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Schlagzeilen September 2004

SpaceShipOne überflog die 100 km Marke ein weiteres Mal

Der erste Versuch, den mit 10 Millionen Dollar dotierten X-Prize zu knacken, ist vollbracht.
aba. Etwas verspätet, um 16:11 Uhr MESZ am 29. September 2004, startete White Knight und SpaceShipOne von der kalifornischen Wüste. Rund eine Stunde später, um 17:09 wird das Raumflugzeug SpaceShipOne in einer Höhe von gut 14 Kilometer fallen gelassen und Sekunden später zündet der Pilot (und seit dem ersten Weltraumflug von SpaceShipOne vom 21. Juni 2004 Astronaut) Mike Melvill das Raketentriebwerk. . . (X-Price.org), 29.09.2004

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Erster X-Prize Weltraumflug startet heute um 15:30

SpaceShipOne hängt während eines Testflugs unterhalb des Trägerflugzeugs White Knight, Scaled Composites
Das Rennen um den $10 Millionen Dollar Ansari X-Prize startet am Mittwoch um 15:30 MESZ. SpaceShipOne der Firma Scaled Composites hebt unterhalb des Trägerflugzeugs White Knight von einem in der Wüste gelegenen Flugplatz ab um etwa eine Stunde später auf 14 Kilometer Höhe seine Raketentriebwerke für den kurzen Flug in den Weltraum zu zünden.
aba. Im vergangenen Juni flog SpaceShipOne als erstes privates bemanntes Raumflugzeug auf über 100 Kilometer, wo offiziell der Weltraum beginnt. . . 29.09.2004

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Begegnung mit Asteroid Toutatis

Radarbilder von Asteroid 4179 Toutatis, 8-13.12 1992, (c) Steve Ostro, JPL/NASA
Am 29. September findet eine relativ enge Begegnung zwischen dem Asteroiden 4179 Toutatis und der Erde statt. Der Asteroid zieht in etwa 1.5 Millionen km (4x weiter entfernt als der Mond) an unserem Planeten vorbei. Für Amateurastronomen ergibt sich in diesen Tagen eine kurze Gelegenheit, den kleinen Himmelskörper zu verfolgen.
rbr. Da jedoch bei dieser Begegnung der Kleinplanet gewissermassen unter der Erde durch läuft, sind die Sternengucker der Südhalbkugel bevorzugt. Am 29. . . 27.09.2004

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Die Europäische Südsternwarte ESO sieht möglicherweise als erstes Observatorium einen Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems

Infrarotbild mit dem Braunen Zwerg (bläulich eingefärbt) und seinem Planeten (rot). (c) ESO.
Die weit über hundert bisherigen Entdeckungen von Planeten bei anderen Sonnen (sog. extrasolare Planeten) basierten auf indirekten Methoden. Die ESO stellte heute erstmals in einer Pressemitteilung ein Bild eines extrasolaren Planeten vor. Dieser Planet soll den Braunen Zwergstern 2M1207 umkreisen.
rbr. Das Entdeckungsfoto basiert auf im nahen Infrarot gemachten Einzelbildern und zeigt neben 2M1207 noch ein etwa 100x schwächeres Objekt (rot, links). Dieses Objekt könnte ein Planet sein. . . (ESO), 10.09.2004

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Externer Artikel - astro!nfo übernimmt keine Verantwortung! Raumsonde Cassini entdeckt einen schwachen Ring und zwei neue Saturnmonde (JPL/NASA), 10.09.2004

Genesis Kapsel hat Einschlag überstanden

Die Genesiskapsel kurz nach dem Einschlag.
Nachdem die Genesiskapsel am Mittwoch mit Proben von Sonnenwind ohne Fallschirmbremsung in die Wüste Utah eingeschlagen ist, wurde die Kapsel geborgen, gereinigt und bereits am Mittwochabend in einen Reinraum transportiert.
phh. Der Kanister mit den Proben wurde inzwischen ausgebaut, etwas vom Dreck gereinigt und auf den Luftwaffenstüzpunkt in der Nähe gebracht. Dort wird der Kanister später weiter gereinigt und in den vorbereiteten Reinraum gebracht. . . (NASA/JPL), 09.09.2004

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Fehlschlag für Genesis - Kapsel im Sand

Abgestürzte Genesiskapsel. (c) NASA
Leider kein vollständiger Erfolg für die Mission Genesis. Die NASA-Sonde hätte Proben des Sonnenwindes zur Erde zurückbringen sollen. Nach den Live-Bildern von NASA-TV zu urteilen, öffnete sich der Bremsfallschirm nicht. Zuvor verlief der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre erfolgreich. An der Pressekonferenz drei Stunden nach der harten Landung äusserten die Wissenschaftler die Hoffnung, doch noch einige Proben bergen zu können.
rbr. NASA TV zeigt Livebilder des Eintritts. . . 08.09.2004

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Marssonden im Funkschatten der Sonne

Position der Planeten am 15. September 2004.
Am 15. September steht Mars in Konjunktion mit der Sonne. Dies bedeutet, dass der Planet von der Erde aus gesehen (mehr oder weniger) hinter der Sonne durchzieht. Auch die Distanz zur Erde erreicht in dieser Zeitperiode ihr Maximum. Die Sonne und ihre Korona sind starke Radiostrahler, so dass die Funkstrecke zum Mars für ein paar Tage stark gestört wird. Davon betroffen ist auch der europäische Marssatellit Mars Express.
rbr. Erfahrungsgemäss sinkt die Qualität der Funkverbindung, wenn der scheinbare Abstand zwischen Raumsonde und Sonne auf unter (ESA/NASA), 02.09.2004

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18.06.2007 13:19 Uhr, Arnold Barmettler

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