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Der Monat beginnt mit Neumond. Ab dem 3. kann der Mond mit Erdlicht beobachtet werden. Vollmond ist am 17. Februar. Am Abend des 11. steht der Mond nördlich von Saturn, am 15. nördlich von Jupiter. Am Morgen vom 25. steht die Mondsichel unterhalb von Mars, und am Morgen des 27. ist der Mond rechts unterhalb der hellen Venus.
In der folgenden Auflistung sind die Distanzangaben relativ zu Finger und Hand angegeben. Diese Angaben sind als Winkelwerte zu interpretieren. Hierfür müssen Sie Ihre Finger, den Daumen, oder die Hand mit ausgestrecktem Arm in Objektrichtung halten. Eine Daumenbreite entspricht dann rund 2 Winkelgraden, die 4 zusammengehaltenen Finger (ohne Daumen) 8° und die gesamte Handbreite 10°. Die gespreizte Hand spannt zwischem kleinen Finger und Daumen rund 20° auf.
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11./12. Februar
15. Februar
25. Februar, morgens
27. Februar, morgens
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Für den abendlichen Genuss von lichtschwachen Deep-Sky-Objekten ist das Zeitintervall bis 4. Februar und ab 21. Februar geeignet. Dann stört das Mondlicht nicht, weil die Sichel entweder sehr schmal, oder der Mond bis 23:00 noch nicht aufgegangen ist.
Für Mondbeobachtungen ist das Zeitintervall von 4. bis 15. Februar und vom 19. bis Ende Februar besonders geeignet, weil dann die Schattengrenze von der Erde aus gut beobachtet werden kann.
Mit einem Feldstecher oder Fernrohr erscheinen Mondkrater, Berge und Täler an der Lichtschattengrenze des Mondes besonders plastisch, da hier die Sonnenstrahlen flach auf das Mondrelief fallen und lange Schatten werfen. Die beste Zeit für die Mondbeobachtung ist deshalb der zunehmende Mond zwischen Neumond und Vollmond am Abend, oder der abnehmende Mond in der zweiten Nachthälfte. Vollmond ist für die Mondbeobachtung ungünstig, da dann die Sonnenstrahlen fast senkrecht auf die Mondoberfläche fallen und keine Schatten werfen. Als Orientierungshilfe können Sie unsere interaktive Mondkarte verwenden, welche über 800 Krater und Mondmeere beinhaltet.
Für Amateurastronomen ist die Beobachtung von Sternbedeckungen durch den Mond spannend. Weil die Sterne so weit von uns entfernt sind, erscheinen sie praktisch punktförmig. Deshalb verschwindet der Stern mit einem Schlag am Mondrand, um später genauso schnell wieder zu erscheinen. Demgegenüber verschwinden Planeten langsam am Mondrand - diese Objekte sind uns genügend nahe, um als Scheibe zu erscheinen, die langsam hinter dem Mond verschwindet. Ein mit einem guten Teleskop ausgerüsteter Amateurastronom kann fast jede Nacht ein solches Ereignis mitverfolgen, wobei es sehr hilfreich ist, wenn der Stern am unbeschienen Mondrand verschwindet.
Lassen Sie sich die Sternbedeckungen für Ihren Beobachtungsort von unserem CalSKY berechnen!
Sie können sich bei CalSKY von astro!nfo online einen Kalender von Sonnen- und Mondaufgängen speziell für Ihren Wohnort berechnen lassen.
| Februar 2003 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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