Sonne
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Sonnenlauf
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Aufgang |
Untergang |
| 24. Februar | 7h16m | 18h03m |
| 3. März | 7h03m | 18h13m |
| 10. März | 6h49m | 18h24m |
| 17. März | 6h36m | 18h34m |
| 24. März | 6h21m | 18h44m |
| 31. März | 7h07m | 19h54m |
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Am 20. März durchschreitet die Sonne den Himmelsäquator nordwärts: Es beginnt der astronomische Frühling.
Dank der Umstellung der Zeit auf die Sommerzeit (MESZ) am Ostersonntag (31. März), bleibt es am Abend wieder länger hell.
Frühlingsanfang
Der Frühlingsanfang - die Tagundnachtgleiche - findet am 20. März statt. Die Sonne überquert exakt um 20:16 den Äquator nordwärts. Wegen dem Anheben der Lichtstrahlen beim Durchgang durch die Atmosphäre (Refraktion), findet die tatsächliche Tagundnachtgleiche eigentlich bereits einige Tage früher statt. Für einen mathematischen Horizont mit einer geografischen Breite von Zürich oder Berlin beispielsweise am 17./18. März. Die Tageslänge verlängert sich um 116 Minuten (Zürich), bzw. 124 Minuten (Berlin).
Sommerzeit
In der Osternacht, am frühen Morgen des 31. März, beginnt die gesetzliche Sommerzeit (MESZ - Mitteleuropäische Sommerzeit). Die Uhren werden dann in Mitteleuropa eine Stunde von 02:00 auf 03:00 vorgestellt; die Sonne geht am Morgen später auf, dafür scheint sie am Abend eine Stunde länger.
Nordlichter und Sonnenflecken
Auch nach dem Maximum der Sonnenaktivität im letzten Sommer zeigt die Sonne sehr viele Sonnenflecken, und regelmässig werden von diesen Regionen riesige Mengen von Gasen explosionsartig ausgestossen. Diese bewegen sich teilweise auf die Erde zu. Die geladenen Teilchen regnen auf die obersten Schichten der Atmosphäre und können starke Leuchterscheinungen verursachen. Solche Nordlichter sind üblicherweise nur in hohen Breiten, nördlich des Polarkreises (bzw. südlich des Polarkreises auf der Südhemisphäre) sichtbar. Im letzten November konnten aber auch in Deutschland und der Schweiz Nordlichter beobachtet werden.
Eine Vorhersage der Nordlichtaktivität ist leider nicht exakt möglich, aber die Wahrscheinlichkeit, mit der dieses Phänomen an einer bestimmten geografischen Breite beobachtet werden kann, kann bereits recht gut berechnet werden. Falls Sie Benützer von CalSKY sind, werden Sie auf den CalSKY-Seiten automatisch gewarnt, falls von Ihrem Beobachtungsort potentiell Nordlichter beobachtet werden könnten. Dieser Service ist ebenfalls über unser Wap-Portal abrufbar (wap.astronomie.info). In unserem Informationsservice, welchen Sie gerade benützen, wird bei erhöhter Nordlichtaktivität auf jeder Seite oben rechts, unterhalb des Mond- und Kalenderblattes, die momentane Nordlichtaktivität und die Sichtbarkeitsgrenze für Europa eingeblendet.

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Sonnenflecken erscheinen nun nicht mehr so stark gruppiert wie vor dem Maximum: Die Fleckengruppen umfassen jeweils nicht mehr so viele Einzelflecken, jedoch sind die Fleckengruppen zahlreicher.
Für die ganz sichere Beobachtung der Sonnenflecken ist eine Spezialausrüstung erforderlich. Sehr grosse Sonnenflecken können aber bereits mit Hilfe
der Sonnenfinsternisbrille, wie Sie sie vielleicht noch von der Finsternis von 1999 besitzen (ohne Kratzer, Risse oder Löcher), von blossem Auge beobachtet werden.
Schauen Sie auf keinen Fall ohne Schutz in die Sonne - auch eine gute Sonnenbrille filtert die gefährliche Strahlung nicht genügend ab.
Bei Teleskop- und Feldstecherbeobachtungen sollten Sie ausschliesslich für die Sonnenbeobachtung zugelassene Objektivfilter verwenden und diese vor jeder Verwendung auf Risse, Kratzer oder gar Löcher kontrollieren, um eine Erblindung zu vermeiden.
Einige Sternwarten führen deshalb spezielle Beobachtungsmöglichkeiten während des Tages durch. Am besten erkundigen Sie sich direkt bei Ihrer nächsten Sternwarte. Die entsprechenden Adressen finden Sie im offiziellen Verzeichnis der Schweizer Sternwarten. Ob sich ein Besuch lohnt, sehen Sie auf dem kleinen Sonnenbild, welches praktisch täglich mit dem Sonnenteleskop auf Hawaii aktualisiert wird.
Arnold Barmettler