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Die Gasplaneten beginnen den Abendhimmel zurückzugewinnen, vor allem der Saturn strahlt praktisch schon die gesamte Nacht über am Sternenhimmel. Jupiter gesellt sich am späten Abend hinzu, während Mars seine Schlussvorstellung im Südwesten gibt.
Am Morgenhimmel steht die Venus und Ende Monat auch der Merkur.
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Mars
Mars verliert weiter an Helligkeit und ist nicht mehr das auffällige Objekt am Abendhimmel. Trotzdem kann er noch bis 23h30m (nach Ende Sommerzeit 22h30m) beobachtet werden.
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Uranus und Neptun
Die beiden Feldstecher-Objekte Uranus und Neptun stehen gut am Abendhimmel im Sternbild Steinbock. Sie gehen aber bereits wieder vor Mitternacht unter:
Im Teleskop erscheinen die Planeten als grünlich-bläuliche Scheibchen, wobei der uns näher stehende und physikalisch grössere Planet Uranus
rund 50% grösser erscheint.
Wenn Sie diese beiden Planeten aufsuchen möchten - die sternenförmigen Punkte sind bereits im Fernglas sichtbar, erstellen Sie sich
bitte eine aktuelle Aufsuchkarte (die Bildausschnittshöhe entspricht jeweils etwa dem
Winkel, der eine gespreizte, ausgestreckte Hand aufspannt):
Uranus bzw.
Neptun.
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Saturn
Saturn geht um 22 Uhr auf, Ende Monat kann er ab 19 Uhr gesichtet werden. Er steht etwas links (östlich) des rötlichen Stiersterns Aldebaran.
Die weit geöffneten Ringe sind momentan die Attraktion von Saturn bei einem Blick durch ein Teleskop.
Am 7. Oktober steht der Mond nahe bei Saturn, den er Stunden zuvor - sichtbar über Amerika - bedeckt hat.
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Jupiter
Jupiter erscheint anfang Monat kurz nach Mitternacht am Osthimmel. Ende Monat geht er - wegen der Winterzeit - bereits um 21 Uhr auf.
Gemeinsam mit den beiden anderen hellen Planeten Saturn und Venus und den hellen Sternen des Wintersechseck (Sirius, Rigel, Aldebaran, Capella, Castor/Pollux, und Procyon), ergibt sich eine hübsche, gleichmässig verteilte Sternenanordnung am Osthimmel.
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Venus
Venus in der Morgendämmerung, dargestellt relativ zur Sonne. Die Sonne wäre jeweils 6° unter Horizont (bürgerliche Dämmerung).
© CalSKY / Barmettler.

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In den nächsten Wochen nähert sich Venus rasch der Sonne, und die Höhe bei Sonnenuntergang wird schnell kleiner (siehe Grafik). Die Venus überstrahlt zwar in ihrem weissen Licht alle anderen Sterne, im Teleskop zeigt sich allerdings nicht mehr viel: Sie schwingt sich langsam hinter der Sonne durch, deshalb erscheint die weit entfernte Oberfläche als nur kleine Scheibe ohne starke Phase.
Ende Monat veranstaltet sie mit dem lichtschwächeren Planeten Merkur ein Wettrennen am Osthimmel: letzterer steht nun wenig links (östlich) und wird von Venus am 31. Oktober überholt.
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Merkur
Merkur bewegt sich rasch der Sonne entgegen und steht am 14. Oktober in Konjunktion zur Sonne. Im Gegensatz zur ungünstigen Lage der Abendsichtbarkeit im September, gewinnt Merkur nun schnell an Höhe und kann in der letzten Oktober Dekade tief am Morgenhimmel gesichtet werden. An den letzten paar Oktobermorgen steht Merkur nur wenig links (östlich) von Venus; der viel hellere Planet kann deshalb als Aufsuchhilfe dienen.
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Arnold Barmettler
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