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Schlagzeilen Oktober 2002

Jupiter am Nachthimmel

aba. Der helle Planet Jupiter geht nun bereits vor Mitternacht im Osten auf. Zu Sonnenaufgang steht Jupiter im Sueden. (Swiss Astro SMS), 28.10.2002

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Externer Artikel - astro!nfo übernimmt keine Verantwortung! 21. Uranusmond entdeckt. (Anzahl bekannter Monde: Jupiter 39, Saturn 30, Uranus 21, Neptun 8, Mars 2, Erde 1, Pluto 1, Venus 0 und Merkur 0) (CNN), 27.10.2002

Das europäische Gammastrahlungs-Observatorium INTEGRAL ist in der Erdumlaufbahn

INTEGRAL. Graphik <A HREF="http://astro.estec.esa.nl/SA-general/Projects/Integral/">ESA</A>.
INTEGRAL (INTErnational Gamma-Ray Astrophysical Laboratory) wurde am 17. Oktober erfolgreich in eine hohe Erdumlaufbahn geschossen. Bereits wurden erste Funktionstest durchgeführt. Damit ist Integral auf gutem Wege, ab dem nächsten Jahr Gammastrahlung aus dem Weltraum zu untersuchen.
rbr. Gammastrahlung ist die energiereichste elektromagnetische Strahlung. Das normale sichtbare Licht ist ebenfalls elektromagnetische Strahlung, ist jedoch längst nicht so energiereich. Auf dem Erdboden senden radioaktive Erze Gammastrahlung aus. . . (ESA), 18.10.2002

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Existenz des Schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstrasse bewiesen

Aufnahme des Sternhaufens um das schwarze Loch mit NAOS/CONICA und ESO. © <A HREF="http://www.mpe.mpg.de/www_ir/GC/gc.html">R. Genzel, MPI Garching</A>.
Schon länger stand das Zentrum der Milchstrasse im Verdacht,  ein massives schwarzes Loch zu beherbergen. Die Bewegung der Sterne im Innersten unserer Milchstrassen legten diese Vermutung nahe. Diese Vermutung hat sich nun bestätigt.
rbr. Die Gruppe um Prof. Dr. R. Genzel, Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching, stellte das Ergebnis Ihrer über ein Jahrzehnt gesammelten Beobachtungen von Sternen in der Nähe des schwarzen Lochs vor. . . (Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, R. Genzel), 17.10.2002

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Ein Toter bei Explosion von russischer Rakete

Eine russische Soyuz-Rakete beim Start
Eine unbemannte Soyuz-Rakete explodierte am Dienstagabend (15. Oktober) kurz nach dem Start in Nordrussland wegen einem Systemfehler. Beim Aufprall auf der Erde wurde eine Person getötet und weitere 8 verletzt. Die Rakete sollte europäische Experimente ins Weltall befördern.
aba. Der Start der Rakete erfolgte am Dienstag 15. Oktober 2002 um 20:20 MESZ vom russischen Weltraumbahnhof Plesetsk. . . (SpaceflightNow.com), 16.10.2002

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Merkur bei Mars

aba. Morgen frueh stehen die beiden lichtschwachen Plaeten Merkur und Mars nahe beieinander. Mars ist rund 2 ausgestreckte Finger breit ueber Merkur (Swiss Astro SMS), 10.10.2002

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Externer Artikel - astro!nfo übernimmt keine Verantwortung! Nobelpreis für Astrophysiker. Der Nachweis von Neutrinos aus dem Weltraum wurde ausgezeichnet. (Spiegel), 09.10.2002

Quaoar -  eine kalte Welt jenseits von Pluto

Gemälde, wie der Asteroid aussehen könte. © NASA.
Der provisorisch zunächst mit 2002 LM60 bezeichnete Asteroid am Rande des Sonnensystems wurde im Laufe des Sommers vom Weltraumteleskop Hubble regelmässig beobachtet. Nun wurden die Resultate dieser Beobachtungen vorgestellt. Der im sogenannten Kuipergürtel um die Sonne kreisende Asteroid  2002 LM60 ist grösser als Ceres, die bisher als grösster Asteroid gegolten hat. 2002 LM60 hat einen Durchmesser von 1300 Kilometer, braucht 288 Jahre für einen Umlauf um die Sonne und hat eine Bahnhalbachse von 43 AE (43 x Abstand Sonne – Erde). Der grösste Asteroid im Sonnensystem ist z.Z. mit 6.5 Milliarden Kilometer Distanz weiter entfernt als Pluto. 08.10.2002

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Space Shuttle Atlantis im Erdumlauf

Blick aus der Ladebucht von Atlantis auf den Nordatlantik.
Nach mehreren Monaten Verspätung ist die Raumfähre Atlantis mit 6 Astronauten an Bord in Richtung Internationaler Raumstation ISS gestartet.
aba. Am Montagabend um 21:46 mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) ist Atlantis vom Kennedy Space Center in Florida gestartet. Die 6 Astronauten werden am Mittwoch um 17:29 MESZ an die ISS andocken. Gemeinsam mit der Crew der Raumstation soll der Weiterausbau der internationalen Raumstation vorangetrieben werden. . . (NASA), 08.10.2002

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Venus zeigt sich nur noch wenige Tage als Abendstern am Westhimmel

aba. Unser naechster Nachbarplanet kann nach Sonnenuntergang von blossem Auge beobachtet werden. (Swiss Astro SMS), 06.10.2002

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Die Suche nach Vulkan mit Militärjets

Asteroiden-Kamera an Bord einer FA-18. Quelle: <A HREF="http://www.dfrc.nasa.gov/gallery/photo/Airborne_Astronomy/Small/EC02-0072-11.jpg">DFRC/NASA</A>.
Im 19. Jahrhundert versuchte man kleine aber deutliche Störungen der Merkurbahn durch einen innerhalb Merkur kreisenden Körper zu erklären. Dieser hypothetische, innerhalb Merkur kreisende Planet wurde Vulkan getauft. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erwiesen sich diese Störungen als Effekt der allgemeinen Relativitätstheorie. Dennoch ist es nicht ausgeschlossen, dass Asteroiden von ein paar Dutzend Kilometern Durchmesser  vornehmlich innerhalb von Merkur unentdeckt um die Sonne kreisen. Diese sogenannten "Vuklanoiden" sollen nun mit Kameras an Bord von hochfliegenden US-Militärjets aufgespürt werden. 01.10.2002

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18.06.2007 13:19 Uhr, Arnold Barmettler

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