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Am letzten Tag im Mai war Neumond, deshalb fand auch eine Sonnenfinsternis statt. Bereits ab dem 2. Juni kann die Mondsichel wieder am Abend gesehen werden, bevor am 14. Juni Vollmond ist - es findet dann auf den 15. Juni die kürzeste Vollmondnacht in diesem Jahr statt. Neumond ist am 29. Juni.
Am frühen Morgen des 16. Mai fand eine totale Mondfinsternis statt. Weite Teile von Europa waren wolkenfrei und deshalb wurde sie trotz ungünstiger Zeit gut beobachtet. Dem Amateurastronomen Markus Burch aus dem schweizerischen Luzern gelangen eine Reihe von schönen Fotos, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.
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» Erfahren Sie hier mehr zu Mondfinsternisse.
» Die nächste totale Mondfinsternis vom 9. November 2003.
In der folgenden Auflistung sind die Winkeldistanzangaben relativ zu Finger und Hand angegeben. Diese Angaben sind als Winkelwerte zu interpretieren. Hierfür müssen Sie Ihre Finger, Daumen, oder Hand mit ausgestrecktem Arm in Objektrichtung halten. Eine Daumenbreite entspricht dann rund 2 Winkelgraden, die 4 zusammengehaltenen Finger (ohne Daumen) 8° und die gesamte Handbreite 10°. Die gespreizte Hand spannt zwischen kleinem Finger und Daumen rund 20° auf.
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2. Juni, Abenddämmerung
4. Juni, abends
19. Juni, morgens
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Für Mondbeobachtungen ist das Zeitintervall vom 4. bis 12. Juni besonders geeignet, weil dann die Schattengrenze von der Erde aus abends gut beobachtet werden kann. Ab 2. Juni kann in der Abenddämmerung die schmale Mondsichel gesehen werden.
Erdlicht: Bis etwa am 6. Juni erhellt das reflektierte Erdlicht die sonnenabgewandte Mondoberfläche genügend, so dass die gesamte Mondscheibe von blossem Auge gut gesehen werden kann.
Die abendliche Beobachtung von lichtschwachen Himmelsobjekten (z.B. Deep-Sky-Objekten wie Galaxien, Nebel, Sternhaufen) führt man am besten bis zum 4. Juni, bzw. ab dem 16. Juni durch; dann stört das Mondlicht nicht.
Mit einem Feldstecher oder Fernrohr erscheinen Mondkrater, Berge und Täler an der Lichtschattengrenze des Mondes besonders plastisch, da hier die Sonnenstrahlen flach auf das Mondrelief fallen und lange Schatten werfen. Die beste Zeit für die Mondbeobachtung ist deshalb der zunehmende Mond zwischen Neumond und Vollmond am Abend, oder der abnehmende Mond in der zweiten Nachthälfte. Vollmond ist für die Mondbeobachtung ungünstig, da dann die Sonnenstrahlen fast senkrecht auf die Mondoberfläche fallen und keine Schatten werfen. Als Orientierungshilfe können Sie unsere interaktive Mondkarte verwenden, welche über 800 Krater und Mondmeere beinhaltet.
Sie können sich bei CalSKY von astro!nfo online einen Kalender von Sonnen- und Mondaufgängen speziell für Ihren Wohnort berechnen lassen.
| Juni 2003 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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