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Der Herbstmonat Oktober beschert uns rasch früher einsetzende Dunkelheit. Nach der Umstellung der Zeit von Sommerzeit MESZ auf Winterzeit MEZ am 26. Oktober geht die Sonne bereits um 18 Uhr unter. Der Sonnenaufgang verspätet sich im Laufe des Monats laufend von anfangs 7 Uhr auf fast 8 Uhr. Ab dem 26.10. geht sie dann wieder für wenige Tage vor 7 Uhr auf.
Die Kulminationshöhe der Sonne, d.h. die maximale Höhe über Horizont am Mittag, wenn die Sonne im Süden steht, reduziert sich im Laufe des Monats Oktober um über 11°. Somit verkürzt sich auch die Taglänge um fast zwei Stunden.
Die Umstellung auf dunkle Herbst- und Winterabende geschieht rasch: während am Monatsersten die Dämmerung bis nach 20 Uhr dauert, ist es am Monatsletzten bereits um 18 Uhr dunkel. Etwas weniger schlimm ist es am Morgen: Zu Monatsbeginn und Monatsende wird es fast zur gleichen Zeit hell (um 6 Uhr). Allerdings verdanken wir dies der Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit; vor der Umstellung der Uhren wird es nämlich erst nach 6½ Uhr hell.
Die Sommerzeit, d.h. die Mitteleuropäische Sommerzeit MESZ, dauert noch bis am 26. Oktober 2003. An diesem Sonntagmorgen werden um 3 Uhr morgens die Uhren um eine Stunde auf 2 Uhr zurückgestellt - der Sonntag dauert dann quasi 25 Stunden. Die gebietsübliche Zeitzone Mitteleuropäische Zeit MEZ wird dann bis am 28. März verwendet.
Die grösste Anzahl von Sonnenflecken kann man während des Sonnenaktivitätsmaximums beobachten. die Flecken entstehen durch Magnetfelder, durch die die Photosphäre um einige hundert Grad abgekühlt wird. Sonnenflecken erscheinen nun in der Zeit gut 2 Jahre nach dem Aktiviätsmaximum nicht mehr so stark gruppiert wie vor dem Maximum: Die Fleckengruppen umfassen jeweils nicht mehr so viele Einzelflecken, sind dafür aber zahlreicher - die Sonnenscheibe kann aber genau so gut für ein paar Tage ohne Flecken erscheinen.
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In Zeiten mit leichtem Nebel werden wir häufig nach Flecken auf der Sonne gefragt. Tatsächlich können grosse Gruppen von Sonnenflecken von blossem Auge gesehen werden. Flecken, welche auf dem kleinen Sonnenbild auf dieser Seite sichtbar sind, können auch von blossem Auge gesehen werden - allerdings sollten Sie dies nicht selber versuchen - die Gefahr, die Augen zu gefährden, ist auch selbst bei dichtem Nebel gegeben!
Für die sichere Beobachtung der Sonnenflecken ist eine Spezialausrüstung erforderlich. Sehr grosse Sonnenflecken
können aber bereits mit Hilfe der Sonnenfinsternisbrille, wie Sie sie vielleicht noch von der Finsternis von 1999 besitzen
(ohne Kratzer, Risse oder Löcher!), von blossem Auge beobachtet werden.
Schauen Sie auf keinen Fall ohne Schutz in die Sonne - auch eine gute Sonnenbrille filtert die gefährliche Strahlung nicht
genügend ab.
Bei Teleskop- und Feldstecherbeobachtungen sollten Sie ausschliesslich für die Sonnenbeobachtung zugelassene Objektivfilter
verwenden und diese vor jeder Verwendung auf Risse, Kratzer oder gar Löcher kontrollieren, um eine Erblindung ausschliessen zu können.
Einige Sternwarten führen spezielle Beobachtungsmöglichkeiten während des Tages durch. Am besten erkundigen Sie sich direkt bei Ihrer nächsten Sternwarte. Die entsprechenden Adressen finden Sie z.B. für die Schweiz im offiziellen Verzeichnis der Schweizer Sternwarten auf dieser Site. Ob sich ein Besuch lohnt, sehen Sie auf dem kleinen Sonnenbild, welches praktisch täglich durch Aufnahmen mit dem Sonnenteleskop auf Hawaii aktualisiert wird.
Die Aktivität der Sonne ist mit der Sonnenfleckenzahl korreliert. Diese Sonnenfleckenzahl berechnet sich aus der Anzahl Fleckengruppen und der Einzelflecken. Heute beträgt die Sonnenfleckenzahl 0 .
Wir informieren Sie auf unseren Seiten von www.astronomie.info über mögliche Nordlichtaktivitäten, falls Nordlichter bis in den
deutschsprachigen Raum sichtbar sein könnten. Hierfür ist auch unser Wap-Service sehr zu empfehlen
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Regelmässig werden von Regionen mit Sonnenflecken riesige Mengen von Gasen explosionsartig ausgestossen. Diese bewegen sich teilweise auf die Erde zu. Die geladenen Teilchen regnen auf die obersten Schichten der Atmosphäre und können starke Leuchterscheinungen verursachen. Solche Nordlichter sind üblicherweise nur in hohen Breiten, nördlich des Polarkreises (bzw. südlich des Polarkreises auf der Südhemisphäre) sichtbar. Im laufenden Jahr konnten aber auch in Deutschland und der Schweiz Nordlichter beobachtet werden.
Eine Vorhersage der Nordlichtaktivität ist leider nicht exakt möglich, aber die Wahrscheinlichkeit, mit der dieses Phänomen von einer bestimmten geografischen Breite beobachtet werden kann, kann bereits recht gut berechnet werden. Falls Sie Benützer von CalSKY sind, werden Sie auf den CalSKY-Seiten automatisch gewarnt, falls von Ihrem Beobachtungsort aus potentiell Nordlichter beobachtet werden könnten. Dieser Service ist ebenfalls über unser Wap-Portal abrufbar (wap.astronomie.info).
In unserem Informationsservice, welchen Sie nun gerade benützen, wird bei erhöhter Nordlichtaktivität auf jeder Seite oben rechts, unterhalb des Mond- und Kalenderblattes, die momentane Nordlichtaktivität und die Sichtbarkeitsgrenze für Europa eingeblendet. Dabei wird das Niveau der geomagnetische Aktivität auf einer Skala von 0 bis 9 gezählt. Der Index hierfür wird Kp-Wert genannt. Ein Kp von grösser oder gleich 5 zeigt eine geomagnetische Aktivität mit Sturm-Niveau an. Je grösser der Kp-Index, von desto tieferen magnetischen Breiten können potentiell Nordlichter gesehen werden. Weil nun aber der magnetische Nordpol nicht mit dem geografischen Nordpol zusammenhängt, ist die magnetische Breite nicht identisch mit der geografischen Breite. Würden z.B. Phänomene von Nordlichter bis zu 52° magnetischer Breite auftrefen, so entspräche dies in Europa einer geografischen Breite von etwa 56°.
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