Sonne · Mond · Blick zum Mond
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Sonnenlauf
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Aufgang |
Untergang |
| 03. Juni | 5h32m | 21h16m |
| 10. Juni | 5h29m | 21h22m |
| 17. Juni | 5h28m | 21h25m |
| 24. Juni | 5h30m | 21h27m |
| 01. Juli | 5h33m | 21h26m |
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Auf- und Untergänge für Zürich.
Andere Orte auf der gesamten Welt.
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Sonne
Astronomischer Sommeranfang
Am Donnerstag, 21. Juni beginnt um 9h38m der astronomische Sommer, und die Tageslänge
erreicht mit einer Dauer von 15h58m das Jahresmaximum. Die Sonne kulminiert
an den Orten mit einer geografischen Breite von 23° Nord im Zenit.
Totale Sonnenfinsternis über Afrika
Am selben Tag an dem der astronomische Sommeranfang stattfindet, am 21. Juni, wird ein Teil des südlichen Afrika
durch eine totale Sonnenfinsternis verdunkelt.
Der 300 Kilometer breite Totalitätsstreifen erreicht über
Angola das Festland, zieht über Sambia, Simbabwe und Mozambique durch den Kontinent und erreicht
nach Überstreichen von Madagaskar den Indischen Ozean.
Sonnenflecken
Sonnenfleck. © R. Brodbeck.
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Ausgerüstet mit Spezialfiltern, lassen sich auf der
Sonnenoberfläche dunkle Flecken beobachten, die sich in ihrer Zahl und Form im Laufe
der Tage verändern. Alle 11 Jahre gibt es ein Maximum dieser Sonnenaktivität.
Dieses Maximum hat im Laufe des Jahres 2000 stattgefunden, trotzdem lohnt sich ein
Blick zur Sonne noch immer. Vorsicht: Beobachten Sie nie die Sonne ohne spezielle Sonnenfilter!
Ein Blick durch ein ungeschütztes Fernrohr oder einen Feldstecher kann zur
Erblindung führen.
Einige Sternwarten bieten deshalb spezielle Beobachtungsmöglichkeiten
während des Tages. Am Besten erkundigen Sie Sich direkt bei Ihrer nächsten Sternwarte.
Die entsprechenden Adressen finden Sie im offiziellen Verzeichnis der Schweizer Sternwarten.
Ob sich ein Besuch lohnt, sehen Sie auf dem kleinen Sonnenbild, welches praktisch
täglich aktualisiert wird.
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Mondphasen
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Mondphase |
| 06. Juni |  | Vollmond |
| 14. Juni |  | Letztes Viertel |
| 21. Juni |  | Neumond |
| 28. Juni |  | Erstes Viertel |
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Mond
Beobachtung
Mit einem Feldstecher oder Fernrohr erscheinen Mondkrater, Berge und Täler an der Lichtschattengrenze des Mondes besonders plastisch, da hier die Sonnenstrahlen flach auf das Mondrelief fallen und lange Schatten werfen. Die beste Zeit für die Mondbeobachtung ist deshalb der zunehmende Mond zwischen Neumond und Vollmond am Abend, oder der abnehmende Mond in der zweiten Nachthälfte. Vollmond ist für die Mondbeobachtung ungünstig, da dann die Sonnenstrahlen fast senkrecht auf die Mondoberfläche fallen und keine Schatten werfen. Als Orientierungshilfe können Sie unserere interaktive Mondkarte verwenden, welche über 800 Krater und Mondmeere beinhaltet.
Sie können sich bei CalSKY von astro!nfo online einen Kalender von Sonnen- und Mondaufgängen speziell für Ihren Wohnort berechnen lassen.
Blick zum Mond
Der Mond ist uns so nahe, dass der Blick durch das Teleskop
einer Volkssternwarte Details zeigt, wie sie bei andern Körpern des Sonnensystems
nur mit Raumsonden auszumachen sind. Da zwei der Redaktoren (Brodbeck, Heck) des
Monatsbulletins auch Führungen an der Urania-Sternwarte Zürich durchführen,
stellen wir an dieser Stelle jeweils eine Oberflächenformation vor, die mit
dem Teleskop der Urania-Sternwarte fotografiert wurde, und die jeder Besucher bei geeigneter
Mondphase selbst im Teleskop sehen kann.
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| Nordwestrand des Mare Imbriums auf dem Mond. Weitere Details finden Sie im Text. Zur Vergrösserung. © R. Brodbeck | |
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Die Mondoberfläche teilt sich grob in die helleren Hochländer
und die "Meere". Die letzteren sind riesige Einschlagbecken, die vor ca. 3.5 Milliarden
Jahren von Lava (flüssiges Gestein) überflutet wurden. Das Gestein ist
längst erstarrt und bildet heute eine dunkle Tiefebene. Der Blick auf das
Foto links zeigt den Nordwestrand des Mare Imbrium. In der Mitte des Bildes liegt
ein nach den irdischen Alpen benannter Gebirgszug (Montes Alpes). Die Gipfel
der Mondalpen reichen bis in eine Höhe von rund 2000 Meter über das
Niveau des Mare Imbrium. Bei schrägem Lichteinfall erwecken die scharfen
Schatten den Eindruck, als ob die Mondberge sehr steil und spitz wären.
In Wirklichkeit erreichen die Hangneigungen auf dem Mond kaum mehr als 30 Grad.
Die Mondalpen werden von einem 130 km langen Tal fast ganz durchschnitten.
Die verstreuten "Löcher" sind Einschlagskrater.
Die Aufnahme wurde am 3. April 2001, um 19 Uhr MESZ mit einer
Digitalkamera am grossen Linsenteleskop der Urania-Sternware
Zürich (30 cm Objektivdurchmesser, 5 m Brennweite) vom Autor gemacht.
Unter guten Bedingungen kann man mit dem Urania-Teleskop durchaus Details bis
1 Kilometer Ausdehnung auf dem Mond erkennen. Das abgebildete Gebiet sieht man am
Besten am 8. Tag nach Neumond.
Roland Brodbeck