|
||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Venus läuft am 8. Juni über die Scheibe der Sonne − ein Jahrhundertereignis! Ab Monatsmitte kann Venus bereits wieder in der Morgendämmerung gesehen werden. Jupiter steht abends im Südwesten und geht nach Mitternacht unter. Saturn und Mars sind noch in der Abenddämmerung auszumachen.
|
Unauffällig in der Abenddämmerung
Mars durchläuft im Laufe des Juni die östliche Hälfte des Sternbilds Zwillinge. Der Planet ist mit einer Helligkeit von 1.8 Grösse rund 0.5 Grössenklasse lichschwächer als die beiden Zwillingssterne Castor und Pollux, in deren Nähe sich Mars befindet. Den Mars als Ziel für eine teleskopische Beobachtung einzuplanen ist nicht empfehlenswert − mit der geringen Höhe über Horizont ist das mit 3.8" kleine Scheibchen ein sehr unruhiges Ziel − Mars erscheint nur geringfügig grösser als der viel weiter entfernte Planet Uranus.
MerkurUnsichtbar Merkur steht am 18. Juni in oberer Konjunktion zur der Sonne und ist unsichtbar. Anschliessend läuft Merkur langsam wieder von der Sonne weg und bereitet sich auf eine bescheidene Abendsichtbarkeit im Juli vor. Uranus und Neptun
Am Morgenhimmel Die äusseren Gasriesen Uranus und Neptun befinden sich in den tieferen Regionen der Ekliptik. Sie gehen nur wenige Stunden vor der Sonne auf und können vor der Morgendämmerung tief im Südosten gefunden werden. Wenn Sie diese beiden Planeten aufsuchen möchten - die sternenförmigen Punkte sind bereits im Fernglas sichtbar, und im Teleskop erkennen Sie eine Scheibchenform - erstellen Sie sich bitte eine aktuelle Aufsuchkarte (die Bildausschnittshöhe entspricht jeweils etwa dem Winkel, der eine gespreizte, ausgestreckte Hand aufspannt): Uranus bzw. Neptun. Weiterführende Links
|
|
|||||||||||
|
|||||||||||