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Saturn steht hoch am Abendhimmel und kann bis in die frühen Morgenstunden gesehen werden. Am Abendhimmel dominert aber der im Osten stehende Planet Jupiter. Doch am Morgen scheint, ebenfalls im Osten stehend, die Venus noch um einiges heller. Jupiter ist dann noch im Westen zu sehen. In der Nähe stehen von Venus finden sich ausserdem Mars und Merkur.
Der Riesenplanet Jupiter ist im Februar der unübersehbar helle Stern, der abends und nachts scheint. Erst in den Morgenstunden scheint der Morgenstern Venus im Osten noch heller und auffälliger, als dies Jupiter macht. Jupiter steht dann im Westen. Jupiter erreicht seine Oppositionsstellung am 2. Februar: er geht also mit Sonnenuntergang auf und erst bei Sonnenaufgang unter. Der Riesenplanet steht den gesamten Monat über im Sternbild Krebs. Mit einer Helligkeit von -2.6 mag ist er die gesamte Nacht über sehr hell! Da sich Jupiter weiterhin in den nördlichen Regionen der Ekliptik aufhält, steht er abends rasch hoch am Himmel. Nach Mitternacht thront er hoch über unseren Köpfen.
Nun ist die beste Zeit für die Beobachtung von Jupiter angebrochen: Richten Sie Ihr Teleskop dem Gasplaneten entgegen, um die Schattenspiele der Jupitermonde zu beobachten, den Grossen Roten Fleck zu verfolgen, und die Wolkenbänder zu erkennen. Falls Sie kein Fernrohr besitzen, lohnt sich der Besuch einer öffentlichen Sternwarte.
Eine bekannte und recht auffällige Struktur auf der Jupiteroberfläche ist der Grosse Rote Fleck, der seit dem 19. Jahrhundert beobachtet wird. Der Grosse Rote Fleck wird am besten 30 Minuten um den Transitzeitpunkt des Flecks beobachtet. Diese Transitzeiten finden Sie bei unserem CalSKY.
Jupiter erreicht anfang Februar die Oppositionsstellung. Die Beobachtung
von Schattenspielen der Jupitermonde ist nun wieder besonders spannend.
» Tipp: Mit unserer Online-Software
CalSKY können Sie sich die Zeiten von Finsternissen auf Jupiter berechnen und
Simulationen anzeigen lassen. Sehen Sie auch die untenstehende Ansicht der Jupitermonde.
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Der Ringplanet ist zwar auch recht hell, scheut aber den Vergleich mit Jupiter. Er steht am Abend hoch im Süden, in Mitten der hellen Sterne des Wintersechsecks. Er präsentiert sich dann noch besser als Jupiter für die teleskopische Beobachtung: Bereits beim Einnachten steht der Ringplanet hoch über dem Horizont, so dass die atmosphärischen Luftturbulenzen nicht stark sind.
Saturn zeigt uns in diesen Monaten weit geöffnete Ringe, was seine Helligkeit und Attraktivität weiter steigert.
Grosse Ringöffnung
Die Saturnring-Ebene ist gegenüber der Erdbahn geneigt. Deshalb ändert sich der Winkel, unter dem wir die Ringe sehen können, im Laufe eines Saturnumlaufs. Nächsten April werden die Ringe die stärkste Neigung in 15 Jahren aufweisen und Saturn sogar noch heller erscheinen lassen. Jetzt und um die Opposition am Jahresende werden für uns die besten Beobachtungsbedingungen für gut 30 Jahre herrschen! Dies sollten also genug Gründe sein, um das Juwel unter den Planeten mit Ihren eigenen Augen durch das Teleskop Ihrer öffentlichen Sternwarte zu bewundern!
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Unser innerer Nachbarplanet Venus ist der Blickfang am Morgenhimmel. Er überstrahlt von seiner nicht allzu hohen Position im Osten sämtliche Sterne, und stellt bezüglich Helligkeit sogar den Planeten Jupiter in den Schatten; Venus scheint rund 5 Mal heller! Aber auch Jupiter, am Morgen im Westen, ist auffällig.
Der rötliche Planet Mars ist wie Venus erst am Morgenhimmel zu sehen. Er ist aber viel weniger hell als die unübersehbare Venus. Anfang Februar steht Mars oberhalb des Hauptsterns vom Skorpion, Antares. Beide erscheinen fast gleich hell und ähnlich rot. Als Unterschied sollte auffallen, dass der Planet Mars nicht so stark flackert wie der Fixstern Antares. Mars erscheint wie ein zusätzlicher Stern in der Schere des Skorpions.
Mars befindet sich selber aber nicht im Skorpion, sondern ist bis am 26. Februar im Sternbild Schlangenträger, anschliessend wechselt er in den Schützen.
Der Blick durch ein Teleskop zeigt den Mars als konturloses rotes Scheibchen. Dies wird sich in den nächsten Monaten aber ändern: Im Sommer wird er 25-mal grösser erscheinen als im Februar! Am 27. August 2003 wird Mars die seit 60'000 Jahre geringste Erddistanz erreichen.
Neben Venus und Mars steht auch Merkur am Morgenhimmel. Der sonnennächste Planet Merkur erreicht am 4. Februar die grösste Winkelentfernung von der Sonne von mehr als 25° (grösste westliche Elongation). In der ersten Februarwoche kann Merkur tief in der Morgendämmerung gesehen werden. In den folgenden Tagen steigt der Planet aber immer später über den Horizont, so dass er in unseren Breiten eigentlich nur am Taghimmel gesehen werden kann. Erfahrene Beobachter können versuchen, ihr Teleskop auf den kleinen Planeten zu richten und die immer voller werdende Merkurscheibe zu verfolgen (erst am 22. März ist ‚Vollmerkur', d.h. steht Merkur in oberer Konjunktion). Für eine solche Beobachtung am Tage sollten Sie das Teleskop aus Sicherheitsgründen im Schatten aufstellen.
Die beiden sonnenfernsten Gasriesen in unserem Sonnensystem stehen diesen Monat in unmittelbarer Sonnennähe. Neptun stand am 31. Januar in Konjunktion und verschwand sogar tatsächlich hinter der Sonne. Am 17. Februar erreicht auch Uranus seine Konjunktionsstellung.
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