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Schlagzeilen Mai 2002

Wasser auf dem Mars

Auch die von Odyssey empfangenen Neutronen vom Mars weisen auf Wasser hin. Blau eingefärbt sind Orte von wo wenig Neutronen kommen und es dort deshalb mehr Wasserstoff gibt. © JPL/NASA.
Das Gammastrahlen-Spektrometer an Bord des künstlichen Marssatelliten "Mars Odyssey" hat grössere Mengen von Wasserstoff unter der Marsoberfläche festgestellt. Die mit dem Experiment betrauten Wissenschaftler sagen, dass der Wasserstoff wohl vor allem in Form von Wassereis unter der Oberfläche vorhanden ist.
rbr. Die Wissenschaftler des JPL/NASA in Pasadena Kalifornien hatten bereits im März erste vorläufige Resultate vorgestellt, die besonders auf Wasser auf der Südhalbkugel des Mars hindeuteten. . . (JPL/NASA), 28.05.2002

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Abendstern in hoechster Hoehe ueber Horizont bei Sonnenuntergang

aba. In diesen Tagen erreicht der Planet Venus seine hoechste Stellung ueber dem Suedwest-Horizont. (Swiss Astro SMS), 24.05.2002

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Saturn's letzten Tage am Abendhimmel

aba. Der Ringplanet naehert sich rasch der Sonne und kann noch einige Tage tief in der Abenddaemmerung ausgemacht werden. (Swiss Astro SMS), 20.05.2002

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Neue Jupitermonde entdeckt

Der kleine Jupitermond Himalaya. JPL/NASA.
Die Astronomen Scott S. Sheppard und David C. Jewitt  von der University of Hawaii gaben am 16. Mai die Entdeckung weiterer 11 Monde des Planeten Jupiter bekannt. Mit diesen Monden sind nun 39 Monde des Jupiters offiziell bekannt.
rbr. Mit den Teleskopen der Amateurastronomen und Volkssternwarten lassen sich nur die schon von Galilei 1610 entdeckten grossen vier Monde bequem beobachten. Diese Monde umkreisen den Planeten über seinem Äquator. . . 20.05.2002

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Planetenbewegung selbst sehen und fotografieren

Bewegung von Mond, Jupiter (heller Stern oben links), Venus (hell unten rechts) und Mars (beim Mond unten rechts). Es wurden zwei Aufnahmen übereinandergelegt, die am 14. und 16. Mai gemacht wurden. © R. Brodbeck.
Obwohl sich die Planetenkette der letzten Wochen nun aufgelöst hat, bietet sich noch immer eine gute Gelegenheit, einmal selbst zu beobachten, warum die Planeten Wandersterne heissen: Venus und Jupiter bewegen sich in den kommenden Tagen am Himmel (scheinbar) aufeinander zu. Die zwei übereinandergelegen Fotos links zeigen, worum es geht.
rbr. Schon die alten Griechen unterschieden zwischen den Fixsternen, die während eines Menschenleben ihre Position kaum ändern und den Planeten, die vor dem Hintergrund der Sternbilder von T 17.05.2002

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Mond bei hellen Planeten am Abendhimmel

Mond nur 1° südwestlich von Mars und bei Venus. Aufnahme vom 14. Mai 2002 von A. Barmettler
Die schmale, vom Erdlicht beleuchtete Mondsichel zieht an den Planeten vorbei.
aba. In den kommenden Abenden steht die schmale Mondsichel bei den hellen Planeten am Abendhimmel. Am 14. Mai zieht der Mond am Mars und an der Venus vorbei, am 16. Mai steht er beim hellen Gasriesen Jupiter. Merkur kann nun nur noch während der Dämmerung im Fernglas wenig über dem Westnordwest-Horizont gesichtet werden, somit sind noch alle klassischen Planeten (Merkur, Saturn, Mars, Venus und Jupiter) nahe beisammen am Abendhimmel sichtbar. (Swiss Astro SMS), 14.05.2002

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5 helle Planeten am Abendhimmel

aba. Heute abend stehen alle klassischen Planeten (Merkur, Saturn, Mars, Venus und Jupiter) in einem Winkel von rund 33 Grad. (Swiss Astro SMS), 13.05.2002

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Venus, Mars, Saturn nahe beisammen

Venus, Saturn, Mars und Merkur am Abendhimmel, © A. Barmettler.
aba. Heute und an den nächsten Abenden können die drei relativ hellen Planeten von Auge in einem Abstand von 2 ausgestreckten Fingern gesehen werden. (Swiss Astro SMS), 06.05.2002

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Neuartiger Meteorit entdeckt

© SaharaMet, R. and R. Pelisson
Ein ungewöhnlicher Meteorit aus der Sahara sorgt für aufsehen. Zwar fällt er in die Klasse der differenzierten Steinmeteorite (Achondrite), seine Herkunft ist jedoch ein Rätsel.
phh. Die Sahara ist ein ideales Gebiet um Meteoriten zu finden. Wegen der Trockenheit können Meteorite lange Zeiten auf dem Erdboden überdauern. So auch das nur 40 g schwere Stück Nordwest-Afrika (NWA) 011. . . (Yamaguchi et al., Science 296, 334 (2002).), 05.05.2002

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Die neue Kamera des Weltraumteleskops nimmt die Arbeit auf

ACS-Bild der etwa 420 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxie UGC 10214. © STScI, NASA.
Die während einer Mission des Spaceshuttles im März neu in das Weltraumteleskop Hubble eingebaute ACS (Advanced Camera for Surveys) hat Ihre Arbeit erfolgreich aufgenommen. Die ACS kann ein doppelt so grosses Gebiet in weniger Zeit aufnehmen, als ihr Vorgänger die WFPC2 (Wide Field and Planetary Camera 2). An einer Pressekonferenz wurden nun erste atemberaubende Beispiele vorgestellt.
rbr. Nach Angaben der Wissenschaftler verzehnfache die ACS  den dem Weltraumteleskop zugänglichen Entdeckungsraum. . . (STScI), 01.05.2002

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Merkur in der Abenddämmerung

aba. Der sonnennächste Planet kann ab Sonnenuntergang bis Mitte Mai in der Dämmerung gesichtet werden. Er befindet sich rechts unterhalb der ganz hell scheinenden Venus. Er bildet den unteren Abschluss sämtlicher 5 am Abendhimmel stehenden Planeten. (Swiss Astro SMS), 01.05.2002

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18.06.2007 13:19 Uhr, Arnold Barmettler

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