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Am 3. November erreichen Sonnenuhren ihren jährlich maximalen Vorsprung vor der mittleren Sonnenzeit von über 16 Minuten.
Die Sonnenuhr widerspiegelt die wahre Sonnenzeit, die aus dem Stand der wahren Sonne an unserem Himmel bestimmt werden kann. Sie ist wegen dem sich periodischen ändernden Abstand der Erde zur Sonne nicht gleichmässig und deshalb für ein Zeitmass für den Alltag nicht geeignet (Ellipsenform!). Deshalb verwenden wir eine mittlere Sonne für unser tägliches Zeitmass. Das Maximum der Differenz zwischen mittlerer und wahrer Sonne - der Zeitgleichung - beträgt rund 30 Minuten. Mitte Februar wird bereits das andere Maximum der Zeitgleichung erreicht: dann gehen die Sonnenuhren über 14 Minuten der mittleren Sonnenzeit nach.
In den nächsten 3 Monaten verspätet sich also die Sonnenzeit um gut 30 Minuten. Als Folge davon verspätet sich der Sonnenaufgang bis im Januar immer mehr, während sich der Sonnenuntergang im November nur um gut den halben Zeitbetrag verfrüht, und im Dezember nicht wesentlich ändert.
Mit folgendem Link kann der Vor- und Nachlauf von Sonnenuhren berechnet werden: Aktuelle Zeitwerte. Gleichzeitig werden GPS-Zeit und weitere Werte berechnet und angezeigt.
Die Kulminationshöhen der Sonne reduzieren sich rasant. In Deutschland erreichen sie im November bereits Winkelwerte unter 20°, in der Schweiz und Österreich bleiben sie gerade noch oberhalb dieser Marke.
Der Sonnenuntergang findet in der Schweiz Anfang Monat um 17:10 statt und verfrüht sich dann laufend bis um 16:35. In Norddeutschland geht die Sonne Ende Monat sogar bereits vor 16:00 unter.
Die grösste Anzahl von Sonnenflecken kann man während des Sonnenaktivitätsmaximums beobachten. Sie entstehen durch Magnetfelder, durch die die Photosphäre um einige hundert Grad abgekühlt wird. Sonnenflecken erscheinen nun in der Zeit nach dem Aktivätsmaximum nicht mehr so stark gruppiert wie vor dem Maximum: Die Fleckengruppen umfassen jeweils nicht mehr so viele Einzelflecken, sind dafür aber zahlreicher.
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In Zeiten mit leichtem Nebel werden wir häufig nach Flecken auf der Sonne gefragt. Tatsächlich können diese grossen Gruppen von Sonnenflecken von blossem Auge gesehen werden. Flecken, welche auf dem kleinen Sonnenbild auf dieser Seite sichtbar sind, können auch von blossem Auge gesehen werden - allerdings sollten Sie dies nicht selber versuchen - die Gefahr, die Augen zu gefährden ist auch selbst bei dichtem Nebel gegeben!
Für die sichere Beobachtung der Sonnenflecken ist eine Spezialausrüstung erforderlich. Sehr grosse Sonnenflecken
können aber bereits mit Hilfe der Sonnenfinsternisbrille, wie Sie sie vielleicht noch von der Finsternis von 1999 besitzen
(ohne Kratzer, Risse oder Löcher!), von blossem Auge beobachtet werden.
Schauen Sie auf keinen Fall ohne Schutz in die Sonne - auch eine gute Sonnenbrille filtert die gefährliche Strahlung nicht
genügend ab.
Bei Teleskop- und Feldstecherbeobachtungen sollten Sie ausschliesslich für die Sonnenbeobachtung zugelassene Objektivfilter
verwenden und diese vor jeder Verwendung auf Risse, Kratzer oder gar Löcher kontrollieren, um eine Erblindung zu vermeiden.
Einige Sternwarten führen spezielle Beobachtungsmöglichkeiten während des Tages durch. Am besten erkundigen Sie sich direkt bei Ihrer nächsten Sternwarte. Die entsprechenden Adressen finden Sie im offiziellen Verzeichnis der Schweizer Sternwarten. Ob sich ein Besuch lohnt, sehen Sie auf dem kleinen Sonnenbild, welches praktisch täglich mit dem Sonnenteleskop auf Hawaii aktualisiert wird.
Die Aktivität der Sonne ist mit der Sonnenfleckenzahl korreliert. Diese Sonnenfleckenzahl berechnet sich aus der Anzahl Fleckengruppen und der Einzelflecken. Heute beträgt die Sonnenfleckenzahl 0 .
Wir informieren Sie auf unseren Seiten von www.astronomie.info über mögliche Nordlichtaktivitäten, falls Nordlichter bis in den
deutschsprachigen Raum sichtbar sein könnten. Hierfür ist auch unser Wap-Service sehr zu empfehlen
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Regelmässig werden von Regionen mit Sonnenflecken riesige Mengen von Gasen explosionsartig ausgestossen. Diese bewegen sich teilweise auf die Erde zu. Die geladenen Teilchen regnen auf die obersten Schichten der Atmosphäre und können starke Leuchterscheinungen verursachen. Solche Nordlichter sind üblicherweise nur in hohen Breiten nördlich des Polarkreises (bzw. südlich des Polarkreises auf der Südhemisphäre) sichtbar. Im laufenden Jahr konnten aber auch in Deutschland und der Schweiz Nordlichter beobachtet werden.
Eine Vorhersage der Nordlichtaktivität ist leider nicht exakt möglich, aber die Wahrscheinlichkeit, mit der dieses Phänomen an einer bestimmten geografischen Breite beobachtet werden kann, kann bereits recht gut berechnet werden. Falls Sie Benützer von CalSKY sind, werden Sie auf den CalSKY-Seiten automatisch gewarnt, falls von Ihrem Beobachtungsort aus potentiell Nordlichter beobachtet werden könnten. Dieser Service ist ebenfalls über unser Wap-Portal abrufbar (wap.astronomie.info). In unserem Informationsservice, welchen Sie gerade benützen, wird bei erhöhter Nordlichtaktivität auf jeder Seite oben rechts, unterhalb des Mond- und Kalenderblattes, die momentane Nordlichtaktivität und die Sichtbarkeitsgrenze für Europa eingeblendet.
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