Die Planeten
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Mars enfternt sich nun wieder rasch von der Erde, und er ist bei weitem nicht mehr das dominierende Himmelsobjekt am Abendhimmel.
Saturn löst als heller Planet ab Mitternacht Mars an der Himmelsbühne ab. Am Morgenhimmel stehen die beiden hellsten Planeten Venus und Jupiter nahe beisammen.
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Mars
Mars hat seine Glanzzeit für diese Annäherungsperiode hinter sich. Ende August ist sein scheinbarer Durchmesser nur noch gut halb so gross wie vor der grössten Erdnähe von Mitte Juni.
Dementsprechend nimmt seine Helligkeit rasch ab. Hingegen steht der Planet geeignet am Abendhimmel, um während einer Sternwartenführung gezeigt zu werden.
Mars geht aber bereits um Mitternacht unter.
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Uranus und Neptun
Die beiden Felstecher-Objekte Uranus und Neptun stehen gut am Abendhimmel im Sternbild Steinbock:
Neptun stand am 30. Juli in Opposition zur Sonne, und Uranus tut dies am 15. August:
Sie gehen dann jeweils bei Sonnenuntergang auf und bei Sonnenaufgang unter; sie stehen dann also die ganze Nacht am Himmel.
Im Teleskop erscheinen die Planeten als grünlich-bläuliche Scheibchen, wobei der uns näher stehende und physikalisch grössere Planet Uranus
rund 50% grösser erscheint.
Wenn Sie diese beiden Planeten aufsuchen möchten - die sternenförmigen Punkte sind bereits im Fernglas sichtbar -, erstellen Sie sich
bitte eine aktuelle Aufsuchkarte (die Bildausschnittshöhe entspricht jeweils etwa dem
Winkel, der eine gespreizte, ausgestreckte Hand aufspannt):
Uranus bzw.
Neptun.
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Venus und Jupiter
Venus in der Morgendämmerung, dargestellt relativ zur Sonne. Die Sonne wäre jeweils 6° unter Horizont (bürgerliche Dämmerung).
© CalSKY / Barmettler.

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Die beiden von der Erde aus betrachtet hellsten Planeten gehen in den frühen Morgenstunden ungefähr gemeinsam im Osten auf.
Venus hat sich in den letzten Monaten immer mehr von der Erde entfernt und zeigt im Teleskop nicht mehr so eine spektakuläre Sichelgestalt,
sonder nähert sich der Vollvenus-Phase.
Bis Vollvenus vergehen aber noch einige Monate. Im August erreicht Venus sogar die grösste Höhe über Horizont bei Sonneaufgang,
wie dies aus dem Diagramm ersichtlich ist.
Am Morgen des 6. August stehen die beiden hellen Planeten Venus und Jupiter nur etwas mehr als zwei Vollmonddurchmesser voneinander entfernt -
diese auffällige Konstellation wird sicherlich einige Ufo-Meldungen provozieren.
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Arnold Barmettler
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Planetenüberblick
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Planetenüberblick
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| Planet | Anblick | Abend | Mitternacht | Morgen | Tipp |
| Merkur |
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unsichtbar | unsichtbar | unsichtbar |
Merkur kann nur kurz vor Sonnenaufgang oder kurz nach Sonnenuntergang tief am Horizont beobachtet werden. |
| Venus |
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unsichtbar | unsichtbar | heller Morgenstern im Osten |
Venus ist ülicherweise der hellste Stern am Abend- oder Morgenhimmel, und wird deshalb Abend- oder Morgenstern genannt. |
| Mars |
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hellster Stern im Süden bis Südwesten | Untergang um Mitternacht | unsichtbar
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Mars erscheint wegen seiner rötlichen Farbe recht auffällig und kann praktisch nur mit den etwa gleich hellen Sternen Antares und Aldebaran verwechselt werden. |
| Jupiter |
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unsichtbar | unsichtbar | Hell im Osten |
Häufig dominiert Jupiter dank seiner Helligkeit den Nachthimmel. Nur die Venus kann noch heller scheinen. |
| Saturn |
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unsichtbar | Aufgang um Mitternacht | Heller Stern |
Der Ringplanet ist etwa so hell wie die hellsten Sterne, welche auf seiner scheinbaren Bahn am Himmel liegen. Man erkennt Saturn an seiner etwas gelblichen Farbe. |
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Arnold Barmettler
Erläuterungen
Anblick: Die oben gezeigten Renderings (realistische Anblicke) der Planeten werden mit CalSKY von astro!nfo alle 20 Minuten automatisch neu gerechnet. Man kann somit z.B. die Rotation von Mars und Jupiter im Laufe einiger Stunden gut verfolgen. Um neue Versionen der Renderings zu sehen, müssen Sie die Internetseite neu laden. Halten Sie dabei die Umschalttaste [shift] gedrückt, damit auch die Bilder neu vom Server geladen werden. Wenn Sie auf die Bilder klicken, können Sie sich für jeden denkbaren Zeitpunkt die Planetenansichten berechnen lassen.
Abend, Mitternacht, Morgen: In diesen Spalten wird mit "unsichtbar", "sichtbar", "gut sichtbar" und "auffällig" vermerkt, ob der jeweilige Planet sichtbar ist. Die Nacht wird dabei grob in Abend, Mitternacht und Morgen aufgeteilt. Wobei mit Abend die Zeit nach Sonnenuntergang und mit Morgen die Zeit vor Sonnenaufgang gemeint ist. Mit den Himmelsrichtungen "Norden", "Osten", " Süden", "Westen" soll die ungefähre Richtung angegeben werden, in der ein Planet zu finden ist.
Tipp: Generelle Erscheinung des Planeten, unabhängig von der momentanen Sichtbarkeit. Dies soll Ihnen helfen
die Planeten auch dann zu finden, wenn Sie nicht gerade ein aktuelles Monatsbulletin zur Hand haben.
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