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Sämtliche klassischen Planeten stehen am Abendhimmel: Venus steht für rund 4 Stunden nach Sonnenuntergang unübersehbar strahlend im Westen. Jupiter ist die ganze Nacht zu beobachten (Opposition am 4. März, abends im Osten). Der Ringplanet Saturn steht ideal hoch, während Mars zu einem nicht mehr auffälligen Objekt geworden ist. Merkur startet ab Mitte März zu seiner besten Sichtbarkeitsperiode in diesem Jahr.
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Am Abendhimmel - in südlicher Richtung
Mars steht nach Sonnenuntergang als rötlicher Stern im Südwesten. Obwohl seine Helligkeit unter die 1. Grössenklasse zurückfällt, fällt er dank der weniger hellen Sterne in seiner Umgebung trotzdem etwas auf. Unser äussere Nachbarplanet geht um Mitternacht unter. Durch ein Amateurteleskop wird man nur noch ein kleiner Scheibchen erkennen − der Durchmesser beträgt nur noch rund einen Fünftel seiner maximalen Grösse von letztem September.
MerkurAb Monatsmitte in bester Abendsichtbarkeit
Merkur steht am 4. März in oberer Konjunktion mit der Sonne und kann dann von der Erde aus nicht beobachtet werden. Anschliessend läuft Merkur aus seiner Erdferne 'hinter' der Sonne langsam gegen Osten. Bereits am 29. März erreicht der flinke Planet die grösste Winkelentfernung von der Sonne von rund 19° (grösste östliche Elongation). Rasch kommt Merkur der Erde näher und geht am 17. April in unterer Konjunktion zwischen Erde und Sonne durch. Merkur sollte ab Mitte Monat in der Abenddämmerung erkennbar sein. Seine Helligkeit nimmt laufend ab, so dass die Tage um dem 20. März für die Suche am geeignetsten sind. In unseren Breiten verläuft die Ekliptik im März steil zum Abendhorizont. Aus diesem Grunde steht Merkur, obwohl nur 19° von der Sonne entfernt, fast 18° oberhalb unseres Zentralgestirns. Bei Ende der bürgerlichen Dämmerung steht Merkur Ende März immer noch 12° über Horizont (siehe obenstehende Grafik). Der Planet geht dann bis über eine Stunde nach der Sonne unter. Verwechseln Sie aber den Merkur nicht mit dem hellen Planeten Venus. Venus ist der extrem helle Stern, der hoch im Westen steht. Merkur ist deutlich weniger hell und befindet sich unterhalb der Venus nahe am Horizont (etwa 5° rechts der Lotlinie). Am einfachsten finden Sie Merkur mit einem Fernglas. Am 22. März hilft die schmale Mondsichel beim Finden von Merkur: Merkur ist 5° rechts (westlich) vom Mond. Im Laufe des März ändert sich die Ansicht von Merkur von Vollmerkur zu Halbmerkur. Was Sie beim Anblick durch eine Teleskop erwarten können, sehen Sie in der vituellen Ansicht oben links − seien Sie aber nicht enttäuscht, wenn Sie nur knapp die Phasengestalt ausmachen können − Oberflächendetails kann man von der Erde aus keine erkennen. Weiterführende Links
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