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Schlagzeilen Mai 2004

Externer Artikel - astro!nfo übernimmt keine Verantwortung! Alles über den Venustransit 31.05.2004

Röntgenteleskop Chandra sammelt neue Daten über dunkle Materie und dunkle Energie.

Röntgenbild des Galaxienhaufens Abell 2029. © Chandra/NASA.
Mithilfe von Beobachtungen des Röntgenteleskops Chandra (NASA) an 26 entfernten Galaxienhaufen konnte die beschleunigte Ausdehnung des Universums von Steve W. Allen (Cambridge University, England) bestätigt werden.
rbr. Bereits seit ende der 90er Jahre des 20.jahrhunderts weiss man durch Beobachtung von sehr fernen Sternexplosionen, dass sich das Weltall beschleunigt ausdehnt. Mit dem Röntgenteleskop kann das sehr dünne aber hundert Millionen Grad heisse Gas zwischen den Galaxien eines Haufens beobachtet werden. . . (Chandra/NASA), 29.05.2004

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Mond bedeckt Venus

Der Mond gibt nach etwa 14:30 die Venus wieder frei. Die Zeit variiert über Deutschland über mehrere Minuten. Simulation von CalSKY.de/A. Barmettler
Am Freitagnachmittag 21. Mai 2004 kommt es zu einer recht seltenen Bedeckung des Planeten Venus durch den Mond.
aba. Die Bedeckung der Venus findet zwar am Taghimmel statt − am frühen Nachmittag − trotzdem dürfte das Ereignis bereits in einem besseren Fernglas zu verfolgen sein.
Je nach geografischem Standort im deutsprachigen Raum beginnt die Bedeckung zwischen 13 und 13½ Uhr. Dabei verschwindet die sichelförmige Venus hinter dem unsichtbaren, dunklen Mondrand. . . 18.05.2004

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Gut beobachtbare Überflüge der Internationalen Raumstation ISS

ISS von John Locker (GB) mit Meade LX90 8" und ToUCam am 18.5.05 beobachtet.
In den kommenden Tagen kann man am Abend im Deutschen Sprachraum gut die ISS beobachten.
rbr. Wie ein sehr heller Stern wird die Raumstation im Laufe weniger Minuten über den Himmel ziehen.
Interessant sind auch Vorbeiflüge der Raumstation ISS an den Planeten und hellen Sterne, oder auch Sonnen- oder Mondtransits. . . (astro!nfo/CalSKY), 18.05.2004

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Kernfusionsexperimente deuten auf etwas ältere Sterne in Kugelsternhaufen hin

Kugelsternhaufen M80. Hubble-Teleksop, © ESA, NASA.
Italienische Forscher (Broggini und Mitarbeiter) beschreiben in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Physics Letters B" ihre Untersuchungen und Experimente zum sogenannten CNO-Zyklus (Kernfusionsreaktion). Diese Experimente wurden im Labor für Nuklear-Astrophysik (Luna) 1400 Meter tief unter dem Bergmassiv des Gran Sasso durchgeführt. Danach läuft diese für schwere Sterne (Sonnen) wichtige Kernfusionsreaktion langsamer ab als bisher angenommen.
rbr. Im CNO Zyklus (Kohlenstoff-Stickstoff-Sauerstoff-Zyklus) wird katalytisch Wasserstoff (Physics Letters B), 18.05.2004

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Externer Artikel - astro!nfo übernimmt keine Verantwortung! Komet NEAT nun in der Abenddämmerung auffindbar. (astro!nfo), 11.05.2004

Raduga 33 ist verglüht

Der russische Kommunikationssatellit Raduga 33 ist über dem Atlantik verglüht.
aba. Wie auf astronomie.info angekündet ist heute Morgen um 8:24 MESZ der 2 Tonnen schwere Satellit Raduga 33 in den Atlantik abgestürzt. Nur 7 Minuten vor dem Ereignis konnten Augenzeugen in den USA den Beginn des Eintritts beobachten: Das fast 3° pro Sekunden schnelle Objekt verursachte einen rund 10° langen Schweif. Ob Teile des Satelliten den Eintritt in die Atmosphäre überstanden haben und ins Meer gestürzt sind, ist nicht bekannt. 06.05.2004

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Russischer Kommunikationssatellit stürzt ab

Bodenpfad (rot) des möglicherweise letzten Überflugs von Raduga 33 über Europa am 6. Mai kurz vor 3:30 MESZ. Grün: der grosse Oval zeigt das Sichtbarkeitsgebiet des Satelliten von der Erde aus, der kleine Kreis die Satellitenposition. CalSKY.com
Am 6. Mai wird der russische Kommunikationssatellit Raduga 33 abstürzen - möglicherweise von Europa aus sichtbar.
aba. Der wegen Raketenproblemen 1996 nicht in eine geostationäre Umlaufbahn transportierte russische Kommunikationssatellit Raduga 33 soll nach Berechnungen von CalSKY.de am Morgen des 6. Mai 2004 abstürzen - möglicherweise von Europa aus sichtbar. . . (CalSKY.de), 05.05.2004

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Mondfinsternis

Kurz nach der totalen Phase einer Mondfinsternis. ©&R. Brodbeck und M. Pesendorfer.
Totale Mondfinsternis am Abend des 4. Mai 2004. Dieses Jahr (2004) finden die Finsternisse im April / Mai und im Oktober statt. Im Frühjahr gibt es eine partielle Sonnenfinsternis (19. April, Südliches Afrika) und eine totale Mondfinsternis (4. Mai). Letztere lässt sich bequem auch von Europa aus beobachten.
rbr. Für die meisten Gebiete des deutschen Sprachraums beginnt die partielle Phase der Mondfinsteris kurz nach Mondaufgang (bzw. kurz nach Sonnenuntergang). . . 20.3.2004

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18.06.2007 13:19 Uhr, Arnold Barmettler

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