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Venus strahlt die ersten Mai-Tage in maximaler Helligkeit unübersehbar am Abendhimmel. Anschliessend nähert sie sich rasch der Sonne. Jupiter steht bei Abenddämmerung hoch im Süden. Saturn steht dann im Westen. Ebenso Mars, der zu einem unauffälligen Stern in der Nähe von Venus und Saturn geworden ist.
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Unauffällig am Abendhimmel - in westlicher Richtung bei Venus
Mars steht nach Sonnenuntergang als rötlicher Stern im Südwesten. Seine Helligkeit beträgt Ende Mai nur noch unspektakuläre 1.8 Grösse. Er begleitet bis Mitte Monat die unglaublich hell strahlende Venus − bevor letztere sich am 18. Mai aus der Stationarität in rückläufige Bewegung begibt und sich rasch der Sonne nähert. Unser äussere Nachbarplanet geht gegen Mitternacht unter. Durch ein Amateurteleskop kann nur noch ein kleines Scheibchen von 4 Bogensekunden Durchmesser erkannt werden − der Durchmesser beträgt nur noch weniger als einen Sechstel seiner Rekordgrösse von letztem September.
JupiterBis in den ersten Morgenstunden sichtbar Jupiter verfrüht seine Kulmination im Mai auf die Zeit vor Sonnenuntergang. Er steht deshalb beim Eindunkeln hoch und hell im Süden. Er ist damit aber auch weiterhin gut für Teleskope zugänglich. Seine vier grössten Mond, Io, Europa, Ganymed und Callisto sind bereits im Fernglas sichtbar. Die im Laufe von Stunden wechselnde Stellung der Monde sind viele interessante Beobachtungen wert. Die Zeiten und Stellung finden Sie im untenstehenden Link auf unsere Seiten bei CalSKY.de.
MerkurUnsichtbar Merkur steht am 14. Mai in einer für unsere Breiten extrem ungünstigen Elongationsstellung zur Sonne. Trotz der 26° Abstand zur Sonne steht Merkur bei bürgerlicher Morgendämmerung praktisch am Horizont. Allenfalls kann Merkur von erfahrenen Beobachtern am Taghimmel aufgesucht werden − Vorsicht wegen der Sonne! Uranus und Neptun
Vor der Morgendämmerung Die äusseren Gasriesen Uranus und Neptun befinden sich in den tieferen Regionen der Ekliptik. Sie gehen nur wenige Stunden vor der Sonne auf und können vor der Morgendämmerung tief im Südosten gefunden werden. Wenn Sie diese beiden Planeten aufsuchen möchten - die sternenförmigen Punkte sind bereits im Fernglas sichtbar, und im Teleskop erkennen Sie eine Scheibchenform - erstellen Sie sich bitte eine aktuelle Aufsuchkarte (die Bildausschnittshöhe entspricht jeweils etwa dem Winkel, der eine gespreizte, ausgestreckte Hand aufspannt): Uranus bzw. Neptun. Weiterführende Links
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