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Am 31. Mai findet die erste Sonnenfinsternis seit 1999 in Europa statt. Sie kann
am frühen Morgen mit Sonnenfinsternisbrillen beobachtet werden. Bereits am 7. Mai.
läuft der Merkur vor der Sonnenscheibe durch - diese kleine ringförmige Sonnenfinsternis
kann nur mit richtig ausgerüsteten Teleskopen gesehen werden, z.B. in Ihrer öffentlichen Sternwarte.
Die Sonne erreicht mittags schon fast die Kulminationshöhen der Sommersonnenwende -
entsprechend kurz werden die Nächte.
Am Samstag, 31. Mai streift die Verbindungslinie Sonne-Mond die Erde bei Island. Am frühen Morgen kommt es in Europa zu einer recht grossen partiellen Finsternis - der ersten seit der totalen Sonnenfinsternis von 1999.
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Von Grönland über Island bis an die Küste Schottlands wird man bei sehr tiefem Sonnenstand eine ringförmige Sonnenfinsternis sehen. In weiten Teilen Europas (ausser Spanien, Portugal, SW Frankreichs) wird die Sonne verfinstert aufgehen.
» Erfahren Sie hier mehr zur Sonnenfinsternis vom 31. Mai 2003.
» Erinnerungen zur europäischen Totalen von 1999.
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Als seltenes Ereignis zieht der Planet Merkur vor der Sonnenscheibe durch. Von Europa aus kann der gesamte Transit durch speziell ausgerüstete Teleskope beobachtet werden. Vom Phänomen her ist ein Merkurtransit eine ringförmige Sonnenfinsternis, nur wird so ein kleiner Teil von der Sonne abgedeckt, das dies abgesehen von teleskopischer Beobachtung nicht bemerkbar ist. Der Merkurvorübergang vor der Sonne wird für viele Astronomen die Hauptprobe für den bedeutend einfacher sichtbaren Venustransit vom Juni 2004 sein. Trotzdem sollten Sie diese Möglichkeit nicht verpassen und sich diesen Mittwoch in der Agenda markieren. |
» Erfahren Sie hier mehr zum Merkurtransit vom 7. Mai 2003.
» Erfahren Sie hier mehr zum Venustransit vom 8. Juni 2004.
Die Kulminationshöhe der Sonne steigt bis Ende Monat schon fast auf den Wert, den er zur Sommersonnenwende inne hat: Im Süden auf etwa 65° und im Norden Deutschlands auf immerhin 57° über Horizont.
Entsprechend der immer höher stehenden Sonne verlängert sich die Taglänge v.a. im Norden rasant. In Berlin beispielsweise um 1½ Stunden, und in geografischen Breiten von Zürich um 1 Stunde. Betrachten wir die Nachtdauer, d.h. das Zeitinterval zwischen den Zeitpunkten der nautischen Dämmerungen (Sonne 12° unter Horizont), so bleibt nicht mehr viel Platz für astronomische Beobachtungen: In Berlin verkürzt sich die Nacht vom Monatanfang von 6 Stunden auf weniger als 4 Stunden am Monatsende; in südlichen Regionen des deutschen Sprachraums dauert die Nacht Ende Monat immerhin noch 5 Stunden.
Die Mitternachtssonne erreicht nun das Festland Nordskandinaviens: Im Laufe des Monats Mai dehnt sich die Sichtbarkeit der Mitternachtssonne durch Lappland aus.
» Erfahren Sie hier mehr zur Mitternachtssonne.
Die grösste Anzahl von Sonnenflecken kann man während des Sonnenaktivitätsmaximums beobachten. Sie entstehen durch Magnetfelder, durch die die Photosphäre um einige hundert Grad abgekühlt wird. Sonnenflecken erscheinen nun in der Zeit nach dem Aktiviätsmaximum nicht mehr so stark gruppiert wie vor dem Maximum: Die Fleckengruppen umfassen jeweils nicht mehr so viele Einzelflecken, sind dafür aber zahlreicher.
