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Geminiden-Sternschnuppen um den 13. Dezember

Langzeitaufnahme der Geminiden am 13. November um 22 Uhr 
Himmelsanblick an den Tagen um den 13. Dezember, jeweils um 22 Uhr MEZ. Die Sternschnuppen Geminiden fliegen scheinbar vom Stern Castor des Sternbildes Zwillinge aus über den Himmel. Bei guten Verhältnissen kann pro Minute ein helles Exemplar der sich relativ langsam bewegenden und gelblich scheinenden Geminiden gesehen werden. © A. Barmettler, CalSKY.

Mitte November waren die Leoniden in den Medien im Gespräch. Leider kriegte aber Europa wie vorhergesagt nicht viel vom Sternschnuppensturm ab. Nun, einen Monat später, tritt wiederum ein Meteorstrom in Erscheinung, die Geminiden. Am 13. Dezember kann praktisch jede Minute ein helles Exemplar der sich relativ langsam bewegenden und gelblich scheinenden Geminiden gesehen werden.

Die Sternschnuppen der Geminiden sind ein jährlich konstant auftretender Sternschnuppenstrom, die im Maximum rund 75 Meteore für einen Standort produzieren (Vergleich: im November traten 2000 Leoniden pro Stunde auf). Hierfür muss aber der Radiant im Zenit stehen. Der Radiant ist der Ort, aus dem die Sternschnuppen scheinbar strömen.

Der Radiant der Geminiden steht bereits in den Abendstunden günstig hoch am Himmel. Die Erde befindet sich am Donnerstag, 13. Dezember im dichtesten Bereichs des Stromes. Der Anstieg zum Maximum geschieht aber langsam, so dass bereits in den Tagen vor dem 13. eine Reihe der langsamen und gelblich scheinenden Sternschnuppen gesehen werden können. Der Abstieg vom Maximum erfolgt hingegen rasch. In diesem Jahr ist die Störung durch Mondlicht minimal, so dass bei klaren Nächten viele Geminiden bestaunt werden können.



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13.12.2001 17:05 Uhr, Arnold Barmettler

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