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Relativ zu den Sternen bewegt sich der Mond von Tag zu Tag etwa eine gute Handbreit weiter. Auf seinem Weg durch die Sternbilder zieht er gelegentlich vor einem hellen Stern oder einem Planeten vorüber. Am Monatsanfang Dezember 2001 findet ein solches Ereignis statt.
Für ein Beobachter in Mitteleuropa verschwindet der Planet Saturn hinter dem Mond, um nach etwa einer Stunde wieder zum Vorschein zu kommen. Bedeckungen von Planeten durch den Mond sind recht seltene Ereignisse, besonders wenn man den über Mitteleuropa häufig bedeckten Himmel berücksichtigt.
Da ein Planet am Himmel einen scheinbaren Durchmesser von etlichen Bogensekunden hat, dauert es ein paar Sekunden, bis er vollständig hinter dem Mond verschwindet oder wieder zum Vorschein kommt. Wenn man mit blossem Auge beobachtet, sieht man ein sich über mehrere Sekunden hinziehendes Erlöschen des als hellen Stern sichtbaren Planeten. Der Planet steht dabei östlich (auf der Nordhalbkugel links) vom Mond. Nach einer Weile (bis zu einer Stunde) taucht er wieder rechts (westlich) auf. Der Fernrohrbesitzer kann gut das Untergehen (bzw. Aufgehen) des Planeten hinter dem Mondhorizont beobachten.
Der Zeitpunkt des Beginns und des Endes variieren relativ stark von Ort zu Ort. Über die Grösse Deutschlands sind durchaus Unterschiede von mehr als zehn Minuten möglich. Deshalb ist ein rechtzeitiger Beginn der Beobachtung empfehlenswert, oder man lässt sich Beginn und Ende für den eigenen Wohnort berechnen (hier). Dies setzt voraus, dass man über eine genau gehende Uhr verfügt.
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Stadt |
Saturn verschwindet |
Saturn erscheint |
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Berlin |
03:37 |
04:42 |
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Dresden |
03:39 |
04:44 |
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Düsseldorf |
03:32 |
04:40 |
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Frankfurt |
03:35 |
04:42 |
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Hamburg |
03:33 |
04:39 |
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München |
03:41 |
04:46 |
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Wien |
03:45 |
04:49 |
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Zürich |
03:39 |
04:45 |
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