auf die Mondoberfläche fallen und keine Schatten werfen. Als Orientierungshilfe können Sie unsere interaktive Mondkarte verwenden, welche über 800 Krater und Mondmeere beinhaltet.
| Saturn, Pollux |
Donnerstag 7. Oktober, morgens
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| Venus |
Montag 11. Oktober, morgens
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| Jupiter |
Dienstag 12. Oktober, morgens
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| Oktober 2004 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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