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Sternschnuppen

Die grossen Auftritte der Leoniden-Sternschnuppen ist höchstwahrscheinlich mit einem grossen Schlussfeuerwerk im Jahr 2002 für die nächsten Dekaden zu Ende gegangen.

In diesem Jahr sind keine Sternschnuppenstürme der Leoniden mehr zu erwarten, wie sie auch über Europa in den Jahren 1999 und 2002 bestaunt werden konnten. Die übliche alljährliche Aktivität der Leoniden ist vom 14. bis 21. November eher gering. Das diesjährige Maximum wird für den frühen Morgen vom 18. November erwartet.

Foto eines Perseids 
Eine Sternschnuppe der Perseiden. © Ch. Bosshard.

Sternschnuppen werden von kleinen Staubteilchen verursacht, die mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eintreten. Auf etwa 100 Kilometer Höhe entsteht die helle Leuchtspur, als Folge des Rekombinationsprozesses der durch die Partikel ionisierten Luftteilchen. Die Staubteilchen sind die Überreste von Kometen, die sich über die Jahrhunderte auf der gesamten Länge der Bahn des verursachenden Kometen verteilt haben. Eine solche Ansammlung wird Strom genannt. Nähert sich die Erde diesem Strom, so treten diese in die Erdatmosphäre ein und verursachen eben die Leuchterscheinung. Weil die Erde jedes Jahr an dieser Stelle im Sonnensystem vorbei fliegt, können die Sternschnuppen alljährlich beobachtet werden. Der die Leoniden verursachende Komet ist der periodische Komet 55P/Tempel-Tuttle.

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31.10.2003 22:51 Uhr, Arnold Barmettler

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