Saturn
Der Ringplanet Saturn nähert sich seiner Opposition, welche er am 17. Dezember erreichen wird. Daher geht er nur gut zwei Stunden nach Sonnenuntergang auf und steht auffällig in der Umgebung heller Fixsterne: Capella (Sternbild Fuhrmann) ist nördlich, der rötliche Aldebaran (Sternbild Stier) westlich (rechts) und Betelgeuse (Sternbild Orion) befindet sich südlich von Saturn.
Die Ansicht der Saturnringe ist ein faszinierendes Erlebnis. Es lohnt sich
alleine wegen dieser Ansicht eine Sternwarte aufzusuchen! Die Ringe sind nun fast maximal geöffnet.
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Uranus und Neptun
Die beiden entferntesten Gasriesen standen im Laufe des August in
Opposition zur Sonne
(sie befanden sich dann von der Erde aus betrachtet der Sonne gegenüber).
Sie sind im November in den Abendstunden mit den angemessenen Mitteln noch zu beobachten.
Beide stehen im Sternbild Steinbock und damit in den südlichsten Gefilden der Ekliptik.
Die Sichtbarkeit ist deshalb recht kurz, die Planeten erreichen nur eine beschränkte Höhe über Horizont (20-25°)
und der Einfluss der Erdatmosphäre mit ihren Luftturbulenzen ist recht gross.
Viel darf man sich also beim Blick durch ein - auch grosses - Teleskop nicht erwarten.
Wenn Sie diese beiden Planeten aufsuchen möchten - die
sternenförmigen Punkte sind bereits im Fernglas sichtbar und
im Teleskop erkennen Sie eine Scheibchenform.
Erstellen Sie sich
bitte eine aktuelle Aufsuchkarte (die Bildausschnittshöhe entspricht jeweils etwa dem
Winkel, der eine gespreizte, ausgestreckte Hand aufspannt):
Uranus bzw.
Neptun.
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Jupiter
Der grösste Planet unseres Sonnensystems, Jupiter, steht im Sternbild Krebs und wechselt Ende November ins Sternbild Löwe. Wenn er gegen Anfang Monat in der Stunde vor Mitternacht und Ende Monat um 22 Uhr aufgegangen ist, ist Jupiter neben dem Mond das hellste natürliche Licht am Himmel.
» Tipp: Mit unserer Online-Software
CalSKY können Sie sich die Zeiten von Finsternissen auf Jupiter berechnen und
Simulationen anzeigen lassen. Sehen Sie auch die untenstehende Ansicht der Jupitermonde.
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Mars
Unser äusserer Nachbarplanet Mars geht gut 3 Stunden vor der Sonne auf. Als recht lichtschwacher rötlicher Stern befindet er sich den ganzen Monat über im Sternbild Jungfrau. Um den 20. November geht er rund 3° nördlich des Hauptsterne Spica vorbei. Spica ist etwas heller und deutlich weniger rot.
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Venus
Unser innerer Nachbar Venus ging am 31. Oktober 2002 südlich an der Sonne vorbei und entfernt sich nun rasch wieder von dieser.
Am Morgenhimmel kann sie bereits ab den ersten Novembertagen tief über dem Osthorizont gesehen werden.
Hierfür müssen Sie den Horizont einige Minuten vor dem Sonnenaufgang mit dem Fernglas absuchen (Vorsicht: Nie nie mit optischen Hilfsmittel die Sonne beobachten!). Venus gewinnt rasch an Höhe und ist schon bald der unübersehbare Morgenstern! Am 10. steht sie bei Sonnenaufgang rund 10° hoch, Ende Monat sogar schon 30°. In dieser Zeitperiode kann man durch ein Teleskop beobachten, wie die Venusscheibe über die Tage kleiner wird, und sich die anfangs ganz schmale Venussichel rasch öffnet.
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Merkur
Ausser vielleicht den ersten 2, 3 Tagen im Monat bleibt Merkur unsichtbar. Er befindet sich am 14. November in oberer Konjunktion zur Sonne. An den erwähnten Tagen kann der sonnennächste Planet eventuell kurz vor dem Sonnenaufgang mit Fernglas gefunden werden.
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