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Anfang Januar findet der späteste Sonnenaufgang im Jahr statt. Im Laufe des Monats geht die Sonne 45 Minuten später unter. Am 4. Januar erreicht die Erde ihren sonnennächsten Punkt (Perihel) auf ihrer jährlichen Bahn um die Sonne. Sie steht dann rund 4% näher als im Aphel, dem sonnenfernsten Punkt, den sie im Juli erreicht.
Wegen der Differenz zwischen der Bewegung der wahren und mittleren Sonne (Zeitgleichung), die aus der elliptischen Umlaufbahn der Erde um die Sonne herrührt, findet die Kulmination der Sonne nicht jeden Tag zur selben Zeit statt. Im Januar verspätet sich dieser Zeitpunkt der höchsten Sonnenhöhe rasch, so dass sich die länger werdende Taglänge nicht gleichmässig auf die Zeiten von Sonnenauf- und Untergang verteilen: Im Januar findet der Sonnenaufgang praktisch immer um die selbe Zeit statt, während sich der Sonnenuntergang im Laufe des Monats rund ¾ Stunde verspätet. Aus dem selben Grund findet der späteste Sonnenaufgang in diesem Winter erst in den ersten Januartagen statt (genauer Termin abhängig von der geographischen Breite des Beobachtungsortes).
Mit folgendem Link kann der Vor- und Nachlauf von Sonnenuhren berechnet werden: Aktuelle Zeitwerte. Gleichzeitig werden GPS-Zeit und weitere Werte berechnet und angezeigt.
Am 4. Januar steht die Erde in ihrem sonnennächsten Punkt auf ihrer Bahn um die Sonne (Perihel). Der Unterschied zwischen grösstem und kleinstem Abstand zwischen Sonne und Erde beträgt nur 4%, so dass im Januar die Sonnenfläche fast 6.5% grösser erscheint als am 4. Juli, dem Zeitpunkt der grössten Sonnenferne. Nach den Keplergesetzen bewegen sich Planeten bei Sonnennähe schneller als bei Sonnenferne: aus diesem Grund ist das Winterquartal einige Tage kürzer als das Sommerquartal.
Die Kulminationshöhen der Sonne sind in diesem Monat immer noch sehr tief: In Deutschland erreichen sie anfangs Winkelwerte unter 15°, in der Schweiz und Österreich rund 20°. Im Laufe des Monats erhöht sich dieser Wert um fast 5°.
Der Sonnenuntergang findet in der Schweiz anfang Monat um 16:45 statt, und im Grossraum Berlin um 16:00. Der Zeitpunkt des Sonnenuntergangs verspätet sich im Januar um rund 45 Minuten. Der Sonnenaufgang verfrüht sich nach dem spätesten Sonnenaufgang anfang Jahr um 08:15 auf einige Minuten vor 8 Uhr.
Die grösste Anzahl von Sonnenflecken kann man während des Sonnenaktivitätsmaximums beobachten. Sie entstehen durch Magnetfelder, durch die die Photosphäre um einige hundert Grad abgekühlt wird. Sonnenflecken erscheinen nun in der Zeit nach dem Aktivätsmaximum nicht mehr so stark gruppiert wie vor dem Maximum: Die Fleckengruppen umfassen jeweils nicht mehr so viele Einzelflecken, sind dafür aber zahlreicher.
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In Zeiten mit leichtem Nebel werden wir häufig nach Flecken auf der Sonne gefragt. Tatsächlich können diese grossen Gruppen von Sonnenflecken von blossem Auge gesehen werden. Flecken, welche auf dem kleinen Sonnenbild auf dieser Seite sichtbar sind, können auch von blossem Auge gesehen werden - allerdings sollten Sie dies nicht selber versuchen - die Gefahr, die Augen zu gefährden ist auch selbst bei dichtem Nebel gegeben!
Für die sichere Beobachtung der Sonnenflecken ist eine Spezialausrüstung erforderlich. Sehr grosse Sonnenflecken
können aber bereits mit Hilfe der Sonnenfinsternisbrille, wie Sie sie vielleicht noch von der Finsternis von 1999 besitzen
(ohne Kratzer, Risse oder Löcher!), von blossem Auge beobachtet werden.
Schauen Sie auf keinen Fall ohne Schutz in die Sonne - auch eine gute Sonnenbrille filtert die gefährliche Strahlung nicht
genügend ab.
Bei Teleskop- und Feldstecherbeobachtungen sollten Sie ausschliesslich für die Sonnenbeobachtung zugelassene Objektivfilter
verwenden und diese vor jeder Verwendung auf Risse, Kratzer oder gar Löcher kontrollieren, um eine Erblindung zu vermeiden.
Einige Sternwarten führen spezielle Beobachtungsmöglichkeiten während des Tages durch. Am besten erkundigen Sie sich direkt bei Ihrer nächsten Sternwarte. Die entsprechenden Adressen finden Sie im offiziellen Verzeichnis der Schweizer Sternwarten. Ob sich ein Besuch lohnt, sehen Sie auf dem kleinen Sonnenbild, welches praktisch täglich mit dem Sonnenteleskop auf Hawaii aktualisiert wird.
Die Aktivität der Sonne ist mit der Sonnenfleckenzahl korreliert. Diese Sonnenfleckenzahl berechnet sich aus der Anzahl Fleckengruppen und der Einzelflecken. Heute beträgt die Sonnenfleckenzahl 0 .
Wir informieren Sie auf unseren Seiten von www.astronomie.info über mögliche Nordlichtaktivitäten, falls Nordlichter bis in den
deutschsprachigen Raum sichtbar sein könnten. Hierfür ist auch unser Wap-Service sehr zu empfehlen
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Regelmässig werden von Regionen mit Sonnenflecken riesige Mengen von Gasen explosionsartig ausgestossen. Diese bewegen sich teilweise auf die Erde zu. Die geladenen Teilchen regnen auf die obersten Schichten der Atmosphäre und können starke Leuchterscheinungen verursachen. Solche Nordlichter sind üblicherweise nur in hohen Breiten nördlich des Polarkreises (bzw. südlich des Polarkreises auf der Südhemisphäre) sichtbar. Im laufenden Jahr konnten aber auch in Deutschland und der Schweiz Nordlichter beobachtet werden.
Eine Vorhersage der Nordlichtaktivität ist leider nicht exakt möglich, aber die Wahrscheinlichkeit, mit der dieses Phänomen an einer bestimmten geografischen Breite beobachtet werden kann, kann bereits recht gut berechnet werden. Falls Sie Benützer von CalSKY sind, werden Sie auf den CalSKY-Seiten automatisch gewarnt, falls von Ihrem Beobachtungsort aus potentiell Nordlichter beobachtet werden könnten. Dieser Service ist ebenfalls über unser Wap-Portal abrufbar (wap.astronomie.info). In unserem Informationsservice, welchen Sie gerade benützen, wird bei erhöhter Nordlichtaktivität auf jeder Seite oben rechts, unterhalb des Mond- und Kalenderblattes, die momentane Nordlichtaktivität und die Sichtbarkeitsgrenze für Europa eingeblendet.
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