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In Zeiten mit leichtem Nebel werden wir häufig nach Flecken auf der Sonne gefragt. Tatsächlich können diese grossen Gruppen von Sonnenflecken von blossem Auge gesehen werden. Flecken, welche auf dem kleinen Sonnenbild auf dieser Seite sichtbar sind, können auch von blossem Auge gesehen werden - allerdings sollten Sie dies nicht selber versuchen - die Gefahr, die Augen zu gefährden ist auch selbst bei dichtem Nebel gegeben!
Für die sichere Beobachtung der Sonnenflecken ist eine Spezialausrüstung erforderlich. Sehr grosse Sonnenflecken
können aber bereits mit Hilfe der Sonnenfinsternisbrille, wie Sie sie vielleicht noch von der Finsternis von 1999 besitzen
(ohne Kratzer, Risse oder Löcher!), von blossem Auge beobachtet werden.
Schauen Sie auf keinen Fall ohne Schutz in die Sonne - auch eine gute Sonnenbrille filtert die gefährliche Strahlung nicht
genügend ab.
Bei Teleskop- und Feldstecherbeobachtungen sollten Sie ausschliesslich für die Sonnenbeobachtung zugelassene Objektivfilter
verwenden und diese vor jeder Verwendung auf Risse, Kratzer oder gar Löcher kontrollieren, um eine Erblindung zu vermeiden.
Einige Sternwarten führen spezielle Beobachtungsmöglichkeiten während des Tages durch. Am besten erkundigen Sie sich direkt bei Ihrer nächsten Sternwarte. Die entsprechenden Adressen finden Sie im offiziellen Verzeichnis der Schweizer Sternwarten. Ob sich ein Besuch lohnt, sehen Sie auf dem kleinen Sonnenbild, welches praktisch täglich mit dem Sonnenteleskop auf Hawaii aktualisiert wird.
Die Aktivität der Sonne ist mit der Sonnenfleckenzahl korreliert. Diese Sonnenfleckenzahl berechnet sich aus der Anzahl Fleckengruppen und der Einzelflecken. Heute beträgt die Sonnenfleckenzahl 0 .
Wir informieren Sie auf unseren Seiten von www.astronomie.info über mögliche Nordlichtaktivitäten, falls Nordlichter bis in den
deutschsprachigen Raum sichtbar sein könnten. Hierfür ist auch unser Wap-Service sehr zu empfehlen
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Regelmässig werden von Regionen mit Sonnenflecken riesige Mengen von Gasen explosionsartig ausgestossen. Diese bewegen sich teilweise auf die Erde zu. Die geladenen Teilchen regnen auf die obersten Schichten der Atmosphäre und können starke Leuchterscheinungen verursachen. Solche Nordlichter sind üblicherweise nur in hohen Breiten nördlich des Polarkreises (bzw. südlich des Polarkreises auf der Südhemisphäre) sichtbar. Im laufenden Jahr konnten aber auch in Deutschland und der Schweiz Nordlichter beobachtet werden.
Eine Vorhersage der Nordlichtaktivität ist leider nicht exakt möglich, aber die Wahrscheinlichkeit, mit der dieses Phänomen an einer bestimmten geografischen Breite beobachtet werden kann, kann bereits recht gut berechnet werden. Falls Sie Benützer von CalSKY sind, werden Sie auf den CalSKY-Seiten automatisch gewarnt, falls von Ihrem Beobachtungsort aus potentiell Nordlichter beobachtet werden könnten. Dieser Service ist ebenfalls über unser Wap-Portal abrufbar (wap.astronomie.info). In unserem Informationsservice, welchen Sie gerade benützen, wird bei erhöhter Nordlichtaktivität auf jeder Seite oben rechts, unterhalb des Mond- und Kalenderblattes, die momentane Nordlichtaktivität und die Sichtbarkeitsgrenze für Europa eingeblendet.
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