Venus
Venus ist der hellste Stern am Abendhimmel und gleichzeitig auch der einzige von blossem Auge einfach sichtbare Planet in den Juli-Nächten.
Im letzten Monat hat Venus ihre höchste Stellung über dem Horizont erreicht und nähert sich nun langsam wieder dem Westhorizont.
Mit einer Helligkeit von -4mag überstrahlt sie - abgesehen von Sonne und Mond - sämtliche Sterne am Himmel.
Einzig einige unserer künstlichen Erdsatelliten können ähnliche Helligkeiten erreichen: die Internationale Raumstation und Blitze der
Iridium-Telekommunikationssatelliten.
Venus in der Abenddämmerung, dargestellt relativ zur Sonne. Die Sonne wäre jeweils 6° unter Horizont (bürgerliche Dämmerung).
© CalSKY / Barmettler.

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Merkur
Der sonnennächste Planet Merkur steht am 21. Juli in oberer Konjunktion zur Sonne, also von der Erde aus betrachtet 'hinter' der Sonne.
Seine grösste Elongation erreichte er bereits am 21. Juni, kommt aber an den frühen Morgen der ersten Juli-Tagen nicht besonders
hoch über den Osthorizont zu stehen bevor die Sonne aufgeht.
Spezialisten können den kleinen Planeten bis Mitte Juli auch am Taghimmel beobachten.
Im Teleskop kann dann die täglich kleiner werdende Merkurscheibe gut beobachtet werden.
Merkur in der Morgendämmerung, dargestellt relativ zur Sonne. Die Sonne wäre jeweils 6° unter Horizont
(bürgerliche Dämmerung).
© CalSKY / Barmettler.

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Saturn
Der Ringplanet Saturn stand am 9. Juni 2002 in Konjunktion mit der Sonne und taucht nun langsam tief am Osthorizont in der Morgendämmerung auf.
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Mars
Mars steht zwar erst am 11. August in Konjunktion mit der Sonne, aber er ist nun so weit von der Erde entfernt,
dass sein Licht von der Abenddämmerung überstrahlt wird. Er ist deshalb im Juli 2002 nicht beobachtbar.
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Jupiter
Jupiter steht am 20. Juli in Konjunktion mit der Sonne und ist deshalb nicht ohne Hilfsmittel beobachtbar.
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Pluto
Der sonnenfernste Planet Pluto stand im Juni in Opposition zur Sonne und wäre jetzt am Abendhimmel besondern gut zu beobachten.
'Wäre' deshalb, weil der Planet mit einer Helligkeit von 13.8mag von Auge nur durch grosse Teleskope (30 cm Öffnung) direkt beobachtet
werden kann und auch nur dann, wenn die atmosphärischen Verhältnisse ideal sind. Mit fotografischen Hilfsmittel an einem mindestens
15cm grossen Teleskop ist dies einfacher möglich, v.a. mit CCD-Kameras, die speziell für astronomische Zwecke hergestellt wurden.
Aber selbst auf CCD-Aufnahmen ist es schwierig, das richtige Pünktlein als Pluto zu identifizieren: Meistens sind zwei Aufnahmen nötig,
die mehrere Stunden nacheinander aufgenommen wurden. Der kleine Lichtfleck, der sich gegenüber den helleren Sternen bewegt hat, ist Pluto.
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Weiterführende Links
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Arnold Barmettler
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