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Am 23. September ist um 12:47 MESZ der astronomische Herbstbeginn. Der Sonnenuntergang findet Ende September 1 Stunde früher statt als am Monatsersten - gegen 19¼ Uhr. Auch am Morgen ist es bedeutend länger dunkel: Der Sonnenaufgang verspätet sich bis nach 7 Uhr.
Die Kulminationshöhe der Sonne, d.h. die maximale Höhe über Horizont am Mittag, wenn die Sonne im Süden steht, reduziert sich im Laufe des Monats September um über 11°. Somit verkürzt sich auch die Taglänge fast zwei Stunden. Dank der Zeitgleichung geht die Sonne aber etwas weniger später auf, als das sie früher untergeht: Im September verfrüht sich nämlich die wahre Sonne um über 10 Minuten gegenüber der 'mittleren' Sonne (d.h. dem gleichförmigen Zeitablauf unserer Uhren). Dies kann auch durch die folgende Beobachtung überprüft werden: Sonnenuhren zeigen nun 'Mittag' von Tag zu Tag rund 20 Sekunden früher an.
Am Mittwoch 23. September beginnt um 12:47 MESZ der astronomische Herbst. Die Sonne überquert zu diesem Zeitpunkt den Himmelsäquator und steht an Orten am Erdäquator mittags genau im Zenit. Auf der gesamten Erde dauert der Tag und die Nacht gleich lang. Dies stimmt allerdings nicht ganz: Am Südpol geht die Sonne bereits am 21. September auf und steht dann natürlich 24 Stunden lang fast am Horizont. Am Nordpol verschwindet übrigens die Sonne erst etwa am 24. September - dies weil die Erdatmosphäre die Lichtstrahlen ablenkt, so dass wir etwa unterhalb den geometrischen Horizont sehen können.
N.B.: Die Sommerzeit, d.h. die Mitteleuropäische Sommerzeit MESZ, dauert noch bis am 26. Oktober 2003.
Die grösste Anzahl von Sonnenflecken kann man während des Sonnenaktivitätsmaximums beobachten. Sie entstehen durch Magnetfelder, durch die die Photosphäre um einige hundert Grad abgekühlt wird. Sonnenflecken erscheinen nun in der Zeit nach dem Aktiviätsmaximum nicht mehr so stark gruppiert wie vor dem Maximum: Die Fleckengruppen umfassen jeweils nicht mehr so viele Einzelflecken, sind dafür aber zahlreicher.
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In Zeiten mit leichtem Nebel werden wir häufig nach Flecken auf der Sonne gefragt. Tatsächlich können diese grossen Gruppen von Sonnenflecken von blossem Auge gesehen werden. Flecken, welche auf dem kleinen Sonnenbild auf dieser Seite sichtbar sind, können auch von blossem Auge gesehen werden - allerdings sollten Sie dies nicht selber versuchen - die Gefahr, die Augen zu gefährden, ist auch selbst bei dichtem Nebel gegeben!
Für die sichere Beobachtung der Sonnenflecken ist eine Spezialausrüstung erforderlich. Sehr grosse Sonnenflecken
können aber bereits mit Hilfe der Sonnenfinsternisbrille, wie Sie sie vielleicht noch von der Finsternis von 1999 besitzen
(ohne Kratzer, Risse oder Löcher!), von blossem Auge beobachtet werden.
Schauen Sie auf keinen Fall ohne Schutz in die Sonne - auch eine gute Sonnenbrille filtert die gefährliche Strahlung nicht
genügend ab.
Bei Teleskop- und Feldstecherbeobachtungen sollten Sie ausschliesslich für die Sonnenbeobachtung zugelassene Objektivfilter
verwenden und diese vor jeder Verwendung auf Risse, Kratzer oder gar Löcher kontrollieren, um eine Erblindung zu vermeiden.
Einige Sternwarten führen spezielle Beobachtungsmöglichkeiten während des Tages durch. Am besten erkundigen Sie sich direkt bei Ihrer nächsten Sternwarte. Die entsprechenden Adressen finden Sie im offiziellen Verzeichnis der Schweizer Sternwarten. Ob sich ein Besuch lohnt, sehen Sie auf dem kleinen Sonnenbild, welches praktisch täglich mit dem Sonnenteleskop auf Hawaii aktualisiert wird.
Die Aktivität der Sonne ist mit der Sonnenfleckenzahl korreliert. Diese Sonnenfleckenzahl berechnet sich aus der Anzahl Fleckengruppen und der Einzelflecken. Heute beträgt die Sonnenfleckenzahl 0 .
Wir informieren Sie auf unseren Seiten von www.astronomie.info über mögliche Nordlichtaktivitäten, falls Nordlichter bis in den
deutschsprachigen Raum sichtbar sein könnten. Hierfür ist auch unser Wap-Service sehr zu empfehlen
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Regelmässig werden von Regionen mit Sonnenflecken riesige Mengen von Gasen explosionsartig ausgestossen. Diese bewegen sich teilweise auf die Erde zu. Die geladenen Teilchen regnen auf die obersten Schichten der Atmosphäre und können starke Leuchterscheinungen verursachen. Solche Nordlichter sind üblicherweise nur in hohen Breiten, nördlich des Polarkreises (bzw. südlich des Polarkreises auf der Südhemisphäre) sichtbar. Im laufenden Jahr konnten aber auch in Deutschland und der Schweiz Nordlichter beobachtet werden.
Eine Vorhersage der Nordlichtaktivität ist leider nicht exakt möglich, aber die Wahrscheinlichkeit, mit der dieses Phänomen von einer bestimmten geografischen Breite beobachtet werden kann, kann bereits recht gut berechnet werden. Falls Sie Benützer von CalSKY sind, werden Sie auf den CalSKY-Seiten automatisch gewarnt, falls von Ihrem Beobachtungsort aus potentiell Nordlichter beobachtet werden könnten. Dieser Service ist ebenfalls über unser Wap-Portal abrufbar (wap.astronomie.info). In unserem Informationsservice, welchen Sie gerade benützen, wird bei erhöhter Nordlichtaktivität auf jeder Seite oben rechts, unterhalb des Mond- und Kalenderblattes, die momentane Nordlichtaktivität und die Sichtbarkeitsgrenze für Europa eingeblendet.
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