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Sonnenlauf
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Aufgang |
Untergang |
| 26. August | 6h37m | 20h18m |
| 2. September | 6h46m | 20h04m |
| 9. September | 6h55m | 19h50m |
| 16. September | 7h04m | 19h36m |
| 23. September | 7h14m | 19h22m |
| 30. September | 7h23m | 19h08m |
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Auf- und Untergänge für Zürich.
Andere Orte auf der gesamten Welt.
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Sonne
Sonnenlauf
Die Tagesdauer verkürzt sich im Monat September um 98 Minuten,
von fast 13 Stunde 22 Minuten (für Zürich) auf
weniger als 12 Stunden (11h44m). Dies ist der grösste Wert, der für einen Monat angegeben werden kann.
In der Nacht vom 22. auf den 23. September beginnt der astronomische Herbst.
Am 23. September, 01h04.5m überquert die Sonne den Äquator südwärts;
an diesem Tag steht die Sonne genau im Zenit über den Orten am Äquator.
Wegen der Lichtbrechung ist die Sonne am Südpol bereits einige
Tage vor diesem Datum aufgegangen: Die Lichtstrahlen breiten sich in der Erdatmosphähre nicht geradlinig fort,
sondern werden in Horizontnähe über einen scheinbaren Sonnendurchmesser gebogen. So können wir die Sonne noch sehen, auch wenn sie sich eignetlich bereits unter dem Horizont befindet.
Am Mittag des 1. September zeigen die Sonnenuhren die exakte Zeit an. Die Sonnenuhren gehen dann aber wieder rasch vor, und erreichen ende September einen Vorsprung von 10 Minuten gegenüber der Lokalzeit.
Sonnenflecken
Auch nach dem Maximum der Sonnenaktivität im letzten Sommer zeigt die Sonne sehr viele Sonnenflecken. Sie erscheinen nun nicht mehr so stark gruppiert wie vor dem Maximum, sondern überdecken die Sonne mit zahlreichen kleineren Gruppen.
Für die ganz sichere Beobachtung der Sonnenflecken ist eine Spezialausrüstung erforderlich. Sehr grosse Sonnenflecken können aber bereits mit Hilfe
der Sonnenfinsternisbrille, wie Sie sie vielleicht noch von der Finsternis von 1999 besitzen (ohne Kratzer, Risse oder Löcher), von blossem Auge beobachtet werden.
Schauen Sie auf keinen Fall ohne Schutz in die Sonne - auch eine gute Sonnenbrille filtert die gefährliche Strahlung nicht genügend ab.
Bei Teleskop- und Feldstecherbeobachtungen sollten sie ausschliesslich Objektivfilter verwenden (z.B. Mylarfolie) und diese vor jeder Verwendung auf Risse, Kratzer oder gar Löcher kontrollieren, um eine Erblindung zu vermeiden.
Einige Sternwarten führen deshalb spezielle Beobachtungsmöglichkeiten während des Tages durch. Am besten erkundigen Sie sich direkt bei Ihrer nächsten Sternwarte. Die entsprechenden Adressen finden Sie im offiziellen Verzeichnis der Schweizer Sternwarten. Ob sich ein Besuch lohnt, sehen Sie auf dem kleinen Sonnenbild, welches praktisch täglich mit dem Sonnenteleskop auf Hawaii aktualisiert wird.
Arnold Barmettler
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Mondphasen
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Mondphase |
| 02. September |  | Vollmond |
| 10. September |  | Letztes Viertel |
| 17. September |  | Neumond |
| 24. September |  | Erstes Viertel |
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Mond
Beobachtung
Mit einem Feldstecher oder Fernrohr erscheinen Mondkrater, Berge und Täler an der Lichtschattengrenze des Mondes besonders plastisch, da hier die Sonnenstrahlen flach auf das Mondrelief fallen und lange Schatten werfen. Die beste Zeit für die Mondbeobachtung ist deshalb der zunehmende Mond zwischen Neumond und Vollmond am Abend, oder der abnehmende Mond in der zweiten Nachthälfte. Vollmond ist für die Mondbeobachtung ungünstig, da dann die Sonnenstrahlen fast senkrecht auf die Mondoberfläche fallen und keine Schatten werfen. Als Orientierungshilfe können Sie unsere interaktive Mondkarte verwenden, welche über 800 Krater und Mondmeere beinhaltet.
Sie können sich bei CalSKY von astro!nfo online einen Kalender von Sonnen- und Mondaufgängen speziell für Ihren Wohnort berechnen lassen.
Die tägliche Mondphase für den gesamten Monat. Führen Sie die Maus auf die Mondbilder und sehen Sie die Zeiten von Auf- und Untergang des Mondes in Zürich.
Ebenso zeigen die Sternchen (*) den Tag mit Halb-, Neu- oder Vollmond an.
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September 2001 |
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Arnold Barmettler
Blick zum Mond
Nach Neumond sehen wir, wie die Grenze zwischen Tag und Nacht (der Terminator) langsam über den uns zugewandten Teil des Mondes läuft. Da ein Tag-Nacht-Zyklus für einen bestimmten Punkt auf dem Mond 29 irdische Tage dauert, schreitet der Sonnenaufgang am Mondäquator etwa 800 Kilometer in 24 Stunden voran. Die Sequenz der nebenstehenden Mondbilder zeigt das Gebiet um den Krater Petavius (177 Kilometer Durchmesser) an drei aufeinanderfolgenden Abenden, jeweils ca. um 20:30 Uhr am 21., 22. und 23. August 2001.
Am 21. August erlebte Petavius den Sonnenaufgang. Die langen Schatten bringen die Topographie besonders dramatisch zum Vorschein. Mit zunehmendem Sonnenstand ändert sich der Anblick. Am 22. zeichnet der Schatten einer Böschung oder Rille eine markante, von Zentralberg (die Hügel in der Mitte von Petavius) zum Kraterrand verlaufende schwarze Linie (mittleres Bild). Am darauffolgenden Tag war diese Rille kaum mehr zu erkennen. Auch wirkt der Krater längst nicht mehr so zerklüftet.
Die Aufnahmen wurden vom Autor mit einer Digitalkamera am grossen Refraktor der Urania-Sternwarte Zürich gemacht.
Roland Brodbeck
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