Sternenhimmel
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Monats-Sternkarte
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| Datum | Zeit |
| 15. April | 4h |
| 1. Mai | 3h |
| 15. Mai | 2h |
| 1. Juni | 1h |
| 15. Juni | 24h |
| 30. Juni | 23h |
| 15. Juli | 22h |
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Frühlingszeit - Sommerzeit
Die Sternennächte im Juni sind kurz und beginnen wegen der gesetzlichen Sommerzeit erst spät.
Weil die Abenddämmerung ebenfalls später eintritt, findet der Übergang von den
Frühlingssternbildern zu den Sommersternbildern rasch statt.
Die typischen Vertreter der Frühlingssternbilder stehen schon tief am Abendhimmel:
v.a. die Sternbilder Löwe und Jungfrau. Aber auch schon der Bootes und die aus einer
hübschen Reihe von lichtschwachen Sternen bestehende nördliche Krone stehen bereits
am Südwesthimmel.
Hoch im Osten macht sich das Sommerdreieck bemerkbar. Das Sommerdreieck ist zwar kein eigentliches
Sternbild, aber es verbindet die markantesten Sterne der drei Sternbilder Leier, Schwan und Adler:
Die Ecksterne sind Wega, Deneb und Atair.
M13
Zwischen dem Sommerdreieck und der nördlichen Krone - hoch im Zenit - steht der Herkules.
Dieser kann sich zwar nicht mit auffälligen Fixsternen schmücken, dafür bietet er eine
andere Besonderheit: Er beherbergt den hellsten Kugelsternhaufen, der von der Nordhemisphäre gesehen
werden kann. Bereits in einer klaren Nacht kann auf der westlichen (rechten) Verbindungslinie
des aufgespannten Vierecks ein kleines Nebelflecklein von blossem Auge - oder besser mit dem Fernglas -
erkannt werden. Durch das Teleskop Ihrer Sternwarte, oder durch ein handelsübliches Teleskop,
offenbart sich aber eines der schönsten Objekte unserer Milchstrasse:
Eine kugelförmige Ansammlung von hunderttausenden von Sternen.
Kugelsternhaufen zählen zu den ältesten Gebilden in der Milchstrasse.
Sie sind vor zehn oder mehr Milliarden Jahren entstanden, als die Milchstrasse noch nicht die
Form eines Diskus hatte. Deshalb umgeben die Kugelsternhaufen die Milchstrasse mehr oder weniger sphärisch.
Sternentstehung im Skorpion und Schütze
Im Süden steht der Skorpion. Mit der vom roten Hauptstern Antares
aus aufgespannten Schere bildet der Skorpion ein auffälliges Sternbild.
Der Schütze steht noch tief im Südosten. Hinter ihm zieht die Milchstrasse schon hoch
gegen Osten und öffnet den Blick auf einige versteckte Schmuckstücke in unserer
näheren Umgebung in der Milchstrasse: Die Region zwischen Schütze und Skorpion ist
reich an offenen Sternhaufen und leuchtenden Gaswolken (Nebel): Diese erscheinen bereits im Fernglas oder
kleineren Teleskop als eine Ansammlung von lichtschwachen Sternen.
Teilweise sind diese noch in Molekülwolken eingebettet, welche ihrerseits durch das Sternenlicht beschienen sind,
und leuchten. Wegen physikalischen Prozesse erscheinen diese Gasnebel in Astroaufnahmen rot oder blau.
In der untenstehenden Sternkarte sind diese Gebiete mit gepunkteten kleinen Kreisen dargestellt.
Der strahlend helle rötliche Stern, welcher um Mitternacht tief im Süden steht, ist der Planet Mars.
Er ist in diesem Monat besonders hell, weil er der Erde recht nahe steht.
Mitte Juni ist Mars rund 25-Mal heller als der etwas links (östlicher) stehende,
ebenfalls rötliche Skorpion-Stern Antares.
--> hier mehr zu den Planeten und Mars.
Sternkarte
Die Sternkarte zeigt den gesamten Himmel, dargestellt für die Zeiten in der linksstehenden Tabelle. Das helle grüne Kreuz in der Bildmitte symbolisiert den Zenit, den Punkt genau über ihrem Kopf. Um den Himmel in Südrichtung zu beobachten, halten Sie die Sternkarte so, wie sie auf dem Bildschirm erscheint, d.h. mit dem grünen Richtungsindikator 'S' gegen unten. Sie können dann die Sternbilder unterhalb des Zenits identifizieren.
Für die Beobachtung der anderen Himmelsrichtungen sollten Sie die Sternkarte ausdrucken und die Karte drehen, so dass jeweils der gewünschte Richtungsindikator nach unten
weist.
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Der Sternenhimmel über Mitteleuropa. Die Sterne wurden für die
Abende im Juni dargestellt. Die Sternkarte ist auch gültig für die in der
Tabelle angegebenen Zeiten während der Wintermonate.
Falls Sie Benutzer von Netscape sind, können Sie den Namen des hellen Sternes unter Ihrem Mauszeiger in der Statuszeile Ihres Browsers ablesen. © A. Barmettler.