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Am 21. März ist der Frühlingsbeginn. Wegen der Lichtbrechung in der Erdatmosphäre findet die Tagundnachtgleiche aber bereits am 18. März statt. Am 30. März werden die Uhren eine Stunde auf die Sommerzeit MESZ vorgestellt.
Am 30. März 2003 werden um 02:00 die Uhren eine Stunde auf 03:00 vorgestellt. Wenn Sie am Sonntag Morgen also aufwachen werden, wird bereits eine Stunde später sein. Die Mitteleuropäische Sommerzeit (Abkürzung MESZ) dauert bis zum Sonntag 26. Oktober.
Wegen dieser Zeitumstellung geht die Sonne am ersten und letzten Tag des Monats zur gleichen Zeit auf (um 7 Uhr), während am Monatsende die Sonne erst gegen 20 Uhr untergeht.
Am 21. März um 02:00 überschreitet die Sonne auf ihrer scheinbaren Bahn den Äquator nordwärts. Dieser Zeitpunkt definiert den Beginn des astronomischen Frühlings. Die Sonne kulminiert an diesem Tag an Orten am Äquator im Zenit, während am Südpol die Sonne langsam untergeht und am Nordpol aufgeht.
Im Volksmund spricht man auch von der Tagundnachtgleichen. Bedingt durch den atmosphärischen Effekt der Refraktion, welche Objekte in Horizontnähe scheinbar anhebt, dauert der Tag am 21. März aber bereits länger als 12 Stunden. Die Nacht vom 17. auf den 18. März dauert ziemlich exakt 12 Stunden. Die Sonne wäre am 18. März 12 Stunden sichtbar.
Die Kulminationshöhen der Sonne steigen in diesem Monat um über 10° an. In Deutschland erreichen sie bereits wieder Winkelwerte zwischen 27°-47°, in der Schweiz und Österreich zwischen 33°-48°.
Der Sonnenuntergang verspätet sich in diesem Monat rasch. In nördlichen Regionen des deutschen Sprachraums um fast eine Stunde, in südlichen Gebieten um ¾ Stunden. Weil Ende Monat die Uhren vorgestellt werden, geht dann die Sonne zwischen 19½ und 20 Uhr unter (je nach Ort, genaue Zeiten berechnen Sie bitte mit unserem CalSKY.com).
Ähnlich verhält es sich mit dem Sonnenaufgang. Dieser verfrüht sich um fast eine Stunde von 7 Uhr auf 6 Uhr. Wegen der Sommerzeitumstellung geht Ende Monat die Sonne aber fast zur selben Zeit auf wie am Monatsanfang.
Die grösste Anzahl von Sonnenflecken kann man während des Sonnenaktivitätsmaximums beobachten. Sie entstehen durch Magnetfelder, durch die die Photosphäre um einige hundert Grad abgekühlt wird. Sonnenflecken erscheinen nun in der Zeit nach dem Aktivätsmaximum nicht mehr so stark gruppiert wie vor dem Maximum: Die Fleckengruppen umfassen jeweils nicht mehr so viele Einzelflecken, sind dafür aber zahlreicher.
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In Zeiten mit leichtem Nebel werden wir häufig nach Flecken auf der Sonne gefragt. Tatsächlich können diese grossen Gruppen von Sonnenflecken von blossem Auge gesehen werden. Flecken, welche auf dem kleinen Sonnenbild auf dieser Seite sichtbar sind, können auch von blossem Auge gesehen werden - allerdings sollten Sie dies nicht selber versuchen - die Gefahr, die Augen zu gefährden ist auch selbst bei dichtem Nebel gegeben!
Für die sichere Beobachtung der Sonnenflecken ist eine Spezialausrüstung erforderlich. Sehr grosse Sonnenflecken
können aber bereits mit Hilfe der Sonnenfinsternisbrille, wie Sie sie vielleicht noch von der Finsternis von 1999 besitzen
(ohne Kratzer, Risse oder Löcher!), von blossem Auge beobachtet werden.
Schauen Sie auf keinen Fall ohne Schutz in die Sonne - auch eine gute Sonnenbrille filtert die gefährliche Strahlung nicht
genügend ab.
Bei Teleskop- und Feldstecherbeobachtungen sollten Sie ausschliesslich für die Sonnenbeobachtung zugelassene Objektivfilter
verwenden und diese vor jeder Verwendung auf Risse, Kratzer oder gar Löcher kontrollieren, um eine Erblindung zu vermeiden.
Einige Sternwarten führen spezielle Beobachtungsmöglichkeiten während des Tages durch. Am besten erkundigen Sie sich direkt bei Ihrer nächsten Sternwarte. Die entsprechenden Adressen finden Sie im offiziellen Verzeichnis der Schweizer Sternwarten. Ob sich ein Besuch lohnt, sehen Sie auf dem kleinen Sonnenbild, welches praktisch täglich mit dem Sonnenteleskop auf Hawaii aktualisiert wird.
Die Aktivität der Sonne ist mit der Sonnenfleckenzahl korreliert. Diese Sonnenfleckenzahl berechnet sich aus der Anzahl Fleckengruppen und der Einzelflecken. Heute beträgt die Sonnenfleckenzahl 0 .
Wir informieren Sie auf unseren Seiten von www.astronomie.info über mögliche Nordlichtaktivitäten, falls Nordlichter bis in den
deutschsprachigen Raum sichtbar sein könnten. Hierfür ist auch unser Wap-Service sehr zu empfehlen
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Regelmässig werden von Regionen mit Sonnenflecken riesige Mengen von Gasen explosionsartig ausgestossen. Diese bewegen sich teilweise auf die Erde zu. Die geladenen Teilchen regnen auf die obersten Schichten der Atmosphäre und können starke Leuchterscheinungen verursachen. Solche Nordlichter sind üblicherweise nur in hohen Breiten nördlich des Polarkreises (bzw. südlich des Polarkreises auf der Südhemisphäre) sichtbar. Im laufenden Jahr konnten aber auch in Deutschland und der Schweiz Nordlichter beobachtet werden.
Eine Vorhersage der Nordlichtaktivität ist leider nicht exakt möglich, aber die Wahrscheinlichkeit, mit der dieses Phänomen an einer bestimmten geografischen Breite beobachtet werden kann, kann bereits recht gut berechnet werden. Falls Sie Benützer von CalSKY sind, werden Sie auf den CalSKY-Seiten automatisch gewarnt, falls von Ihrem Beobachtungsort aus potentiell Nordlichter beobachtet werden könnten. Dieser Service ist ebenfalls über unser Wap-Portal abrufbar (wap.astronomie.info). In unserem Informationsservice, welchen Sie gerade benützen, wird bei erhöhter Nordlichtaktivität auf jeder Seite oben rechts, unterhalb des Mond- und Kalenderblattes, die momentane Nordlichtaktivität und die Sichtbarkeitsgrenze für Europa eingeblendet.
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